Rente neu denken - mit Starterkit zur Altersvorsorge

Da hätte man gut lachen im Alter - CSU plant Starterkit zur Altersvorsorge
Da hätte man gut lachen im Alter - CSU plant Starterkit zur AltersvorsorgeFoto-Quelle: contrastwerkstatt - Fotolia
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Die CSU im Bundestag fordert eine grundlegende Veränderung des deutschen Rentensystems. Es wäre nicht weniger als eine kleine Revolution der Altersvorsorge. Kinder sollen demnach bis zum 18. Lebensjahr staatliche Zuschüsse erhalten, die in einen Fonds fließen sollen.

"Wir wollen für jedes Kind ein Starterkit für die Altersvorsorge. Wir wollen die Rentenwende - weg vom Generationenkonflikt hin zu mehr Generationengerechtigkeit", heißt es im Entwurf eines Papiers, das die CSU-Landesgruppe auf ihrer Klausur im oberbayerischen Kloster Seeon, die an diesem Montag beginnt, beschließen will.

Die drei bestehenden Säulen der Altersvorsorge sollen mit dem Starterkit um eine vierte Säule zu ergänzt werden. "Dafür soll der Staat ab Geburt bis zum 18. Lebensjahr für jedes Kind einen Beitrag von 100 Euro pro Monat in einen Generationen-Pensionsfonds einzahlen, der das Geld renditeorientiert anlegt", heißt es in dem CSU-Entwurf weiter. Das würde einen Zuschuss von 21.600 Euro pro Kind bedeuten.

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Beim Eintritt ins Rentenalter würde die Starter-Rente zusätzlich zu bestehenden Rentenansprüchen ausgezahlt. "Ziel ist es, dass zukünftig jeder aus der neuen vierten Säule der Altersvorsorge kapitalgestützt eine Generationenpensionsfonds-Rente erhält und auf diesem Wege Altersarmut wirksam vermieden wird."

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autoren wize.life

21 Kommentare

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Die Nullzinspolitik und die lockere Geldpolitik der EZB kommt besonders den deutschen Sparern und Steuerzahlern sehr teuer zu stehen. Nach einer Analyse des genossenschaftlichen Zentralinstituts sind deutschen Sparern in den vergangenen fünf Jahren Zinseinkünfte in Höhe von mindestens 190 Milliarden Euro entgangen. Die Niedrigzinspolitik bedeute außerdem einen Umverteilungseffekt zum Vorteil von Vermögensbesitzern. Eine kapitalgedeckte Altersvorsorge ist mit einer Nullzinspolitik nicht zu machen.
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Alles nur ein Witz. Gerechtigkeit gibt es bei diesem Rentensystem nicht. Beispiel " Mütterrente" . Ich bin zwar der Vater meiner Tochter, aber habe diese ab dem 3 Lebensjahr groß gezogen. Dies wurde so gerichtlich festgelegt. Aber nicht einen Cent " Mütter- in diesem Fall Vaterrente" Nun warte ich auf die " Grundrente" Mal sehen was da wohl wieder für Wenn und Aber kommen. Dabei könnte schon jetzt jeder Rentner etwas entlastet werden, in dem die Zuzahlungen für Medikamente oder Krankenhausaufenthalt für diese gestrichen werden ,oder verbilligte Rentnerfahrkarten im ÖVB angeboten würden.
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Das ändert doch an der Ungleichbehandlung der gesetzlich Versicherten rein gar nichts! Wie es geht haben unsere europäischen Nachbarländer längst gezeigt, da braucht man die CSU nicht die wohl das Rad neu erfinden wollen?
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Hallo Leute
Zu dem Vorschlag möchte ich folgendes vorschlagen:
1. Für Jugendliche die das 18 Lebensjahr erreicht haben werden 3 Rentenpunkte auf ihr Rentenkonto bei der Rentenstelle in Berlin gutgeschreiben.
Die 3 Rentenpunkte entsprevhen stand 01.01.18 etwa eine monatliche Rente von etwa 93,00 Euro an Kaufkraft.
Was die 93,00 Euro in 70 Jahren wert ist kann ich natürlich jetzt nicht berechnen.
Wenn das den Verantwortlichen zuwenig ist,so kann das ja geändert werden.
Auf gar keinen Fall sollte der angesparte Betrag als Einmalzahlung ausgezahlt werden.
Grund: wir haben genügend Bürger die das geld sofort ausgeben würden.
Danach geht man halt auf das Sozialamt.
2. Diese irrsinnige Regelung, dass man im Berufsleben weniger Steuern zahlen muss und dafür im Rentenalter steueen zahlen muss würde ich wieder rückgängig machen.
Man sollte wieder im Berufsleben etwas mehr Steuern zahlen und dafür im rentenalter keine Steuern zahlen.
Die jetzige Regelung war übrigens nur für die Banken und Versicherungen ein Geschäft.
3. Nach Möglichkeit sollten alle bürger in die gestzlichen Rente zahlen.
Ich denke besonders an die politiker, da sieja die Gesetze beschließen.
Somit würden sie auch jede Kürzung am eigenen Leib spüren.
Und wir wisseb ja, sobald es den Politiker selbst trifft reagieren sie sehr schnell auf die situation.
Gruß
Karl-Heinz der alte Sack
Zuerst müssen mal die rentenfremden Leistungen, die von der Rentenkasse bezahlt werden, ersatzlos gestrichen werden.. So sehr ich die Mütterrente schätze, sie müsste aus Steuermitteln bezahlt werden und nicht aus der Rentenkasse, denn die Mütter haben einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag geleistet. Dann sollten wir uns in Erinnerung rufen, dass es die rot-grüne Regierung war, die die Renten um 13-14% gekürzt hat. Bernd Raffelhüschen hat dazu einiges zu sagen. https://www.nachdenkseiten.de/?p=11081
Hallo Frau Walter
Die rentenfremden Leistungen können ruhig bei der Rentenkasse bleiben.
Es müssen jedoch die Kosten vollständig durch Steuergelder bezahlt werden.
Der staat überweist wohl schon 100 Milliarden, jedoch belaufen sich die rentenfremden Leisten
ca. 123 Milliarden.
Es müssten also noch 23 Milliarden für das Jahr 2018 gezahlt werden.
Viele Politiker die die Rentenkasse schlecht machen wollen, stellen natürlich die 100 milliarden in den Raum, sagen aber nicht das im Jahr 2018 eigentlich der Staat 123 Milliarden an die Rentenkasse überwiesen werden müsste.
Es gibt halt genügend Dumme die den Politikern alles glauben.
Wie heist es so schön :
"Wissen ist Macht".
Gruß
Karl-Heinz
der alte Sack
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Auf Youtube habe ich eine klare einfache Beschreibung der heutigen Rentensituation gefunden. Ist wohl für die Ch, aber gilt sicherlich prinzipiell für alle Staaten.

