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Wer seinen Lebensstandard im Alter halten will, muss vorher Geld ansparen

Rente: Wie viel Geld Sie sparen müssen, um Ihren Lebensstandard später zu halten

News Team
Von News Team

Die Rentenversicherung ist zunehmend unter Druck. Längst ist der Anspruch, den Lebensstandard weiter zu gewährleisten, aufgegeben worden: Nun soll sie noch eine Basisversorgung gewähren. Die Lücke schließen müssen die Arbeitnehmer selbst. Wie viel Geld Sie privat ansparen müssen.

Wie hoch die Versorgungslücke ausfällt, hat zeigt eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts Prognos. Ausgangspunkt dabei ist die Annahme, dass ein Rentenniveau von 55 Prozent des jetzigen Nettoeinkommens gesichert sein soll, was in etwa dem angestrebten Rentenniveau vor der Riester-Reform 2001 entspricht.

Rente deckt immer geringeren Satz vom Gehalt ab

Heute liegt das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung dagegen bei rund 48 Prozent, Tendenz stark sinkend: Bis der Jahrgang 1975 das Rentenalter erreicht (2042), wird das gesetzliche Rentenniveau demnach nur noch bei 43,2 Prozent liegen – und beim Jahrgang 1990 bei 41,9 Prozent (im Jahr 2057).

Jüngere müssen gut doppelt so zurücklegen wie Ältere

Die Berechnungen ergeben, dass jüngere Generationen von ihrem Lohn rund doppelt so viel Geld zur Seite leben müssen wie Ältere, um die Versorgungslücke im Alter zu schließen. Konkret:

Während der Jahrgang 1960 rund 2,1 Prozent seines Bruttoeinkommens sparen muss, sind es bei den 1975 Geborenen den Szenarien zufolge 4,4 Prozent und bei den 1990 Geborenen 3,9 Prozent - der Rückgang der Sparquote beim jüngsten Jahrgang resultiert daraus, dass sein Erwerbseinkommen insgesamt stärker zunimmt als sein erforderlicher Sparbedarf, so dass sich der gegenüber dem Jahrgang 1975 höhere Sparbedarf nicht in einer höheren „Sparquote“ niederschlägt.

VIDEO: Diese 5 Fakten über die Rente sollte JEDER kennen

Gründe für den höheren Sparbedarf:

  • sinkendes Rentenniveau
  • längerer Ruhestand
  • dramatisch gesunkene Zinsen

Sollten die Zinsen noch sehr lange auf dem aktuell sehr niedrigen Niveau verharren, könnte der Sparbedarf der Jüngeren laut der Studie sogar auf mehr als acht Prozent ihres Erwerbseinkommens steigen.

Sicherheitslücke in Zahlen

Gemessen am Durchschnittseinkommen im Jahr des Renteneintritts beträgt die jährliche Sicherungslücke in einem Basis-Szenario rund 1850 Euro beim Jahrgang 1960, fast 3750 Euro beim Jahrgang 1975 und etwa 4910 Euro beim Jahrgang 1990 – zugrundegelegt sind die Preise des Jahres 2017.

Gesamtsummen, die Arbeitnehmer insgesamt ansparen müssen:

  • 1960er-Arbeitnehmer: 39.600 Euro
  • 1975er-Arbeitnehmer: 83.500 Euro
  • 1990er-Arbeitnehmer: 117.200 Euro

Die Studienautoren verweisen darauf, dass die Versorgungslücke nicht nur durch stärkeres Sparen des Einzelnen, sondern auch durch einen späteren Eintritt in den Ruhestand verkleinert werden könne.

GDV-Präsident: Riester-Höchstbetrag muss steigen

Die Studie wurde im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erstellt. GDV-Präsident Wolfgang Weiler rief zu einer stärkeren staatlichen Unterstützung auf. So liege der förderfähige Höchstbetrag bei der Riester-Rente seit 2002 unverändert bei 2100 Euro, was damals etwa vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze entsprach. „Heute wären vier Prozent gut 3200 Euro wert. Auf diese Summe sollte die Fördergrenze mindestens angehoben werden und in Zukunft mit den Einkommen automatisch mitwachsen“, fordert Weiler.

