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Im Schnitt die höchsten Altersbezüge erhalten Rentnerinnen und Rentner im Sa ...

Rente: Bis zu 3000 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

News Team
Von News Team

Bei der Höhe der Renten gibt es innerhalb Deutschlands große Unterschiede: So standen einem Rentner in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 im Schnitt insgesamt über 3000 Euro mehr zur Verfügung als einem Rentner in Mecklenburg-Vorpommern. Das geht aus aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung hervor, veröffentlicht im neuen Rentenatlas 2019.

Männer aus Nordrhein-Westfalen erhielten demnach im Schnitt nach mindestens 35 Versicherungsjahren die höchsten Altersbezüge (monatlich 1467 Euro). Dagegen erhielten ihre Altersgenossen in Mecklenburg-Vorpommern im Monat 253 Euro weniger Rente (im Schnitt 1214 Euro pro Monat) und damit bei den Rentnern die deutschlandweit geringsten Zahlungen.

Bei den Frauen klafften die durchschnittlich gezahlten Rentenbeträge weniger weit auseinander - hier bezogen Rentnerinnen in Berlin-Ost im deutschlandweiten Vergleich mit 1121 Euro im Monat die höchsten Renten. Das sind pro Monat 160 Euro mehr als Rentnerinnen in Niedersachsen am anderen Ende der Skala im Schnitt zur Verfügung haben (961 Euro/Monat). Aufs Jahr berechnet haben Ost-Berlinerinnen damit 1920 Euro mehr zur Verfügung.

Im Video:

Rentenniveau, Versorgungslücke, Eckrentner - Die wichtigsten Renten-Fragen einfach erklärt

Auffallend ist, dass insgesamt - also ohne Unterscheidung zwischen Frauen und Männern - westdeutsche Bundesländer das Ranking anführen und Bundesländer im Osten die Schlusslichter sind. Einzige Ausnahme: Berlin-Ost, das bei den Durchschnitts-Zahlungen vor Bremen, Niedersachsen und Bayern rangiert.

Das Renten-Ranking

In diesen Bundesländern sind die monatlichen Rentenzahlungen am höchsten:

  • 1. Saarland: 1343 Euro
  • 2. Nordrhein-Westfalen: 1323 Euro
  • 3. Hamburg: 1289 Euro
  • 4. Hessen: 1275 Euro
  • 5. Baden-Württemberg: 1265 Euro
  • 6. Rheinland-Pfalz: 1247 Euro
  • 7. Schleswig-Holstein: 1246 Euro
  • 8. Berlin-Ost: 1244 Euro
  • 9. Bremen: 1234 Euro
  • 10. Niedersachsen: 1234 Euro
  • 11. Bayern: 1209 Euro
  • 12. Berlin-West: 1194 Euro
  • 13. Brandenburg: 1145 Euro
  • 14. Sachsen: 1119 Euro
  • 15. Mecklenburg-Vorpommern: 1113 Euro
  • 16. Sachsen-Anhalt: 1110 Euro
  • 17. Thüringen: 1102 Euro

In diesen Beträgen sind die Beiträge für Krankenversicherung und Pflegeversicherung bereits abgezogen. Deutschlandweit lagen die Rentenzahlungen im Schnitt bei 1219 Euro.

Das sind die Gründe für die großen Unterschiede

Doch was sind die Gründe für diese zum Teil großen Unterschiede bei den Rentenzahlungen in den einzelnen Bundesländern?

Dass Männer in Nordrhein-Westfalen und im Saarland sich über die höchsten Durchschnittsbezüge freuen können, liegt laut Deutscher Rentenversicherung an ihrem einstigen Tätigkeitsbereich: "Hier arbeiteten viele Männer früher in gut bezahlten Jobs im Bergbau und erhalten heute daraus vergleichsweise hohe Renten", heißt es im Rentenatlas 2019.

Dass Rentner und Rentnerinnen in Ost-Berlin im Vergleich zu anderen ostdeutschen Bundesländern "recht hohe Altersbezüge" erhalten liegt demnach an einem "relativ hohen Anteil von Rentnern mit Ansprüchen aus ehemaligen Zusatz- und Sonderversorgungssystemen der DDR".

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Auch im Osten sind die durchschnittlichen Rentenzahlungen für Frauen geringer als die für Männer. Doch die Unterschiede sind weit weniger gravierend als im Westen, wo Frauen im Schnitt mitunter bis 450 Euro weniger im Monat erhalten als Männer (wie etwa in Nordrhein-Westfalen).

Der "wichtigste Grund" dafür laut Rentenversicherung: Frauen arbeiteten im Ost weniger in Teilzeit als Frauen im Westen.

1 Kommentar

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Das sagt auch aus das nicht die Arbeitskraft im Mittelpunkt steht, sondern auch Zulagen von Dritten. Anders ist es nicht zu erklären das die Rente seit Jahrzehnten massiv sinkt.

Deutschland hat ein generelles Problem. Nur durch Technologie ist dies in der Industrie kompensierbar. Es sollten alle Produkte, die in Deutschland erzeugt werden, oder vom Ausland nach Deutschland hinein kommen besteuert werden, besonders auch die Digitalen Handelsprodukte. Eine zusätzliche Finanztransaktionssteuer könnte den öffentlichen Haushalt entlasten, dazu die Abschaffung Hartz4.
Gesetzesänderungen müssen in Deutschland her, den es sollte das Völkerrecht und Menschenrecht zählen, aber durch viele wird das zügellose Handelsrecht propagiert der EU, damit wäre Deutschland bald noch tiefer am Boden als jetzt schon, und das Menschenrecht auf Sicherung der Altersrente nach Leistungskraft, würde durch Konzerne ausgehebelt.

Man sollte nie vergessen wo im Augenblick das Geld mit vollen Händen rausgeschmissen wird, und das die Spirale sich bald nach unten drehen wird. Der Sozialstaat wurde durch das kommunistische Denken der Regierung der letzten dreißig Jahre an die Wand gefahren und nur künstlich am Leben erhalten.
Wäre also gut, wenn die Politiker jetzt ihre Arbeit machen würden, und nicht wie Rot-Grün es will, unsere Staatskasse in Milliardenhöhe nämlich weiter plündern für Personen die nie eingezahlt haben, und in der Masse es auch nie werden.

Die Veröffentlichung dieser Rentenzahlen schürt nur Hass und Neid, und war somit ein Fehler.
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