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Rechtzeitig fürs Alter vorsorgen - viele denken bereits über eine Pflegeimmobilie nachFoto-Quelle: goodluz - Fotolia

Die Generation 55plus will ihren Kindern nicht zur Last fallen - und sorgt jetzt für später vor

News Team
Von News Team

Wer kümmert sich im Pflegefall um mich? Die Generation 55plus hat auf diese Frage eine klare Antwort: In einer aktuellen Umfrage der mhplus Krankenkasse gaben 74 Prozent der Befragten an, dass sie weder von ihren Kindern noch von anderen Angehörigen betreut werden möchten. Sie setzen auf einen professionellen Pflegedienst.

Auch finanziell sollen die Kinder nicht belastet werden. Nur acht Prozent erwarten von ihren Kindern eine Übernahme der Pflegekosten.

„Die Erwartungshaltung der Eltern im Vergleich zu früheren Generationen hat sich deutlich verändert. War es vor 20 Jahren noch üblich, von den Kindern im Pflegefall Hilfe zu bekommen, möchte die heutige Generation 55plus ihren Nachkommen keine Bürde sein“, sagt Verena Ortmann, Leiterin der mhplus Pflegekasse.

Vor allem Eltern sorgen vor

Die heute Über-55-Jährigen sorgen für das Alter vor, sehr viel mehr als die Generationen vor ihnen. Dabei sind, auch das zeigt die Studie, vor allem die, die Kinder haben, besonders gewissenhaft. Sie haben Geld zurückgelegt oder in eine Immobilie investiert. „Das Verantwortungsbewusstsein bei Eltern ist erkennbar ausgeprägter“, sagt Olaf Engemann, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK). "

Selbstbestimmtes Wohnen im Alter

Doch es geht der Generation 55plus nicht nur darum, die Erben von Belastungen fern zu halten. Sie will auch möglichst lange selbstbestimmt leben. Das eigene Zuhause ist dabei zwar noch immer der Ort, wo die meisten das Alter verbringen möchten.

Doch immer mehr Studienteilnehmer können sich auch Alternativen vorstellen. Das reicht vom Mehr-Generationen-Haus über eine Senioren-WG bis hin zum Leben in einer altersgerechten und barrierefreien Wohnung, die an ein Pflegeheim angeschlossen ist.

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Tatsächlich sind es gerade die Pflegeimmobilien, die bei der persönlichen Altersvorsorge eine immer größere Rolle spielen. Mit dem Erwerb einer solchen Immobilie sichert sich der Käufer sich oder einem Angehörigen nicht nur künftig einen Platz in einem der Heime des Betreibers. Er verhindert auch, dass im Pflegefall Angehörige belastet werden. Und genau dies ist den Über-55-Jährigen ja besonders wichtig.

Noch aber sieht die Realität anders aus. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach werden drei Viertel der insgesamt 3,41 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland zu Hause alleine oder mehrheitlich von Angehörigen gepflegt.

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Die Pflegeexpertin der Linksfraktion im Bundestag, Pia Zimmermann, führte die hohe Zahl pflegender Angehöriger auch auf die fehlende Zahl oder Bezahlbarkeit professio¬neller Pflegeangebote zurück. Nötig sei ein umfassendes System sozialer Sicherung und mehr Unterstützung. Linksparteichef Bernd Riexinger sagte: „Ein völlig kaputt gespartes Pflegesystem wird ganz sicher nicht dazu führen, dass dort die bestmögliche Pflege geboten wird.“

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland ist weiter angestiegen. Ende 2017 gab es laut Statistischem Bundesamt 3,41 Millionen Pflegebedürftige, das sind eine halbe Million Menschen mehr als bei der vorangegangenen Zählung Ende 2015. Für 2018 liegen noch keine statistischen Angaben vor.

Weitere Informationen und passende Angebote finden Sie bei der ERL Immobiliengruppe.