Prinz Harry und Meghan ziehen sich von den royalen Pflichten zurück

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Von News Team

Prinz Harry und seine Frau Meghan wollen sich aus den Verpflichtungen der britischen Königsfamilie zurückziehen und „finanziell unabhängig“ werden. Das gab das Paar in einer Mitteilung am Mittwoch auf Instagram bekannt.

„Nach vielen Monaten des Nachdenkens und der internen Debatten haben wir beschlossen, in diesem Jahr einen Übergang zu machen und eine progressive Rolle innerhalb dieser Institution zu suchen“, hieß es in dem Statement. "Wir beabsichtigen, als 'hochrangige' Mitglieder der Königsfamilie zurückzutreten und daran zu arbeiten, finanziell unabhängig zu werden." Das Paar werde aber die Queen weiterhin "voll unterstützen".

Halb im UK, halb in Nordamerika

In Zukunft wollten sie zwischen dem Vereinigten Königreich und Nordamerika pendeln, wobei sie "weiterhin unsere Pflicht" gegenüber der Queen und dem Commonwealth wahrnehmen würden.

Weitere Details sollen in der Zukunft folgen, kündigen Harry und Meghan an.

Spekulationen in der Vergangenheit

In den vergangenen Monaten war schon spekuliert worden, ob sich das Paar aus der königlichen Familie zurückziehen werde. Weihnachten und Silvester verbrachten Harry und Meghan fernab der königlichen Familie in Kanada. Erst am Dienstag waren sie zurückgekehrt. Die ehemalige Schauspielerin Meghan ("Suits") lebte früher in Toronto.

Harry ist der sechste in der Thronfolge - hinter Prinz Charles, Prinz William und seinen drei Kindern. Welche Folgen seine jetzige Ankündigung diesbezüglich haben wird, ist noch unklar.

Auf "unterschiedlichen Wegen"

Meghan hatte in den vergangenen Monaten blicken lassen, dass ihr das Leben in der Königsfamilie schwerer fällt als erwartet - insbesondere auch wegen der Medienberichterstattung. Wiederholt war die Rede von Rivalitäten zwischen Meghan und Kate sowie einem Split zwischen Harry und seinem Bruder William. Harry sagte dazu, sie befänden sich auf "unterschiedlichen Wegen".

Im Juni verließ das Paar die "Royal Foundation", eine wohltätige Stiftung der Windsors, um eine eigene Charity-Organisation aufzubauen. Dies will das Paar nun offenbar forcieren.

Erster Auftritt des Paares nach dem Urlaub

11 Kommentare

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Respekt muß man diesem royalen Paar schon zollen, daß sie den unbequemen Weg in Zukunft beschreiten wollen.
Spätestens wenn das Kind zur Schule kommt sollten sie sich für einen Wohnsitz entscheiden.
Der kann überall auf der Welt sein, denn die Ausbildung in DE ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Das einzig Gute ist die duale Ausbildung bei den Privat- und Berufsschulen. Da gibt es Staaten, die diese Form der Ausbildung übernehmen und vorantreiben.
Schon klar, aber wohl eher schlecht ein halbes Schuljahr in Land A und dann wieder in Land B.. Das wäre schon innerhalb Deutschlands sehr schwierig, da die einzelnen Bundesländer unterschiedliche Niveaus haben.
Liebe Ingrid,
wenn Sie auf die royalen Kinder hinweisen wollen, so können Sie davon ausgehen, daß diese Kinder i.d.R. in die besten Schulen in der Schweiz untergebracht werden und nur in den Ferien zu Hause bei den Eltern verweilen.
Ich ging da wohl dummerweise von normal sterblichen Leuten aus.
Hallo Ingrid,
alleine ein Umzug innerhalb eines Landes, kann für die Kinder mit Schwierigkeiten verbunden sein. Denn der Lehrplan hat sagt noch nichts über die Übermittlung des Lehrstoffes aus. Oder bei einem Schulwechsel innerhalb der selben Stadt, kann oftmals weiterhelfen.
Ich deneke da an einen Bundeslandwechsel bei Kindern. Von Bayer, Baden-Württemberg oder Sachsen nach Bremen:toll für die Kinder.
Aber andere Richtung, oh je!
Das sind die Vor- und Nachteile, wenn das Schulwesen in Länderhand ist und bleibt. Die Damen und Herren Kultusminister konnten sich ja nicht einmal auf ein einheitliches ABI einigen. Geschweige auf einen einheitlichen Lehrplan für alle Schulen, das ist Deutschlands gelebte Demokratie. Jedes Land will sein eigenes Süppchen kochen!
Als Arbeitnehmer soll man mobilö sein und auch für einen Arbeitsplat quer durch die Republik umziehen. An die Kinder denkt da keiner.
Liebe Ingrid, das war und ist das Problem eines jeden Berufstätigen. Selbst wenn Du Dich selbständig machst, kann es passieren, daß Du wochenlang in vielen Herren Ländern unterwegs bist. Familienleben und -Glück ist etwas für Arbeitssuchende und freigestellte Mitarbeiter.
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