Todesstrafe: (Armuts-) Zeugnis der Gesellschaftsordnung?

Todesstrafe: (Armuts-) Zeugnis der Gesellschaftsordnung?
Todesstrafe: (Armuts-) Zeugnis der Gesellschaftsordnung?Foto-Quelle: © cirquedesprit - www.Fotolia.com
News Team
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Manchmal kocht die Volksseele weltweit über. Gewaltverbrechen, Terroranschläge, Unrechtsregimes, Völkermorde lassen nicht nur an Stammtischen den Ruf nach Todesstrafe aufkommen. Das Rechtsempfinden ist in diesen Fällen erheblich gestört. Und viele sind in diesen Extremsituationen unbeholfen mit ihren Gefühlen. Ein stabiles Rechtssystem hilft, die Emotionen zu verdauen und ein rechtsstaatliches Urteil zu erarbeiten. Aber selbst im humanitärsten Gebilde keimt die Frage auf: Brauchen besonders grausame Fällen eine besonders harte Strafe, die Todesstrafe?

Amerikanische Methoden

In den USA gibt es in vielen Staaten noch die Todesstrafe. Allein in Texas wurden in den letzten 40 Jahren über 500 Menschen hingerichtet. Erst jüngst wurde wieder einmal aufgedeckt, dass bei der Beweisermittlung regelmäßig nachlässig oder gegen die Anklage gearbeitet wurde. Labore des FBI liefern demnach immer wieder falsche Haarproben und damit die Grundlage für ungerechtferigte Verurteilungen bis hin zu Todesurteilen. Und dann?
Man bekommt den Eindruck, dass in Texas und Konsorten das System in sich krankt. Je härter die Strafen, so scheint es, desto unwichtiger wird die alltägliche Pflege der Gesetze und des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Thesen:
Eine stabile Gesellschaft mit humanitären Werten regelt sich weitestgehend selber.
Eine Cowboygesellschaft mit Wildwest-Kultur braucht Revolver und Gewehr.

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52 Kommentare

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Könnte man die ermordeten Menschen fragen was sie davon halten wenn ihre Mörder nach wenigen Jahren wieder frei rum laufen können ,u eventuell zu neuen Taten schreiten,während sie dem Rest ihres Lebens beraubt wurden, kann ich mir nicht vorstellen ,dass sie solche Toleranz ihren Gesellschaft u Gut menschen zustimmen würden. Wer selbst nicht betroffen ist kann ja gut tolerant sein.Recht u Gerecht ist eben ein Unterschied.
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Du sollst nicht töten. (1. Mose 9.5-6) (2. Mose 21.12) (Jakobus 2.11)

