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Das jetzt vorgestellte Vorsorgekonto ist als Alternative zur Riester-Rente k ...

Renten News: Vorsorgekonto soll Riester-Rente ersetzen - Neues Konzept für private Altersvorsorge

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Von News Team

Es ist inzwischen fast eine Binsenweisheit: Dass die gesetzliche Rente allein für die meisten Deutschen in Zukunft nicht zum Leben reichen wird. Stattdessen gilt in der Rentenpolitik die Formel: Alterssicherung = Gesetzliche Rente + staatlich geförderte private Vorsorge.

Wie der zweite Teil, die zusätzliche Vorsorge, jenseits der Riester-Rente gestaltet werden könnte, dazu kursieren immer wieder Konzepte und Ideen. Jetzt bringt die Friedrich-Ebert-Stiftung einen neuen Vorschlag ins Spiel: den eines "Vorsorgekontos".

IM VIDEO: So funktioniert das Vorsorgekonto


Das Vorsorgekonto, das Renten-Experten für die SPD-nahe Stiftung ausgearbeitet haben, soll eine Alternative zur viel kritisierten Riester-Rente sein - unter dem Dach der gesetzlichen Rentenversicherung.

Einfach, sicher, kostengünstig

"Intransparente Produkte, teure Provisionen und schlechte Renditen – die staatlich geförderte, private kapitalgedeckte Altersvorsorge steckt in der Krise", heißt es in dem jetzt veröffentlichten Bericht der Friedrich-Ebert-Stiftung, und gemeint ist damit: die Riester-Rente.

Dagegen sei das Vorsorgekonto als "Basisprodukt der privaten Altersvorsorge": einfach, sicher, kostengünstig, flexibel. Und: "Es bietet eine höhere Rentabilität als herkömmliche
Riester-Produkte", heißt es in dem Gutachten.

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So soll das Vorsorgekonto funktionieren: Jeder, der bereits einen Anspruch in der gesetzlichen Rentenversicherung erworben hat, kann einen Vertrag für ein Vorsorgekonto abschließen und darauf regelmäßig während seines Erwerbslebens einzahlen. Der monatliche Beitrag kann flexibel gestaltet werden.

Allerdings: "Um die planmäßigen Kürzungen bei der gesetzlichen Rente auszugleichen, sind Beiträge in Höhe von vier Prozent des Bruttolohns notwendig, maximal bis zu 2.100 Euro pro Jahr", heißt es in dem Bericht.

"Innovative Form der Kapitalanlage"

Das in diesem "kollektiven Sparmodell" eingesammelte Geld soll in breit gestreute, börsengehandelte Indexfonds (ETF, exchange-traded fund) angelegt werden. Diese "innovative Form der Kapitalanlage" ermögliche "höhere Erträge" als herkömmliche Versicherungsprodukte - wie die Riester-Rente.

Vorgesehen ist ein Anlagemix aus risiko- und ertragreichen Aktien-ETFs und vergleichsweise sicheren Renten-ETFs.

Ein Anlagemodell für alle

Der Vorteil: Dieses Konzept verlange vom Sparer "keine komplexen Entscheidungen, da es nur ein Anlagemodell für alle gibt", so die Autoren des Berichts. Dazu gehören Jürgen Stellpflug von der Verbraucherkommission Baden-Württemberg, Barbara Sternberger-Frey, wissenschaftliche Beraterin des Magazins „Öko-Test“, und Claudia Tuchscherer von der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg.

Das eingezahlte Geld sei dank einer nominalen Kapitalerhaltgarantie zu Rentenbeginn gesichert, "Minusrenditen oder gar sinkende Renten sind nicht zu befürchten".

Kapitalpuffer für schlechte Zeiten

Was den Sparern in Form von höheren Erträgen zugute kommen soll, sind die geringen Kosten des Vorsorgekontos. Statt von privatwirtschaftlichen Kreditinstituten soll es von einer Non-Profit-Organisation ohne Profitabsicht verwaltet werden. Dies ermögliche es, "kostengünstig zu wirtschaften" - es sollen demnach keine Abschlusskosten und Provisionen anfallen.

In guten (Börsen-)Zeiten soll ein Kapitalpuffer aufgebaut werden, mit dem Verluste in schlechten Börsenjahren ausgeglichen werden können. Dafür soll ein Teil der jährlich erwirtschafteten Erträge beiseite gelegt werden. "Unterm Strich bekommt jede Sparergeneration so annährend den gleichen jährlichen Ertrag gutgeschrieben", heißt es.

Ziel: Jährlich bis zu 5 Prozent Rendite

Mit dem Vorsorgekonto sollen demnach in der aktuellen Niedrigzinsphase Renditen von bis zu 3,6 Prozent im Jahr erzielt werden. Langfristig angepeilt werden aber 4 bis 5 Prozent Ertrag pro Jahr.

