Nachhaltigkeit: Beim Geschenkekauf an Weihnachten achten Deutsche kaum auf die Umwelt

Nachhaltigkeit: Beim Geschenkekauf an Weihnachten achten Detusche wenig auf  ...
Nachhaltigkeit: Beim Geschenkekauf an Weihnachten achten Detusche wenig auf die UmweltFoto-Quelle: Pixabay
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Von News Team

Das Thema Nachhaltigkeit spielt beim Geschenkekauf vor Weihnachten nur eine untergeordnete Rolle. Das ergab eine von der FOM Hochschule für Oekonomie & Management durchgeführte bundesweite Umfrage unter 62.000 Frauen und Männern zwischen zwölf und 99 Jahren. Vor allem die jüngeren Generationen legen offenbar wenig Wert auf einen umwelt- und ressourcenschonenden Einkauf in der Adventszeit.

Auf die Frage, ob diese Kriterien Einfluss auf den Geschenkekauf ausüben würden, gaben 77 Prozent der Zwölf- bis 22-jährigen Befragten an, dass dies für sie keine Rolle spiele. Bei der Generation der 23- bis 38-Jährigen waren es noch 67 Prozent, bei den 39- bis 54-Jährigen immerhin noch mehr als Hälfte (55 Prozent).

Ob sie bei der Verpackung ihrer Geschenke auf umweltfreundliche Lösungen wie beispielsweise Recyclingpapier achten, antwortete nur ein Viertel aller Befragten (26 Prozent), dass sie dies tun. Gleich niedrig war die Quote derer, die angaben, an Weihnachten unnötigen Müll vermeiden zu wollen (26 Prozent).

Unter dem Oberbegriff "Nachhaltigkeit" hatten die Forscher die Bedeutung von umweltfreundlichen Materialien zusammengefasst. Hierunter fielen zum Beispiel Kriterien wie die Verwendung gesundheitsschonender Lacke und Farben, Ökosiegel, biologische Herstellung und die Recyclingfähigkeit von Produkten.

Was schenken die Deutschen?

Die Hitliste der Geschenke ist 2019 im Vergleich zu den Vorjahren laut FOM-Umfrage relativ konstant geblieben. So verschenkt auch dieses Jahr jeder zweite Deutsche an Heiligabend Geschenkgutscheine (51 Prozent), Kosmetik (46 Prozent), Konzert- und Theaterkarten (44 Prozent), Büchern (41 Prozent) und Schmuck (40 Prozent).

Weit abgeschlagen liegen hingegen laut FOM-Umfrage eher traditionelle Geschenke wie Heimtextilien und Lederwaren (jeweils 15 Prozent) oder Hausrat beziehungsweise Porzellan (17 Prozent). Durchschnittlich beabsichtigt jeder Bundesbürger, dieses Jahr rund 475 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben.

Weihnachtseinkauf im Internet

Als Kaufplattform ist das Internet weiterhin angesagt: Bei den 23- bis 38-Jährigen gaben neun von zehn Befragten an, ihre Bestellung im Internet zu tätigen. Gut die Hälfte der Bevölkerung kauft aber auch noch im Fachgeschäft ein. Persönliche Empfehlungen von Freunden und Bekannten sind dabei die wichtigste Informationsquelle (53 Prozent).

Ältere Generation lässt sich Zeit

Der Generationenvergleich zeigt zudem Unterschiede bei der Frage, wann Geschenke gekauft werden: So geht jeder zweite junge Mensch erst in den letzten acht Tagen vor dem Fest auf Shoppingtour. Bei den Älteren (über 38 Jahre) haben dagegen zu diesem Zeitpunkt schon rund zwei Drittel ihre Geschenke beisammen.

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