Selbst wer kein Christ ist muss doch wissen das die Todesstrafe ein gesellschaftliches und soziales Desaster darstellt .
Wer die Todesstrafe fordert sollte sich mal Gedanken machen zu welchen Zweck der Deliquent sterben soll . Es ist einfach zu sagen er hätte es verdient , aber was würde sich durch seine Hinrichtung ändern ? Würde es die Tat ungeschehen machen ? Wären die Angehörigen des Opfers dann zufrieden ? Ich glaube nein , es würde nichts ändern .
Mal angenommen es gäbe hier die Todesstrafe , wer soll der Henker sein ? Welchen Menschen würden wir die Bürde auferlegen das Urteil zu vollstrecken . Wäre es nicht beschämend einen anderen Menschen unsere Drecksarbeit ausführen zu lassen , nur weil wir Rache wollen ?
Wer , von den Befürwortern der Todesstrafe , wäre selbst bereit das Urteil zu vollstrecken ? Wäre ja alles legal nach dem Gesetz .
Ich glaube ,wenn man es darauf ankommen lassen würde , das die meisten ziemlich kleinlaut von dannen ziehen würden ohne das Urteil vollstreckt
Wenn man 1000000 zu recht verurteilte Mörder hinrichten würde und einer wäre dabei der unschuldig zu tote gebracht worden wäre , wäre das einer zu viel .
Todesstrafe ist ein unmenschliches tun das uns selbst zu Mördern machen würde , dann wären wir nicht besser als der Mörder !
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Ich habe nichts gegen die Todesstrafe, absolut nicht. Bei extremen Tötungsdelikten oder Angriffen so wie zb. die Jungs die in der U-Bahn wahllos Menschen zusammenschlagen und töten oder nachhaltig verletzen fände ich die Todesstrafe nett .Allerdings nicht mit 20Jahren Wartezeit sondern umgehend, damit die Kosten des Steuerzahlers für Kost und Logie des Täters niedrig bleiben. Allerdings, Todesstrafe nur bei Tötungsdelikten bei denen der Täter eindeutig (wie zb. bei den U-Bahn Überfällen) nachweisbar ist.
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Vielleicht sollte man Die Urheber solcher Geschichten den Unschuldig exekutierten gleich hinterher schicken, oder zu Ihren Verurteilten in den Teng stecken
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n Staaten, Länder und Kampforganisationen. Was bitte folgt yaraus: Daß auch die Todesstrafe ein Herrschaftsinsignum geblieben ist der Reich, Mächtigen und pc-Abholden. der Rest der Staatengeinde aber marschiert weiterhin brav und unterwürfig in Reih und Glied mit Bilderberg, unsere Wende-Trulla aus der Uckermark immer vorneweg vorauseilend gehorsam immer mit dabei.
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Was fällt i. s. Todesstrafe besondrs auf: - daß alle Vasallenstaaten diese auf Druck hin längst schon abgeschafft haben, die Herrenstaaten aber beileibe noch lange nicht. Letztere sind bekanntmich: vorneweg did USA, dann China, Tain, Korea, und (man staune!) Japan und dann sowieso die Familie der arabisch-muselmanische
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Auch meine "Seele kocht" wenn ich erlebe was auf der Welt
passiert. "Menschen" im Namen des Terrors andere Menschen,
foltern, vergewaltigen, bestialisch ermorden.
Müsste ich dabei sein, hätte ich eine Waffe, ich würde sie
nutzen, ohne zu zögern und doch....
Kein Mensch hat das Recht einem Anderen das Leben zu
nehmen, Menschen in "Staatsform,-Gesetzen" noch viel weniger!
Ich könnte damit leben im Ausnahmefall, wie oben
beschreiben, zum Mörder zu werden...
Die Todesstrafe aber lehne ich auf das Entschiedenste ab.
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NIEMAND hat das Recht,ein Leben zu nehmen,kein Gericht und auch kein Staat.Zum Glück gibt es das in Deutschland nicht!!
Indem Moment, in dem "unser Staat" es für zweckmäßig erachtet, die Todesstrafe wieder zu praktizieren und es "unsere Schutzmächte" uns auch erlauben, wird genau das so auch geschehen, und niemandem wird dann noch die Phrase einfallen, vonwegen: " Niemand hat das Recht, einem anderen Menschen dass Leben zu nehmen.". Solche heutzutage bei uns beliebten Weinerlichkeiten werden dann wieder als nicht mehr zeitgemäß und obsolet in der Rumpelkammer verschwinden, wie gehabt. Ungarn, wiewohl auch ein EU-Staat, hat kürzlich laut darüber nachgedacht, die Todesstrafe bei sichzulande wieder einzuführen. Diesmal wurde es aus Brüssel noch zurückgepfiffen. Aber, für wie lange noch?
@Claudia Pallaks - Soso, gibt es in Deutschland nicht. Na, wie schön! Jedoch: ist alles nur eine Zeitfrage: In Deutschland West wurde die Todesstrafe seit 1949 ausgesetzt. Und was wird geschehen, wenn die bösen Terroristen vielleicht morgen schon mitten in Deutschland mit Sprengstoff zündeln ? Dann wird man mit breiter Mehrheit halt einstimmig beschließen, besagte Todesstrafe flugs wieder anzuwenden. Wetten daß ?!
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Manchmal denke ich - z. B. während der Nachrichten - der sollte auch die Todesstrafe bekommen. Z.B. die Anstifter der Attentäter von 9/11 die Tausende auf dem Gewissen haben. Oder Eltern die ihre Kinder zu Tode quälen. Aber ich wäre zu feige der Richter zu sein - der das Urteil aussprechen müsste. Eine sehr inkonsequente Haltung von mir. "Der Mensch irrt solange er lebt" und ein Richter ist davon nicht ausgenommen. Also doch eher gegen die Todesstrafe und lebenslange Haft. Und damit meine ich tatsächlich lebenslang - bis zu seinem Tod.
Eben!
Und stell Dir dann mal vor,
nach Jahren würde bewiesen,
dass der Mensch doch unschuldig war!
Und DU hast ihn in den Tod geschickt.
Gibt es immer wieder.
Also ICH könnte damit nicht Leben
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Auf keinen Fall !
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