Unklar ist bislang, wie die Politik das jetzt vorgestellte Konzept eines Vorsorgekontos beurteilt. Dessen Einführung müsste per Gesetz auf den Weg gebracht werden. Zur Erinnerung: Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag angekündigt, die private Altersvorsorge "weiterzuentwickeln und gerechter" zu gestalten.

43 Kommentare

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Nicht jeder kann privat vorsorgen, aber der der kann sollte was tun. Allerdings wer schlau ist legt sen Geld so an, das niemand drann kommt wg. Steuern und so.
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das einzig Neue sollte sein, die gesetzliche Rente wieder zu dem zu machen, was wie sein soll - eine Altersversorgung, die so ausgestaltet ist, daß sie zu einem ehrvollen Leben reicht, ohne weitere Sozialleistungen in Anspruch nehmen zu müssen. Riesterrentenopfer sind vollumfänglich zu entschädigen und die Besteuerung der Renten ist aufzuheben, wenn nicht gar für x Jahre zurückzuerstatten.
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Oh, wieder eine neue Idee den leuten das Geld aus dem Seckel zu ziehen.
Wer war den die letzten Jahren auf dem Friedhof?? Seit mein Vater gestorben ist wird mir bewusst wieviel von meinen freunden schon dort sind. Hab oft das gefühl das wir nicht Älter werden sondern das immer mehr Jüngere sterben. Jetzt zum Durchnittsalter .... wie wird das berechnet?? Wenn die geburtenrate sinkt kommen somit immer wenigere Baby's in die Berechnung.... somit steigt das durchschnittsalter......also von was sprechen wir den.... vom Mittelwert oder vom Durchschnittsalter.
Denke das das wieder eine Form von Abzocke ist.... wie so vieles. Naja wenn jetzt 10 bis 12% der Bevölkerung sterben, durch den Feinstaub....da werden wir wohl im Durchschnitt wieder Jünger.
Bevor wieder Fragen kommen hier ist der Link dazu..... GMV wäre bei so manchem angebracht.
https://www.tagesschau.de/inland/fei...ft-101.html
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Jaja, bla bla... Sach ma, für wie dämlich wird die Bevölkerung eigentlich gehalten?
Geld wird permanent von unten nach oben abgesaugt. Das kommt dann denen zu, die sowieso schon nicht mehr wissen, was sie vor lauter Wahnsinn noch alles anrichten sollen.

2.100 Euro sollte im Jahr gespart werden, pro Maus, versteht sich. Das sind 175 Euro pro Monat. Wer bitteschön, kann sich denn leisten??? Die, die Niedriglöhne abkassieren? Menschen, die in Hartz IV abrutschen??? Meine Güte. Was für eine elende Verarsche. Ja, ich vergesse meine gute Kinderstube und kotze gleich quer durch den Raum.

Wie wäre es denn mit einer bedingungslosen Grundversorgung? Dann wäre der Käse gegessen!
Ich jedenfalls, gehe am 16. Februar mit einer gelben Weste über den Klamotten mit demonstrieren. Rappelt Euch auf wer kann und geht mit!
#aufstehen #Die 99%-Bewegung

Schnauze voll, von dem Politgesindel.
Bitte den Bericht besser lesen... 4%, aber maximal bis zu 2.100 Euro pro Jahr.
Bei € 1.000/Monat also 40 Euro
Und selbst das kann ein Geringverdiener nicht leisten. Das System hingt. Es ist totsterbenskrank. Hirntot, sozusagen.
Und wenn er es sich leisten kann, was kommt denn dann monatlich raus? Macht dann die Rente einen "Sprung" nach oben von ein paar hundert Euro, so dass man endlich davon leben kann?
Was ich an dem Artikel besonders zynisch finde, ist das Foto von diesen 2 lachenden Frauen, denn gerade Frauen in diesem Altern haben, wenn sie nicht durch wohlhabende Männer versorgt wurden, die geringsten Renten.
Ja Heidi, man kann dieses Thema noch ausweiten. Du hast da völlig Recht. Bei Reister und wie hieß noch der andere Unfug Rürup? wurde den Leuten auch das Blaue vom Himmel versprochen.
Unsere Verwaltung (BRD) greift den leuten in die Tasche, dass die Schwarte kracht. Ich las dieser Tage irgendwo, dass ca. 13 Milliarden Euro übrig sind, man möchte sie in den Migrationspakt zur Umsetzung investieren.
Wir werden nicht gefragt, ob uns das passt. Und wer wird hier wieder abkassieren? Dreimal darfst Du raten. Die Migranten selber? Im Leben nicht!
Diese Politheinis gehen davon aus, einmal gewählt und sie haben Narrenfreiheit.

Ich sag ja, ich habe die Schnauze so dermaßen gestrichen voll von diesem ganzen Theater und der Betrügerei.
Die maximal 4% gleichen den jeweils persönlichen "Verlust" aus, das sollte so passen.
Auch ich bin der Meinung, dass wir seit viel zu langer Zeit viel zu viele Politiker und Beamte haben, und damit viel zu große Altlasten... und es wird immer mehr.

