München: Feuerwerks-Verbot an Silvester - Heute fällt Entscheidung

München: Feuerwerks-Verbot an Silvester - Heute fällt Entscheidung
München: Feuerwerks-Verbot an Silvester - Heute fällt EntscheidungFoto-Quelle: Pixabay
News Team
Von News Team

Wegen "unkalkulierbarer Risiken für Leib, Leben und Gesundheit" überlegt eine deutsche Millionen-Stadt das Böllern und Raketen-Schießen zu Silvester grundsätzlich zu verbieten. Heute tritt der Stadtrat zusammen, um einen Beschluss zu fassen.

Wie die Abendzeitung berichtet, sprach die Münchner Polizei im Zusammenhang mit der Silvesternacht 2018/2019 von "unkalkulierbaren Risiken für Leib, Leben und Gesundheit" am Marienplatz und der Fußgängerzone in der Altstadt. Angesichts von Szenen, in denen die Rettungswege waren blockiert waren und Beamte wegen herumfliegender Feuerwerkskörper Schutzhelme aufsetzen mussten, bestünde "dringenden Handlungsbedarf".

Im Video: Silvester - In diesen Städten gibt es Böllerverbote


Feuerwerke belasten auch Umwelt

Für die SPD-Fraktion im Stadtrat sind auch die 70 Tonnen Böller-Müll, die zum Jahreswechsel anfielen ein wichtiges Argument für ein Verbot. Neben der Gefahr für die Sicherheit und dem anfallenden Müll sprechen die Grünen aus dem Bezirksausschuss Untergiesing-Harlaching auch davon, dass "Wild-, Heim- und Zootiere unter der Böllerei leiden und "von einer "immensen Feinstaubbelastung". Tatsächlich steigen die Feinstaubwerte Silvester um das Zwölffache.

Feinstaubwerte am Stachus

  • Silvester-Abend: 41 Mikrogramm
  • zwischen Mitternacht und 1 Uhr morgens: 524 Mikrogramm

Am Dienstag, den 23.7.2019 stimmt jetzt der Münchner Stadtrat über ein Papier ab, das das Kreisverwaltungsreferat (KVR) zu dem Thema erarbeitet hat. Darin ist von Verbotszonen, einem zentralen Feuerwerk und von einer Silvestermeile die Rede.

Problem: Das Sprengstoffgesetz des Bundes

Laut geltendem Gesetzt können Feuerwerkskörper "mit ausschließlicher Knallwirkung" in bestimmten dichtbesiedelten Gebieten verboten werden. Für ein generelles Feuerwerks-Verbot müsste Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) beim Bundesinnenmister beantragen, dass der Satz "mit ausschließlicher Knallwirkung" gestrichen werden soll.

Erst dann könnte in dem "dichtbesiedelten Gebiet" innerhalb des Mittleren Rings ein Verbot für Feuerwerke an Silvester erlassen werden.

Eine solche Regelung könnte in Zukunft auch als Vorbild und Präzedenzfall für andere Städte dienen.

14 Kommentare

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Ob mit oder ohne Feuerwerk, ein neues Jahr kann man auch bei einem guten Essen und guten Getränken auch ohne Feuerwerk begehen! Warum soll man tausende von Euro´s mit viel Lärm und noch schlechterer Luft vergeuden? Da kann doch jeder gleich sein Geld aus dem Fenster werfen - macht so etwas Sinn?
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Aus Umweltgründen sollte man diesen "Spaß" verbieten, ebenso das Grillen mit Holzkohle. Nicht nur Dieselautos versauen das Klima.
Ja, und nicht mehr ausatmen, schadet auch der Umwelt. So langsam werden alle irre in diesem Land.
Du scheinst Dich ja nicht für die Klima-Verwerfungen zu interessieren! Trump übrigens auch nicht.
Ich kann Unsinn und sinnvoll auseinander halten.
Wie schön für Dich. Dann können wir ja weiter Wälder abholzen, Massentierhaltung bejahen und jede Menge Dieselautos fahren.
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Ach, jetzt kommen die Jammerer wieder die es auf die ....wie ist es zu lesen...."Invasoren" schieben. Die von "Rassisten" und "Volk" schwätzen.

In vielen Länder gibt es diese Verbote schon lange. In Paris schon seit langen Jahren und die feiern trotzdem ausgelassen.
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Es geht nicht um Feuerwerk, es geht um die Hosenscheißer in der Politik die angst haben vor unseren ach so netten Gästen. Es könnten sich ja Bilder wie in 2015 in Köln wiederholen. Wir lassen uns von diesen fremden Invasoren am Nasenring durch die Manege führen. Was müssen wir uns noch alles verbieten lassen? Wir sind die Rassisten? Nein jene die hier hin kommen um Gnade winseln und jene die sie unterstützen sich an unserem Volk zu vergehen sind die Rassisten. Mit mir nicht mehr.
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Was denn sonst noch? Wird der bayerische Furz in freier Wildbahn bald auch noch verboten?
Schmarrn!
Wir sollen wohl nur noch arbeiten und dann sterben. Was ist bloß in diesem Deutschland los???
Rüdiger, was glaubst Du wohl, wie viel Hitzetote es diesen Sommer geben wird? Aus Umweltgründen wird die Menschheit wohl noch viele lieb gewonnene Gewohnheiten aufgeben müssen.
Hallo Rüdiger,
vorher aber unser erarbeitetes Geld beim Finanzamt abliefern, Ich lasse mich einmal verbrennen und mein letzter Wunsch ist, das Krematorium soll meine Asche an das Finanzamt senden mit dem Hinweis: Jetzt habt Ihr alles von mir!
Diesen "letzten Wunsch" finde ich ganz ausgezeichnet wize.life-Nutzer

Durch "deutsche Überregulierung" (Bestattungsgesetz, das selbst bei "Aschen" mittlerweile vielerorts eine "Mindestruhezeit von 20 Jahren" vorschreibt, ...

... müssen wir hier den Weg allerdings über ein Krematorium AUSSERHALB Deutschlands nehmen

Also:
Schreiben wir "diesen letzten Willen" schon mal formgerecht nieder ...
und lassen wir eine Person unseres Vertrauens den Versand (mit beigefügtem letzten Willlen) erledigen!
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