Grundrente ändert nichts daran - Beamten-Pension doppelt so hoch wie Rente

Beamte erhalten schon nach 5 Dienstjahren eine Mindestpension, die weit ober ...
Beamte erhalten schon nach 5 Dienstjahren eine Mindestpension, die weit oberhalb der geplanten Grundrente liegt.Foto-Quelle: Pixabay
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Die geplante Grundrente der SPD beherrscht seit vielen Wochen die Schlagzeilen. Jeder, der 35 Jahre lang in die Rentenversicherung eingezahlt hat, soll eine Mindestrente von 900 Euro erhalten.

Vergleicht man die Altersrente jedoch mit der Pension von Beamten, wird deutlich: Staatsbedienstete erhalten im Alter das Doppelte der Altersrente.

Außerdem haben Beamte schon nach fünf Berufsjahren Anspruch auf eine Mindestpension, die bei 1761 Euro (Single) bzw. 1856 Euro (Verheirateter) liegt. Laut "Bild" profitieren aktuell rund 60.000 Beamten davon. Im Vergleich: Ein Arbeitnehmer müsste für dieselbe Rente 58 Jahre arbeiten.

Doch wie kann es sein, dass ein Staatsbediensteter im Alter soviel mehr erhält? Die Begründung liegt im Beamtenversorgungsgesetz. Dort heißt es:

Beamte erhalten bei vorzeitigem Ruhestand mindestens 35 Prozent ihres letzten Gehaltes. Dabei darf der Betrag die Mindestpension nicht unterschreiten.

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Liegt das Einkommen von Beamten in höheren Besoldungsgruppen, steigt auch die Pension. "Bild" nennt drei Beispiele:

  • Studienrat – Mindestpension knapp 2000 Euro
  • Minsterialrat – Mindestpension 2700 Euro
  • Staatssekretär – Mindestpension 5100 Euro

Im Vergleich dazu: Die sogenannte Eckrente für Arbeitnehmer liegt bei durchschnittlichem Verdienst und nach 45 Berufsjahren derzeit bei 1441 Euro. Das sind rund 300 Euro weniger als die Mindestpension, die ein Beamter schon nach fünf Dienstjahren erhalten würde. Die Mindestpension wird allerdings nur dann ausgezahlt, wenn Beamte nicht freiwillig aus dem Staatsdienst ausscheiden.

Was netto übrig bleibt


Rente: Rentner, die ab 2005 in den Ruhestand gingen müssen mindestens 50 Prozent versteuern. 50 Prozent bleiben steuerfrei. Dieser Steuerfreibetrag bleibt ein Leben lang fix.

Rentner, die 2006 in den Ruhestand gingen, müssen lebenslang schon 52 Prozent versteuern. Und so steigt der zu versteuernde Rentenanteil, je nach Zeitpunkt des Renteneintritts pro Jahr um zwei Prozent. Ab 2021 steigt der zu versteuernde Anteil um ein Prozent pro Jahr. Rentner, die ab 2040 in den Ruhestand gehen, müssen ihre Rente komplett versteuern. Zusätzlich gehen Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung ab.

Pension: Pensionen müssen schon heute voll versteuert werden. Zusätzlich gehen Beiträge für die private Kranken- und Pflegeversicherung ab, die mit dem Alter steigen.

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19 Kommentare

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Diese Grundrente ist eine erneute Mogelpackung .
Eine kurze Rechnung . Eine Witwe bekommt Witwenrente ca 800€
eigne Rente noch einmal " 600 "
hätte Anspruch auf Grudsicherung " 480 "
---------------
1880 €
nein ,so darf man diese Dinge nicht angehen !
Man muss auf Bedürdigkeit prüfen !
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Noch schlimmer ist die Gier der Politiker. Sie orientieren sich bei ihren Pensionen an den Beamten und kassieren Unsummen, die der Steuerzahler bezahlen muss.

Trickst sie doch einfach aus, indem ihr bei künftigen Wahlen irgendwelche kleinen Parteien wählt, damit die Berufspolitiker keine Chance mehr haben. Aber bitte nicht AfD, denn mit denen wird alles noch schlimmer.
Ich mach mit!
wenn das so einfach wäre, die kleinen Parteien bringen dann ihre Abgeordneten in den Bundestag und die müssen dann zu gleichen Bedingungen mit finanziert werden.
Transparenz, was der gesamte Regierungsapparat, sämtlicher "Dienstleister" bis hin zu Werbemitteln für Wahlen kostet. Denke, dann wird eine Gesetzesänderung und das "Abspecken" unumgänglich.
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Nicht nur, dass eine Rentenreform ausbleibt, wo endlich ALLE Beiträge für die Altersversorgung bezahlen, NEIN man veruntreut auch noch Gelder der Beitragszahler in die gesetzliche Rentenversicherung.

BEITRAGSGELDER SIND AUSSCHLIESSLICH FÜR DIE BEZAHLUNG DES ALTERSRUHEGELDS DER EINZAHLER IN DIE RENTENKASSE ZU VERWENDEN UND NICHT UM SONSTIGE LEISTUNGEN (z. B. Mütterrente) ZU BEZAHLEN!!!

