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Ermittlungen gegen rechtsradikale Polizisten (Symbolbild)

Frankfurt: Drohten deutsche Polizisten ein Kind zu schlachten? - 4 Männer und 1 Frau suspendiert

Von News Team - Montag, 17.12.2018 - 08:59 Uhr

Anscheinend haben sich mindestens vier Polizisten und eine Polizistin zu einer rechtsradikalen Gruppe zusammengeschlossen. Vermutlich stecken sie auch hinter einem Schreiben, in dem gedroht wurde, ein Kind zu "schlachten".

Im Zuge des NSU-Prozesses in München, hatte eine Anwältin, die eines der Opfer vertreten hat, ein anonymes Drohschreiben erhalten, in dem nicht nur sie, sondern auch ihre zweijährige Tochter mit dem Tod bedroht wurde:

Miese Türkensau! Du machst Deutschland nicht fertig. Verpiss dich lieber, solange du hier noch lebend rauskommst, du Schwein! Als Vergeltung schlachten wir deine Tochter.

Besonders beunruhigend: die Verfasser nannten auch ihre Privatanschrift. Bei den folgenden Ermittlungen entdeckte der Staatsschutz, dass die Melderegister-Einträge der Anwältin von einem Dienstcomputer im ersten Frankfurter Polizeirevier abgerufen worden waren. Bei weiteren Nachforschungen stießen die Fahnder auf einen rechtsradikalen Sumpf bei der Frankfurter Polizei.

Im Video: Nürnberger Messerattacke - Das wissen wir über den Täter

Vier Polizisten und eine Kollegin sollen im Internet Hitlerbilder und Hakenkreuze verbreitet haben. In ihrer Gruppe sollen sie außerdem menschenverachtend über Behinderte und Ausländer geschrieben haben. Allem Anschein nach steckt die Gruppe auch hinter dem Drohschreiben, das mit "NSU 2.0" unterzeichnet war.

Gegen die Betroffenen wird jetzt wegen Volksverhetzung ermittelt.


(Quelle: Spiegel / Hessenschau)

4 Kommentare

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Die Bedrohung der Polizei, in gleicher Art, fällt unter das Dienstgeheimnis.
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