Pappbecher ade: Frankfurt am Main führt Pfand auf Kaffeebecher ein

Frankfurt am Main startet Pfand-System für Kaffeebecher

News Team
Von News Team

Die Stadt Frankfurt am Main hat den unzähligen Pappbechern für Heißgetränke den Kampf angesagt. Mit der Aktion „#MainBecher“ will die Regierung die Menge an täglich weggeworfenen Einwegbechern verringern und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

„Es ärgert uns, dass es diese Einwegbecher gibt“, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Nach Angaben der Stadt landen jedes Jahr rund 25 Millionen Pappbecher in den öffentlichen Mülleimern. Nun will die Regierung etwas dagegen tun.

Umweltschutz zum kleinen Preis

Für die Pfandbecher, die aus einem Abfallprodukt der Papierherstellung bestehen, müssen Kunden 3 Euro ausgeben. In teilnehmenden Cafés, Tankstellen und Bäckereien können sie gekauft, befüllt und zurückgegeben werden. Zusätzlich gibt es eine Pfandmarke.



200 Geschäfte bis zum Ende des Jahres

Zum Aktionsstart nehmen 25 Betriebe teil, bis zum Jahresende sollen es 200 sein. Die Geschäfte sind an einem Aufkleber erkennbar. Die Kosten der Aktion bezifferte Geschäftsführer Dirk Remmert auf gut 100.000 Euro. Die Ausgaben finanziert die Stadt selbst.

(feb)

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