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Bei der Frontal-Kollision zwei Tage vor Weihnachten in Stolberg bei Aachen k ...

Raser verursacht Horror-Crash mit 5 Toten - Der Grund für den Unfall ist noch schlimmer als gedacht

Von News Team -

Die eigentliche Unfallursache ist schlimm genug, doch jetzt sind weitere erschreckende Details über den Horror-Crash in Stolberg bei Aachen bekannt geworden, der zwei Tage vor Weihnachten fünf Menschen das Leben gekostet hat. Unter den Toten sind eine Mutter und ihre beiden Kinder.

Verursacht hatte den tödlichen Unfall den Ermittlungen der Polizei zufolge ein 20-jähriger Autofahrer, der mit seinem BMW viel zu schnell auf einer Landstraße unterwegs war. Er hatte seinen Wagen auf die Gegenfahrbahn gezogen, um einer Radaranlage auszuweichen. Bei dem Manöver war er mit dem Opel Astra der 44-jährigen Mutter frontal zusammengestoßen. Ein so dummer wie fataler Fehler. Doch das ist nicht alles.

Tempo 160 statt der erlaubten 70 km/h

Der junge Mann soll sich mit zwei weiteren Autofahrern vor dem Unfall ein illegales Autorennen geliefert haben, wie die "Bild" berichtet.

Der Mann war laut Polizei um kurz nach 1 Uhr nachts "mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit" unterwegs. Den Informationen der Bild zufolge soll der 20-Jährige bis zu 160 Stundenkilometer schnell gewesen sein. Erlaubt sind auf der Landstraße maximal 70 km/h.

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Nachdem der BMW frontal mit dem Auto der 44-Jährigen kollidiert war, seien die beiden Autofahrer, die direkt vor dem BMW gefahren seien, umgedreht, so "Bild". Sie sollen ausgesagt haben, dass sie sich ein Rennen mit dem Unfallfahrer geliefert hatten.

Offenbar war Fahrer bewusst, dass hier eine Radaranlage ist

Zu dem Unfall war es gekommen, weil dem 20-Jährigen offenbar bewusst war, dass in dem Bereich eine Radaranlage installiert ist, die über eine Kontaktschleife ausgelöst wird, die in der Fahrbahn eingelassen ist.

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Um zu vermeiden, dass er geblitzt wird, zog der Mann auf die Gegenfahrbahn.

Dort war zu dem Zeitpunkt eine 44-jährige Mutter mit ihren beiden jugendlichen Kindern in einem Opel-Astra unterwegs. Offenbar instinktiv versuchte der Fahrer des Wagens - unklar ist, ob es die Frau oder ihr 17-jähriger Sohn war - dem BMW auszuweichen. In dem Moment jedoch zog laut Polizei auch der 20-Jährige wieder zurück auf seine Fahrspur - beide Fahrzeuge krachten frontal zusammen.

Mutter soll Kinder von der Disco abgeholt haben

Das Auto der Mutter ging in Flammen auf. Die Frau und ihre beiden Kinder verbrannten darin. Die Mutter soll laut "Bild" ihren Sohn und ihre Tochter in der Nacht von einer Disco abgeholt haben. Auf dem Heimweg sei es zu dem tödlichen Crash gekommen.

In dem BMW des Unfallverursachers saßen neben dem 20-jährigen Fahrer drei weitere junge Leute, von denen zwei bei dem Unfall starben: Eine 21-jährige Frau erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Zwei Tage später starb ein 22-Jähriger, der ebenfalls in dem BMW war. Der Fahrer und eine 20 Jahre alte Mitfahrerin kamen schwer verletzt in ein Krankenhaus.

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