(in der Zeitache 4:25 min stehen interessante Merkpunkte)
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und was ist mit denen, die diesen "Vorteil" nicht erhalten bzw. erhalten haben? Und ist es überhaupt sicher, dass dieses Geld nicht wieder für etwas anderes vom Staat verwertet wird - eigentlich nur Wählerfang - mehr nicht
Neper ,Schlepper , Bauernfänger May Be hat recht mit der Vermutung
Die Rentenkasse war schon immer "Verfügungsmasse" für "Wählerbeglücker" - und je nschdem, wer wrlche Klientel im Blick hatte, hat sie dann auch begünstigt. Und wenn man bedenkt, dass nach dieser Rechnung gradw mal ein "Startkapital" von 25 000 rauskommen soll - und sich dann MITNICHTEN "kapitalrenditemäßig" verzinsen soll - weil der Staat ja nochts anderes kennt als "niedrig verzinsliche Schuldverschreibungen" - dann merkt man schon, dass das genauso eine Mogelpackung ist wie die Rente selbst. Ein Kapital von 25 000 würde sich bei einer durchschnittlichen Renditeverzinsung von 7% (ETFs z. B.) nach dem Zinseszinssatz alle 10 Jahre verdoppeln - wenn die Zinsen immer wieder investiert würden. Da aber Staatsbeamte davon nix verstehen - und auch gar kein Interesse daran haben, "renditeorientiert zu investieren" - sondern das Geld einfach liegen lassen würden - ist das Ganze inflationsbereinigt auch nur eine Nullnummer- und nach 40 Jahren ist das Guthaben dann auch nur noch ein Viertel wert - wenn es dann überhaupt noch da ist - und nicht wie üblich zur Bezuschussung des Staatshaushalts verwendet wurde.
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Die angeblichen vier Säulen der Altersversorgung sind reine Theorie. Es gibt die gesetzliche Rentenversicherung als erste Säule. Die zweite sollte die betriebliche Altersversorgung sein. Diese greift jedoch bei weniger als 30% der AN. Die dritte Säule ist die private Altersversorgung. Die können sich auch weniger als 30% der AN leisten. Die vierte Säule ist dieses Konstrukt der CSU, die zu Steuererhöhungen führt und einzig und allein dem Wählerfang dient. Deutschland braucht eine solide Altersversorgung mit einer Säule wie es auch in Österreich und den Niederlanden der Fall ist. Den Leuten einzureden es werden vier Säulen zur Altersversorgung benötigt erinnert mich an die USA. Da werden vier jobs empfohlen um wohlhabend zu werden. Dieses Konzept der CSU hätte auch von der SPD kommen können.Für mich ist es jedoch Verarschung ohne Ende.
Betriebliche Altersvorsorge war mal was Gutes zu Zeiten, als man als Lehrling in den Betrieb kam und als Rentner wieder ging, und dazwischen nie den Betrieb wechseln mußte. Die Zeiten sind aber lange vorbei, und solange jeder Betrieb sein eigenes Betriebsrentensüppchen kocht, und man beim Wechsel des Arbeitgebers auch den Betriebsrententräger wechseln muß, und dabei immer wieder Verlust macht, dient das nur der Verköstigung der Versicherungsverwaltungen. Bei den aktuellen Zinsen ist es ohnehin besser, das Geld in Immobilien (oder Immobilienfonds) anzulegen als in Versicherungen, bei denen man weniger Zinsen als die Inflationsrate bekommt.
Es ist schon ein Armutszeugnis und beschiss gegenüber den Bürgern das es überhaupt mehr als eine Säule von Nöten ist ! Punkt.
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Wer's, glaubt!!!! Sollen erst Mal die uns zustehende Rente auszahlen und nicht irgens wie Familien im Ausland ernähren von unseren neuen Mitbürger!!
Sie gehören in den Bundestag 👍🤗🤜🤛
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Klingelingeling... was tut man nicht alles wenn die Felle schwimmen
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verarschung
Von dieser Politiker kann man nicht anderes erwarten als verarschung, aupsache die haben eine guten leben, den Bürger muss nur zahlen und Klappe Halten.
Schade , ein trauriges Deutsch
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