Warum das InterNET süchtig macht

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Tor zum NetzFoto-Quelle: Eigner Bestand

Warum das InterNET süchtig macht


Dion Fortune, eine englische Theosophin, die für Beziehungs-Opfer ein sehr hilfreiches Handbuch geschrieben hat („Das karmische Band“), meint, man treffe sich „immer auf den zweiten Blick“.

So geht es auch den meisten Usern bei wize.life. Viele Zart-besaitete verschwinden, weil sie das Hick-Hack von Meinungen nicht aushalten, und nach kurzer Zeit sind sie wieder unter einem anderen Namen da. Sie haben sich einfach aneinander gewöhnt. Sie verstehen sich allerdings oft selber nicht, warum sie sich wieder in die Höhle des Löwen begeben haben, wo sie beinahe schon gefressen worden wären, hätte es nicht diesen Dompteur im Hintergrund gegeben.

Dann behauptet man – nein, man ist felsenfest davon überzeugt -, dass es ja auch so viele nette User bei wize.life gibt. Dass man schon Fesseln trägt, ahnt man nur.

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Netz-Sucht, eine Krankheit, die zwar registriert, aber bislang noch nicht verstanden worden ist. Deshalb sucht man nach einem Medikament oder einer Therapie vergeblich.
Zwar sind die Schulen in diesem Land schon aufmerksam geworden und beabsichtigen, den Schülern kurzerhand die Nutzung des Smartphones zu untersagen. Das wäre ein Experiment wert, aber der Entzug wird mit Sicherheit zu neuen Problemen führen.

Vor Jahren entdeckte ich das Buch der Nasa-Physikerin Barbara A. Brennan, die, was ich damals noch gar nicht wusste, auch hellsichtig war. Sie hat sich exakt mit diesem Problem beschäftigt und es buchstäblich „aufgezeichnet“.

Sie beobachtet Paare, die glücklich miteinander verbunden sind, weil deren beide Auren (= feinstoffliche Hüllen) ineinander aufgehen.
Sie sieht aber auch bei zwei Menschen, die sich die Hand geben, wie deren Auren voreinander zurückweichen.

Sie beobachtet, dass bei Ehepaaren, die lange zusammenleben und liebevoll aufeinander reagieren, sich im Laufe der Zeit zwischen den Solarplexen ein Seil aus tausend ätherischen Fäden bestehend, herausbildet. Beide sind quasi aneinander „gekettet“.
Sie beobachtet, was passiert, wenn sich die beiden trennen. Da wird dieses dicke Seil in der MItte quasi durchgeschnitten, und das erklärt auch den Abschiedsschmerz.

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Übertragen wir diese Situation auf unsere Kontakte im Netz, die sehr viel engmaschiger hin und her gehen, wobei sich die feinen Ätherfäden in alle Richtungen erstrecken. Je öfter das Hin und Her zwischen den gleichen Personen, um so dichter wird das Seil. Am Ende ist man in einem Gewirr von Fäden gefangen, regelrecht ver-netzt mit A und B und zahlreichen anderen, mit denen man sich austauscht.

Ein Netz kann Sicherheit bieten für Akrobaten, die ihre kühnen Gedankensprünge machen.
Es kann aber auch – wie ein klebriges Spinnennetz- den User einfangen, die Userin festhalten, so dass beide wie Fliegen im Netz zappeln.

Leider hat die kluge Barbara Brennan nichts darüber geschrieben, wie man dieser Vernetzung entkommen kann.
Die Spinne gibt ja ihre Opfer auch nicht wieder her, schließlich hat der Netzbau auch viel Mühe und Zeit gekostet, und wer seinen Kopf in die Schlinge steckt, ist eben selber schuld.

Was wäre nun, wenn unser Netz eines Tages zusammenbrechen würde?
Mit welchen Entzugserscheinungen wäre zu rechnen? Hat man genügend Serotonin im Haus?Oder sollte man für diesen Fall nicht wenigstens ein Glas Honig bereitstellen?

ez


Literatur:
Dion Fortune, „Das karmische Band“, 1988.
Barabara A. Brennan, „Licht-Heilung“, 1994.

2 Kommentare

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