Rente mit 70 - Japan braucht seine Senioren am Arbeitsplatz

Arbeiten mit 70 - Japan setzt auf Senioren
Arbeiten mit 70 - Japan setzt auf SeniorenFoto-Quelle: imago images / AFLO
News Team
Von News Team

Nirgendwo auf der Welt leben so viele fitte Rentner wie in Japan. Was für den einzelnen gut ist, wird für den Staat zunehmend zum Problem - jedenfalls in finanzieller Hinsicht. Deshalb will die Regierung nun gegensteuern und das Renteneintrittsalter anheben. Rente mit 70 ist das neue Ziel.

Nach dem Willen der rechtskonservativen Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe sollen Unternehmen dazu aufgefordert werden, ihre Beschäftigten bis 70 Jahre arbeiten zu lassen, um so die Rentenkasse zu entlassen. Das Kabinett beschloss entsprechende Gesetzesentwürfe. Doch aktuell sind diese für Unternehmen nicht verpflichtend.

Noch nicht.

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Tatsächlich sind in Japan, wo das Renteneintrittsalter offiziell bei 65 liegt, noch viele Ältere voll erwerbstätig, obwohl sie bereits in Ruhestand gehen könnten. Das Gesetz, das noch vom Parlament beschlossen werden muss und im April 2021 in Kraft treten soll, sieht vor, dass Unternehmen

- entweder das Rentenalter ihrer Mitarbeiter anheben
- es gänzlich abschaffen
- oder ihre Mitarbeiter beschäftigen, so lange diese wollen.

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Weil Japan keine Immigrationspolitik betreibt und die Gesellschaft noch schneller altert als etwa die unsrige, ist die Wirtschaft verstärkt auf ältere Arbeitnehmer angewiesen.

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autoren wize.life

1 Kommentar

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Was machen die Japaner denn anders als die Deutschen, ist deren Rente so gering das selbige nicht reicht, ist die Ernährung gesünder oder sind die etwa "Arbeitsgeil" ? Oder liegt das etwa an der "Atomstrahlung", Sorry!

Interessant bei diesem Artikel erscheint mir aber ein ganz anderer Aspekt!
Hier ist im Beitrag die Rede davon das Japan keine Immigranten aufnimmt, bedeutet das im Umkehrschluss das Deutschland so viele "Immigranten" aufnimmt um unsere Rente zu retten?
Da frage ich mich doch schon wo der Unterschied liegt zwischen "Immigranten" und "Asylanten", erwiesen ist ja nunmehr das Deutschland ein "Migrantenstaat" geworden ist und dies auch von den "Regierenden" auch so bezeichnet wird und gewollt ist !
Die Politik hätte sich schon vor Jahrzehnten im "Westen" fragen müssen warum in diesem "Staat" so wenig deutsche Kinder geboren wurden und dort ansetzen müssen um diesen Zustand zu beseitigen bzw. die Gründe hierfür schon viel eher ersehen können.
In einem Aspekt ist die "deutsche Einheit" zumindest gelungen: im "Osten" ist die Geburtenrate nach 30 Jahren nunmehr identisch mit der "Westen".
Eines ist doch klar und ersichtlich:
"JUNGE MÄNNER BRAUCHT DAS LAND"
Erbärmlicher geht es nimmer mehr wie die Bevölkerung belogen und betrogen wird, auch deshalb fürchten die "Oberen" - " VOLKSABSTIMMUNGEN " wie der Teufel das Weihwasser.
Armes Deutschland, oder besser "von dem was noch übrig bleiben wird"
Das böse Ende wird noch kommen, bisher werden ja alle Bürger welche sich kritisch äußern über einen Kamm geschert und als "Nazis" beschimpft.
Ich denke mit "Nazismus" hat dies bei den meisten wenig zu tun !
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