Reicht später mal die Rente? Jeder Vierte bangt um finanzielle Situation der Eltern

Reicht das Geld im Alter?
Reicht das Geld im Alter?Foto-Quelle: pixabay (Symbolbild)
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Von News Team

Reicht das Geld im Alter? Nicht nur die eigene Situation treibt Menschen um. Jeder vierte Deutsche (27 Prozent) fragt sich auch, ob die Eltern im Ruhestand genug zum Leben haben. Manche legen bereits vorsorglich Geld beiseite – gesetzlich sind Kinder im Notfall zur Unterstützung verpflichtet.

Vor allem die 20- bis 29-Jährigen (43 Prozent) hegen Zweifel, dass den Eltern genug Mittel bleiben, wie eine forsa-Umfrage im Auftrag von RaboDirect ergibt. Zehn Prozent von ihnen legen deshalb hin und wieder Geld für sie zur Seite.

Familiäre Solidarität

22 Prozent der Nachkommen rechnen fest damit, ihre Eltern im Rentenalter finanziell zu unterstützen – oder tun dies bereits. Wiederum gilt das vor allem für junge Leute: für 36 Prozent der 20- bis 29-Jährigen, unter den 14- bis 19-Jährigen sind es sogar 41 Prozent.

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Fast die Hälfte rechnet nicht mit Zuschuss

Andererseits geht knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) davon aus, dass ihre Eltern keine finanzielle Unterstützung von ihnen in Anspruch nehmen würden beziehungsweise genommen hätten.

Einschätzungen der Eltern

Für 63 Prozent der Befragten mit eigenen Kindern ist eine finanzielle Unterstützung durch ihren Nachwuchs „undenkbar“.

Ähnlich viele (61 Prozent) sagen allerdings, dass sie ungern darauf zurückgreifen, aber keine andere Wahl haben, beziehungsweise nur dann darauf zurückgreifen würden, wenn sie keine andere Wahl hätten.

Nur wenige erwarten finanzielle Hilfe von Kindern

Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent der Eltern hofft, dass ihre Sprösslinge ihnen unter die Arme greifen würden, wenn es nötig ist. Dass sie das erwarten, geben nur 19 Prozent an.

Elternunterhalt gesetzlich vorgeschrieben

Nach Paragraf 1601 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) sind „Verwandte in gerader Linie“ – Eltern und ihre Nachkommen – verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren. Im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten müssen Söhne und Töchter insofern den Lebensbedarf der Eltern durch Unterhaltszahlungen sichern.

Für die repräsentative forsa-Erhebung wurden zwischen dem 23. Januar und 6. Februar 2019 insgesamt 1207 Personen befragt.

autoren wize.life

1 Kommentar

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Früher konnten die Großeltern ihren Enkeln ein wenig Geld zu stecken, seit der Regierung Merkel ist das nicht mehr möglich, höchstens man ist so krank, daß man kein Geld mehr ausgeben kann. Das ist die traurige Geschichte wie ein reiches Land zu Grunde gerichtet wurde, das ist die effiziens politischen Handelns. Dei Reichen zahlen kaum Steuern und den Rentnern wird der letzte Penny heraus gepresst.
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