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Künftig müssen Briefe vermutlich mit einer 90 Cent-Briefmarke beklebt werden

Briefporto soll stärker steigen als bisher angenommen

News Team
Von News Team

Das Porto für Briefe wird später erhöht als bisher angenommen - allerdings wird es auch teurer als gedacht: Vermutlich im Sommer - und nicht wie angekündigt im April - werde die Deutsche Post das Porto für Standardbriefe auf 90 Cent anheben, berichtet am Montag (11. Februar 2019) die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Bisher müssen für den Versand von Briefen innerhalb Deutschlands 70 Cent bezahlt werden. Damit würde sich das Porto um fast 30 Prozent erhöhen.

Grund für den stärkeren Preisanstieg ist der Zeitung zufolge eine höhere Umsatzrendite, die das Bundeswirtschaftsministerium dem Unternehmen zugestehe - "mit Rücksicht auf schwindende Briefmengen, steigende Allgemeinkosten und die Verpflichtung, Briefe flächendeckend jeden Werktag in ganz Deutschland zustellen zu müssen".

Post erhält größeren "Erhöhungsspielraum"

Sie soll sich in Zukunft an den Gewinnen orientieren, die „in struktureller Hinsicht vergleichbare“ Postgesellschaften in anderen Ländern erzielen.

Durch die Vorgaben des Wirtschaftsministeriums müsse die Bundesnetzagentur, die die Anträge auf Portoerhöhung der Post genehmigt, dem Unternehmen einen größeren "Erhöhungsspielraum" einräumen.

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Deshalb sei laut Branchen-Insidern eine Anhebung auf 85 oder sogar 90 Cent denkbar, so die FAZ. Die neuen Portopreise sollen drei Jahre lang gelten.

Bereits Ende vergangenen Jahres hatte Post-Chef Frank Appel angekündigt, den Preis für das Briefporto zu erhöhen. Damals allerdings war von einer Preissteigerung von 70 auf 80 Cent die Rede.

Sollte die Erhöhung des Briefportos auf 90 Cent tatsächlich genehmigt werden, wäre dies mit einem Plus von 20 Cent ein weitaus stärkerer Anstieg als in der Vergangenheit: Die letzte Portoerhöhung für Briefe liegt gut drei Jahre zurück. Seit 2016 müssen für den Brief-Versand 70 Cent bezahlt werden, das waren damals 8 Cent mehr.

Im Video:

Deutsche Post: Briefporto soll nun doch stärker steigen

11 Kommentare

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Wer schreibt denn eigentlich noch Briefe? Mit den vielen Rechtschreibe-Änderungen sind doch die Mehrheit nicht mehr in der Lage einen Brief ohne PC zu schreiben. Das sagte doch schon eine Pisastudie aus. Private Briefe gibt es doch kaum noch, selbst die Werbung ist von den Briefen abgekommen. Früher was das Ganze noch lukrativ mit 0,07 DM je adressiertem Brief. Das Internet hat doch der Post schon lange den Rang abgelaufen. Wenn man selbst Probleme mit dem PC hat - der Enkel bzw. die Enkelin hat sie sicherlich nicht. Einen Brief zu schreiben am PC und diesen per eMail zu versenden, machen die Kinder mit links!
@Peter, genau so ist es! Fortschritt ist nicht aufzuhalten!
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Ich schreibe seit bestimmt 35 Jahren Briefe. Alles war gut. Nur im letzten Jahr kammen schon Brief/Karten nicht mehr an!! Bei mir nicht, der bei dem anderen auch nicht..!!!

Habe dann ...Prio... endeckt..wie Einschreiben, nur günstiger...1,80...normaler Brief, geht nach Gewicht..dann habe ich ein Zettel in der Hand und der -Brief kommt garantiert an!!
Aber, wen das jetzt so teuer wird.?

Es gibt ja noch City Post...blaue Briefkästen bei Penny...!
Was soll man da machen????
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Ein Unternehmen muss nun einmal kostendeckende Preise nehmen. Wenn das politisch nicht gewollt ist, dann muss man der Post Subventionen aus Steuermitteln zukommen lassen, damit sie ihre MitarbeiterInnen bezahlen kann.
.... da bin ich für Preiserhöhungen und das sollen die zahlen, die den Service in Anspruch nehmen.
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Wenn andere Medien den Briefen den Rang abgelaufen haben, ist es klar, dass weniger Briefe zu transportieren uns liefern sind. 20 Cent Preiserhöhung ist viel, zumal die Zustellung immer schlampiger wird. Briefe werden zurückgesandt obwohl die Adressen stimmen. Die Zusteller können oftmals nicht richtig lesen. Früher waren es Beamte, die die Briefe auslieferten. Heute sind es "Billig-Lohn-Arbeiter"! Ich finde es schade, dass die Post mit dieser großen Preiserhöhung noch mehr "Schreibfaule" züchtet. Ein handgeschriebener Brief ist einfach etwas persönlicher als eine SMS. Ich werde auch weiterhin Postbriefe versenden, meine Freunde sind mir das wert.
Ja, das stimmt.
@Jürgen Du vergißt aber auch, dass die Deutsche Post vielen Arbeitnehmern Lohn und damit Brot gibt. Investitionen im Ausland sind normal, sonst würde Amazon icht auch in Deutschland scheffeln.
Stimmt Jürgen, diesen Ganoven muss das Handwerk genommen werden. Warum das nicht auf internationaler oder europäischer Ebene möglich ist, kann ich nicht sagen. Es geht immer nur um Profit! Wir sind eben Kapitalisten und das gehört anscheinend dazu, ohne das ich es gut finde!
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Kein Wunder, wenn weniger Briefe geschrieben werden. Das steuert auf ein völliges Verschwinden der privaten Briefe hin
Ja, das ist der Gang der Zeit.
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