Um die Grundrente zu finanzieren, will die Groko wieder in die Rentenkasse greifen. Die Finanzierung einer Grundrente ist nicht die Aufgabe der Beitragszahler, sondern muss vom Steuerzahler, also allen finanziert werden. Das kann man nur noch Veruntreuung von Beitragsgeldern nennen und später werden sie euch erzählen das Rentenniveau muss gesenkt oder das Rentenalter erhöht werden.

Seit 1956 sind bereits 700 Milliarden Beitragsgelder zweckentfremdet aus der Rentenkasse entnommen worden.

WER JETZT DIESE UNGEHEUERLICHE VORGEHENSWEISE NICHT STOPPT WIRD IM ALTER DEN SCHADEN HABEN!

Wie lange wollen sich das die Beitragszahler der Rentenkasse noch gefallen lassen?

Jeder Arbeitnehmer der Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse bezahlt, wird geschädigt! WEHRT EUCH!

GroKo will 38 Milliarden aus Renten-Reserve plündern, um Steuerloch zu stopfen!

Betrug an allen Beitragszahlern der Rentenkasse!
du hast vergessen zu erwähnen das aus der Rentenkasse auch die Reha bezahlt wird und noch viel schlimmer Therapien für Alkohl- und Drogenabhängige
@Reimund G. - Als soooo unzufriedener Mensch würde ich mir sofort ein anderes Land suchen!
ein anderes Land suchen? Gerne, aber welches Land nimmt einen Alten auf, der nicht mehr arbeiten kann, der seine Arbeitskraft in Deutschland für den Aufbau gelassen hat und kein oder kaum Geld mitbringt.
Denke, es geht mehr um Ungerechtigkeiten unter denen doch sehr viele zu leiden haben.
Wenn es Jemandem nicht gut geht, dass Alter mit seinen Beschwerden, die Krankheiten und er sich nicht mehr gut helfen kann, weil er ganz einfach das Geld für etwas "Luxus"nicht hat und dann sieht, dass ...... Ja, es mag auch Neid dabei sein, oder Ärger über die eigne Dummheit.....
Wenn diese Malocher alle gedacht hätten, wozu soll ich arbeiten, der Staat muss...., dann wäre Deutschland vielleicht schon nicht mehr existent.
Herr @ Riese S - wie kommen Sie darauf, dass ich unzufrieden bin? Ich bin sogar für mich sehr zufrieden, nur denke ich auch noch an die Nachkommen und in deren Sinne muss man die Missstände benennen sonst geraten die in Vergessenheit!
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Übrigens werden Pensionen der Beamten auch versteuert.
Natürlich
Warum denn nicht?
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Das Bundesverfassungsgericht läßt in seinen Entscheidungen zu dem Thema Versorgungsbezüge keinen Zweifel daran, das diese Bezüge die Gegenleistungen des Dienstherrn dafür sind, dass der Beamte sich ihm mit seiner ganzen Persönlichkeit zur Verfügung stellt und seine Dienstpflichten erfüllt.

Es handelt sich um ein erdientes Ruhegehalt, welches in der Verfassung in Art. 33 Abs. 5 ebenso gesichert ist wie das Eigentum in Artikel 14 GG.

Das Alimentationsprinzip verpflichtet den Dienstherrn, den Beamten und seine Familie lebenslang – und damit auch nach Beendigung des aktiven Dienstes – angemessen zu alimentieren.

Weitere Ausführungen an diesen unanfechtbaren Grundsätzen sind daher entbehrlich.
.....spricht ein Beamter
Dann ist aber die Frage erlaubt, wer muß alles Beamter sein? Ich bin der Meinung nur solche Menschen, die dem Staat helfen, die Gesetze durchzusetzen.
Lehrer müssen bestimmt nicht unbedingt Beamte sein.
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"Vergleicht man die Altersrente jedoch mit der Pension von Beamten, wird deutlich: Staatsbedienstete erhalten im Alter das Doppelte der Altersrente."

das ist doch mehr als nur gerecht!
Wer nichts für seine Altersversogung "tut", der hat das Recht doppelt soviel zu bekommen, wie jene. die Jahrzehntelang in die Rentenversicherung eingezahlt hat ...

übrigens, Bundespolitiker haben nach nur 27 Jahren eine Altersversorung von fast 7000.- € aufgetürmt ...

da werden selbst Beamte blaß vor Neid, wenn sie sehen, was da bei Politiker möglich ist ..

und ich verweise jetzt nicht auf den Ehrensold, den die ehemaligen Bundespräsidenten bis zu ihrem Ableben kassieren ... weit über 220.000.- € jährlich ...

Die Groko der Selbstversorger sorgt dafür. daß sie ihren Lebensabend in Saus und Brauss genießen können ...
während ein immer größerer Anteil des Wahlvolks Grundsicherung beantragt, und dank der Tafeln nicht verhungern müssen!
So ist es! Aber die Politiker wagen sich nicht an die Pensionen der Beamten ran, denn die würden die Partei, die das versucht, sofort bei der nächsten Wahl nicht mehr berücksichtigen. Davpr haben sie eine Heidenangst! Deshalb bleibt alles beim "alten"!
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