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Ein vermeintliches Feuer in einem Industriebetrieb stellte sich als Fehlalar ...

Junger Feuerwehrler meldet Brand - Jetzt steht er vor Gericht

Von News Team - Freitag, 19.10.2018 - 08:53 Uhr

In Essen musste sich ein Feuerwehrmann (21) vor dem Amtsgericht verantworten, weil er im Juni einen vermeintlichen Brand in einem Industriebetrieb gemeldet hatte. Der Vorwurf: Missbrauch des Notrufes.

"Lieber einmal zu viel die Feuerwehr rufen als einmal zu spät!" Jedes Kind bekommt diesen Satz quasi in die Wiege gelegt. Doch einem 21-jähriger Feuerwehrmann wurde seine Aufmerksamkeit zum Verhängnis.

Der Vorfall ereignete sich laut "Feuerwehrmagazin" am 29. Juni 2018. Der Feuerwehrler hatte über dem Gelände eines Industriebetriebs Rauch aufsteigen sehen. Weil es in den Betrieb schon häufiger gebrannt hatte, vermutete er ein Feuer und setzte einen Notruf ab. Wortwörtlich soll er gesagt haben: "Anscheinend brennt da wieder die Filteranlage."

Betrieb erstattet Anzeige


Die Feuerwehr rückte daraufhin mit sieben Einsatzfahrzeugen an. Doch es handelte sich diesmal um einen Fehlalarm. So weit so gut. Doch jetzt nimmt die Geschichte einen fragwürdigen Lauf.

Das Unternehmen vermutete einen Scherz-Notruf und erstattete Anzeige gegen unbekannt. Und plötzlich musste sich der 21-Jährige vor Gericht verantworten, denn eine Richterin ließ die Klage auch noch zu.

Immerhin wurde der junge Mann wegen dünner Beweislage freigesprochen.

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