Hier gibt es die Westen: https://www.google.com/search?q=bunt...536&bih=671
wize.life-Nutzer Sorry, es ist doch Unfug, dass man in ein System einzahlt, was einen hinterher schlicht und ergreifend bescheißt.
Die Rentenberechnung ist doch alles andere als durchsichtig. Außerdem hat der Staat eine Fürsorgepflicht.

Wir zahlen Steuern bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten. Das Geld wird nicht zum Wohle der Bevölkerung einesetzt, es wird zum Wohle der Banken benutzt und zum Wohle derer, denen die Banken gehören.

Ich z.B., habe jahrelang als Krankenschwester gearbeitet, vier Kinder großgezogen und bin leider vorzeitig erkrankt, erhalte jetzt eine mickrige Erwerbsunfähigkeitsrente.
Wovon sollte ich denn noch was sparen?

In diesem unserem lande müsste niemand Verlust erleiden, wenn die Politik nicht so grottenschlecht und neoliberal wäre, wie sie ist.

Dein Link zu den bunten/gelben Westen: hättste Dir sparen können. Oder gehörst Du zu auserwählten Milliardären?
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Eine Bürgerversicherung wäre optimal, war doch damals ein Vorschlag der SPD(da müssten Alle einzahlen)
Halte ich auch für die beste Lösung - dann müssten auch die Beamten einzahlen und außerdem die Selbstständigen und Untenehmer.
Leider werden es immer mehr Beamte - die haben die beste Lobby im Bundestag, weil zahlenmässig übermässig vertreten sind.
Wenn diese Kreise einzahlen, bekommen sie ja monatich weniger.
Pensionen für Beamte kommen aus dem Steuersäckel - ohne Quote 46 %.
Die Rentenkasse für Otto Normalbürger kann nur das verteilen, was eingezahlt wird - Staatszuschüsse werden vermieden - könnte ja den Anteil im Haushalt für die Beamten belasten.
Die Reisterrente, ausgetüffelt von Herrn Riester, einem Top-Manager der Verischerungsbranche, beflügelte nur die Provisionskassten der Versicherungen. Viel wurde versprochen (besser wohl gelogen) - nun nichts gehalten. Das gilt auch für die jahrzehntelange Werbung für Kapital-Lebens-Verischerungen.
Wer als erziehende Mutter den Rentenzahhler-Nachwuchs ins Leben begleitet und nicht arbeitet hat bezahlt dafür mit weniger Rente, weil "zum Nulltarif" für die Familie zu Hause gearbeitet.
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Auch bei der Riester-Versicherung verdienen die Banken etc. mit.
Ich frage mich immer wieder, warum wird die Rentenversicherung nicht reformiert?
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Ich kann nur jeden raten, geht nicht auf so dubiose Geschäfte, ein denn ihr wäret am Ende die Verlierer dieser neuerlichen Abzocke sein stattdessen geht auf die Straßen und demonstriert dafür das eure eingezahlten Rentenbeiträge vernünftig angelegt werden und es endlich reicht um auch im Alter entsprechend Leben zu können.
Da unser Rentensystem ein Umlagesystem ist - Einzahlung wird gleich wieder für die Auszahlung verwendet, - ist da nichts mit Anlegen.
Das im Beitrag genannte System wäre jedoch ein Anlageverfahren.
genau das gilt es zu ändern!
Vorschläge?
Umlageverfahren zeigen momentan doch auch, dass sie nur funktionieren, wenn die Zahl der Einzahler mehrfach höher als die Zahl der Empfänger ist.

Und zum Profit der Rentner.
Ja, der aktuelle Rentner hätte zu Beginn des Verfahrens wenig, es wirkt sich erst in ein paar Jahren aus, nur gleichzeitig verringert sich die Zahl der Einzahler auch, also wären die Auswirkungen ohne Änderung noch schlimmer.
Wenn ich mir die Anlageverfahren von Norwegen, Japan, manche Pensionsfonds in den USA und weiteren Staaten ansehe, glaube ich dass da einiges geht. In allen mir bekannten Anlageverfahren hat auch nicht der Einzahler das Problem sich mit der Anlagestrategie zu beschäftigen, dafür gibt es eine kleine Gruppe von Leuten die das machen.
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Ihr habt alle Recht, man versucht doch wieder auf diese Art und Weise mehr Geld zusammen zu bekommen, damit der Staat mit unserem Geld wieder Hilfen ans Ausland geben kann .
Sie arbeiten doch mit unseren Spareinlagen und unserem Eigentum!
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Dramatisch wird es, wenn es bei der Auszahlungsbescheinigung die hinteren Nullen weggestrichen werden und wir haben eine Inflation. Da ist guter Rat teuer und unsere Wirtschaft hat uns ins Aus geschossen.
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