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Ist die Sparkultur am Ende?

Von wize.life-Nutzer -

Spare in der Zeit, so hast Du in der Not!Gilt dieser alte Slogan noch, den unsere Eltern stets für uns Jugendlichen auf der Zunge hatten, wenn wir anfingen, leichtsinnig mit dem Geld umzugehen?

Amtliche Infoträger sagen:

„Sparen ist das Zurücklegen momentan freier Mittel zur späteren Verwendung. Häufig wird durch wiederholte Rücklage über längere Zeit ein Betrag aufsummiert, der dann für eine größere Anschaffung verwendet werden kann und vor allem für das Alter gedacht war.

Es gibt verschiedene Arten von Geldanlagen. Beispiele für Papierwertanlagen: Sparkonto, Sparbrief, Termineinlagen, Bundesschatzbrief, Bausparen, Tagesgeld. Grundsätzlich beruhen Papierwertanlagen auf einem gesetzlich festgeschriebenen Zahlungsversprechen. Sachwertanlagen stellen dagegen einen reellen Besitz dar, wie Immobilien, Edelmetalle, Aktien, Schiffe, und Flugzeuge.“

Leider haben die deutschen Sparer scheinbar lange geschlafen, denn jetzt stellen sie erschreckt fest, dass die ersten Banken Strafzinsen auf Ersparnisse verlangen und wer vor allem viel Geld auf dem Konto liegen hat oder lässt, muss dafür bezahlen.

Die Klein-Sparer haben das Thema verdrängt, da das anscheinend noch gar nicht angekommen ist.

Es beginnt erst jetzt, nach sechs Jahren Finanzrepression, in das Bewusstsein zu gelangen.

Frage:

Lohnt sich Sparen überhaupt noch oder ist das alles für die Katz und der Sparer ist „am Arsch“?

Die Deutschen, die das Sparbuch traditionell lieben und mehr Geld in sicheren Anlagen parken als etwa in Aktien zu investieren, sind davon besonders betroffen

Die Zinsen für Spareinlagen wie Tages- oder Festgeld fallen zwar schon seit geraumer Zeit verschwindend gering aus, doch erst die negativen Zinsen haben die deutschen Sparer wachgerüttelt. Viele fragen sich auch, was sie mit ihrem bisher Ersparten anfangen sollen und können.

Ausgeben oder auf den Kopf hauen?

Ich meine, dass eine gewisse private Vorsorge unerlässlich ist, denn der Staat wird seinen Verpflichtungen aus den Altersvorsorgesystemen, also der Rente, nicht mehr so richtig nachkommen können.

Selbst wenn sich Sparen nicht mehr so richtig lohnt, muss man dennoch individuelle Vorsorge betreiben. Sparen bleibt deshalb angesichts der zu erwartenden Versorgungslücke im Alter trotzdem ein wichtiger Baustein für die Altersvorsorge.

Angesichts der Niedrigzinsen ist es jedoch wichtig, die eigene Geldanlage kritisch zu hinterfragen, denn Sparen lohnt sich nach wie vor, allerdings nicht auf dem Sparbuch.

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1 Kommentar

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Wenn ich Geld spare, sofern es überhaupt möglich ist, um demnächst etwas erwerben zu können, so muss ich doch Sparzinsen und Kreditkosten gegenrechnen.
Beispiel: Ich möchte etwas für 3.120 € kaufen. Der Kredit mit einer Rückzahlung von monatlich 260,00 € würde ca. 165 € kosten.
Spare ich 12 Monate je Monat 260 € so erhalte ich ca. 87 € Zinsen. (monatliche Zinsberechnung) Differenz = 252 €.
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