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Chérif C., der Attentäter von Straßburg, wurde kurz von seiner Tat aus Deuts ...

Straßburg-Attentäter: Chérif C. erhielt vor der Tat Anruf aus Deutschland

News Team
Von News Team

Nach dem Terroranschlag auf dem berühmten Weihnachtsmarkt in Straßburg, bei dem drei Menschen starben und 13 verletzt wurden, gibt es nun neue Erkenntnisse. Der mutmaßliche Attentäter Chérif C. wurde unmittelbar vor der Tat aus Deutschland angerufen.

Anruf aus Deutschland

Der Attentäter Chérif C. erhielt kurz vor seiner Tat einen Anruf aus Deutschland, wie das rbb Inforadio aus Sicherheitskreisen erfuhr. Er ging jedoch nicht ans Telefon. Unklar ist, wer ihn angerufen hat und warum. Dieser Frage gehen deutsche Ermittler nun intensiv nach.

Der Anruf ist ein weiteres Indiz dafür, dass Chérif C. Verbindungen nach Deutschland hat. 2016 war er in Deutschland vom Amtsgericht Singen zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem er in eine Apotheke in Engen in Baden-Württemberg sowie in eine Zahnarztpraxis in Mainz eingebrochen war. 2017 wurde er von den deutschen Behörden nach Frankreich ausgewiesen und mit einer Wiedereinreisesperre belegt.

Im Video: Straßburger Weihnachtsmarkt-Attentäter hält Frankreich in Atem


Chérif C. in Deutschland nicht als Gefährder eingestuft

Den deutschen Behörden war nicht bekannt, dass Chérif C. In Frankreich als islamistischer Gefährder geführt wird, obwohl er im Grenzbereich zu Deutschland lebt und in Deutschland in Haft gewesen ist. Auch das Schengeninformationssytem enthielt keinen Vermerk, dass Chérif C. in Frankreich darüber, sondern lediglich den Hinweis auf die Einreisesperre nach Deutschland.


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