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Trauer in Straßburg nach Anschlag

Straßburg: Weihnachtsmarkt Ziel von Terror - 350 Polizisten jagen Täter - Deutschland reagiert

Von News Team - Mittwoch, 12.12.2018 - 11:52 Uhr

Schüsse am Dienstagabend auf dem weltberühmten Weihnachtsmarkt im elsässischen Straßburg: Laut Behörden-Informationen gab es drei Todesopfer, 13 weitere Personen wurden verletzt.

Der mutmaßliche Täter ist auch am Mittwochmorgen noch immer auf der Flucht, ist aber angeschossen. Der 29-Jährige ist polizeibekannt und hat einen Eintrag für Terrorverdächtige. Er wurde in Straßburg geboren. Eigentlich sollte er am Dienstagmorgen festgenommen werden - wegen versuchten Totschlags.

Lesen Sie hier: Das wissen wir über den mutmaßlichen Täter von Straßburg


Wie der französische Innenminister Christophe Castaner mitteilte, sind 350 Polizeibeamte - darunter Spezialkräfte - im Einsatz und jagen den Attentäter.

Der Bürgermeister, Roland Ries, erklärte, dass der Weihnachtsmarkt am heutigen Mittwoch geschlossen bliebe.

Er beantwortete in einem Interview mit dem Radiosender Europe 1 die Frage, ob der Täter nach Deutschland geflohen sein könnte. Dem Bürgermeister zufolge sei die Grenze derzeit zwar abgeriegelt, prinzipiell sei jedoch alles möglich, wenn der Täter über ein Auto verfügt. Medienberichten nach, war der Attentäter in einem Taxi vom Tatort entkommen.

Die französische Regierung erhöhte nach dem Anschlag die nationale Sicherheitswarnstufe und versetzt das Land in höchsten Alarmzustand. Welche Auswirkungen dies auf die anhaltenden Demonstrationen der "Gelben Westen" haben könnte ist unklar.

In der ostfranzösischen Stadt wurde am Dienstag kurz nach 20 Uhr Alarm ausgelöst. Bürger sollten Zuhause bleiben. Laut Franceinfo riegelte die Polizei Teile der Innenstadt um den bekannten Kléberplatz ab. Mittlerweile wurde die Abriegelung aufgehoben.

Die französische Polizei geht von einem Terror-Anschlag aus. Auch der Inlandsgeheimdienst DGSI wurde eingeschaltet.



Straßburg ist nur acht Kilometer von der deutschen Grenzstadt Kehl am Rhein entfernt. Zwischen beiden Städten verkehrt eine Straßenbahn. Diese Verbindung wurde eingestellt. Die Bundespolizei kontrolliert an der Grenze.



Es kommt zu Verzögerungen bei der Einreise von Frankreich nach Deutschland, teilte die Bundespolizei mit.

2 Kommentare

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Gott sei Dank einer weniger und mein Beileid für die Opfer
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Wieder polizeibekannt. Macht dir Polizei gemeinsame Sache mit Verbrecher. Hier läuft doch was gewaltig schief. Fahndungsfotos gibt es auch nicht. Oder sind es laufende Ermittlungen? Zahle Mal GEZ nicht.
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