6 Kommentare

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Für mich alles nur Milchmädchen-Rechnungen und Werbubńg für die angeblich kompetenten Finanzberater.
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Und verkauft wird die ganze Chouse, als ob es das normalste der Welt sei, dass die menschen um ihr Altersruhegeld betrogen werden. die meisten glauben diesen Unfug auch noch. Gut, ich hab' es auch mal geglaubt. Nun allerdings nicht mehr.

Seit ich weiß, dass unser Giralgeldsystem ein Betrugssystem par excellence ist, kann ich nur noch den Kopf schütteln.

Hier wird der Schein 'wunderbar' aufrecht erhalten, um den Leuten weiß zu machen, dass sie sich das 'Geld' verdienen müssen und noch oben drauf legen müssen, damit sie später noch was zu beißen haben.

Herrschaftszeiten! Das ist Quatsch!

Giralgeld ist erstens kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern lediglich von allen akzeptiert. Einzig der Euro-Schein ist gesetzliches Zahlungmittel, die Münzen auch nicht. Der Schein trägt ein Copy right, ist KEINE Banknote, somit auch nichts wert.

Giralgeld wird generniert. Früher auf Papier, heute im Computer. Es wird aus dem Nichts erschaffen und das nennt man Geldschöpfung. Es verschwindet auch genauso im Nichts, wird gelöscht. Besteht also nur aus Bits und Bytes, aus sichtbaren zahlen.

Wenn all das Giralgeld in bar ausgezhalt werden sollte, es geht nicht. Es würde einen großen Schlag tun und alles käme zum Stillstand. War vor ein paar Jahren in Griechenland passiert.

Weiterhin werden die Menschen im Glauben gelassen, sie hätten, wenn sie Giralgeld haben wollten, also einen Kredit, Schulden. Das stimmt nicht. Wie kann man Schulden als Bits und Bytes haben? Die einzigen 'Schulden' die evtl. entstehen, sind die 1 - 2% des angeforderten Betrages, den die Bank bei der EZB hinterlegen muss und dem Kunden draufhaut. Die Bank verdient einzig an 'Gebühren' und Zinsen. Wird der Kredit abbezahlt oder er wird fällig gestellt, wuird er gelöscht, ist also nicht mehr existent. Soso...
Das bare Geld aus dem Kredit stellt die Bank zur Verfügung und schuldet es selbst der EZB. Zwischen dem Kreditnehmer und der EZB besteht kein Vertrag, also auch keine Schulden! Bares Geld aus einem Kredit mindern also den (angeblichen) Schuldbetrag.

So, was heißt das nun für die Renten, oder besser noch, für eine bedinungslose Grundversorgung? Das heißt, dass die ReGIERung unendlich viel Geld generieren könnte, es würde keinerlei Auswirkung auf di Bilanz haben. Es kommt aus dem Nichts und verschindet in demselben. FIAT-Money eben!

Also, was uns da vorgegaukelt wird, und das seit Jahrzehnten ist einfach nur Monopoly. Mehr nicht. Ein perfides Spiel, in dem wir einigen wenigen unsere Macht abgeben!

Ihr glaubt's nicht? Na dann wird's aber Zeit, den Sand aus den verschlafenen Äuglein zu wischen.
mann mann - da haste dr ja echt Mühe gegeben beim formulieren dieses Kommentars
Achja Knight, Du Rechengenie, Du wirst mir wohl zustimmen, oder?

Danke für das Lob. Ich denke, wenn man's mal kapiert hat, ist es nicht mehr so schwer zu formulieren.
Ich war und bin kein Rechengenie. Zustimmen insgesamt tue ich nicht.
Aha, na gut, dann habe ich da was in falscher Erinnerung. Ich werde ja auch nicht jünger...
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