Studie zum Älterwerden - wie wollen wir im Alter leben?

Studie zum Älterwerden - wie wollen wir im Alter leben?
Studie zum Älterwerden - wie wollen wir im Alter leben?Foto-Quelle: © contrastwerkstatt - www.Fotolia.com
News Team
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Von News Team

Die Stadt München hat eine Studie in Auftrag gegeben, die Auskunft darüber gibt, welche Veränderungen durch den demografische Wandel auf eine Großstadt zukommen. Die Generation der 55- bis 75-Jährigen formulierte Ihre Vorstellung vom idealen Älterwerden. Barrierefreiheit und längstmögliche Selbständigkeit seien demnach die zentralen Aspekte.

Am liebsten in der eigenen Wohnung

Die Mehrzahl der Befragten wünscht sich möglichst lange in der eigenen Wohnung bleiben zu können, auch bei Pflegebedürftigkeit. Der Zugang zu den Wohnungen und die Wohnungen selbst sollten barrierefrei sein, wobei von den Befragten zum Zeitpunkt der Befragung nur rund 20 Prozent tatsächlich barrierfrei wohnten. Viele Wohnungen und Häuser müssten demzufolge altersgerecht umgebaut und ausgebaut werden. Auch könnten sich die meisten sogenannte Hausgemeinschaften vorstellen, in denen jeder seine eigene Wohnung hat, und man sich gegenseitig unterstützt. Laut Stadtbaurätin Elisabeth Merk, wie in der Süddeutschen Zeitung zu lesen war, wünschen sich die Befragten "mehrheitlich selbstgestaltete Wohnformen für ganz unterschiedliche Lebenskonstellationen".

Einkausmöglichkeiten, Grünflächen und Freunde in der Nähe

Das Thema Mobilität gestaltet sich im Alter oftmals schwierig. Demnach plädierten die 55- bis 75-Jährigen für schnell und gut erreichbare Einkaufsmöglichkeiten und Grünflächen in den Wohnvierteln. Auch Freunde und Bekannte wüsste die Mehrzahl gerne in ihrer Nähe, was sich in den "verbreiteten Wünschen nach gemeinschaftlichen Wohnformen, der Renaissance des Wunschs nach nicht nur distanzierter Nachbarschaft" wiederspiegelt, so Elisabeth Merk weiter.

Nein zum klassischen Pflegeheim

Das klassische Pflegeheim ist für die meisten Befragten nur die letzte Option. Einigen wäre auch in diesem Bereich ein betreutes Wohngemeinschaftsmodell lieber, das dezentral in den verschiedenen Wohnvierteln organisiert werden solle. Hier wiederholt sich der Wunsch nach Selbstständigkeit, Selbstbestimmtheit und individuellen Freiräumen.
Anhand dieser Ergebnisse will sich die Stadt München planerisch und städtebaulich für die neuen Anforderungen durch den demografischen Wandel wappnen, um so den mannigfaltigen Ansprüchen gerecht zu werden.

Wie wollt Ihr im Alter leben?

Quelle: SZ

307 Kommentare

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Auf jeden Fall selbstbestimmend so lange es geht
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Noch ein Satz an die Fragesteller:

Wie IHR im Alter leben wollt, kann hier keiner wissen
Wie ich im Alter leben will dass weiß ich schon Karin aber ob ich so leben kann dass weiß ich natürlich nicht.
Dann geht es dir wie mir, Winfried
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Wie will lch im Alter leben? Eigentlch genauso wie jetzt auch. In meiner eigenen Wohnung gesund und munter, verreisen usw.usw. also den Rest meines Lebens noch geniessen - im August werde ich 80,die verbleibende Zeit wird kürzer -also nichts anbrennen lassen.
Sehr positive Einstellung, wünsche Dir noch viele Jahre fit genug zu sein zum Reisen usw.
danke,danke,hoffe ich auch
ich gehe täglich schwimmen, meine Schwimmpartnerin ist 84 Jahre und wohnt noch der eigenen Wohnung.
Na wer sagts denn - geht doch.
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das schlimmste ist das alleine sein
stimmt kann ich mir auch so recht nicht vorstellen, hoffentlich dauert das noch sehr lange
Mein Vater war auch so ein Egoist, als er nicht mehr im Garten arbeiten konnte, hat er sich selbst ein Ende gesetzt. Das war für die ganze Familie ein Schock.
Ich lebe schon viele Jahre allein und fühle mich wohl damit. Vielleicht, weil ich nicht einsam bin?
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Unsere Politik sieht vor möglichst viele imigranten herein zu holen. Nichts gegen Ausländer mit Sicherheit. Aber wie kann ein Land wie Deutschland davon abtrifften nicht mehr für das Deutsche Volk da zusein? Durch die vielen imigranten werden unsere Renten u. noch vieles mehr beeinträchtigt. Heisst: Rentner aus lasst sie sterben damit genug Geld für den Rest bleibt
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Alle Menschen in Deutschland wollen leben dies mal zur meiner information und zwar einigermassen menschenwürdig
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Das kommt auf die Beweglichkeit des einzelnen an, Ich 82 noch 80% fit bleibe in meiner Wohnung so lange es geht. auf Geh oder Wandersport sollte man in diesem alter nicht verzichten, Aktiv bleiben ist der Beste Gesundheitserhalter. .
Klaus Wagner, ich habe das Gefühl, dass es vielen an Informationen mangelt oder sie diese nicht haben wollen.

Kommt natürlich auch an, wie und wo ich Informationen beziehe.
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Wenn es nach dem "Volk" in Berlin ginge : Überhaupt nicht mehr !!
Das stimmt auf keinen Fall.Die Altenpflege ist der grösste Arbeitgeber in Deutschland.
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Ich lebe in einem Pflegeheim, was sich von den sogenannten "Satt und Sauber" Verwahranstalten weit abhebt. Selbstbestimmtes Wohnen mit Rundumversorgung. Findet man selten.
es fehlt zu den 3 x S das Wort "still" dies sollte nicht vergessen werden, die Ärzte und Apotheker leben davon. Das Personal hat weniger Arbeit, wenn es darum geht um das Personal einzusparen.
Ja, da hast Du leider recht, hier ist das oft so, furchtbare Vorstellung, wenn man sein Leben lang gearbeitet hat und Kinder groß gezogen hat, dann wollen sie die "Alten" nicht mehr haben. Ist das wirklich der Sinn des Lebens?
Es ist eine andere Generation herangewachsen, wenn man nichts mehr wert ist und nichts mehr leisten kann, dann ab ins Heim. Die Kinder haben keine Zeit mehr für die Eltern sie haben ihre eigene Familie und Beruf. Selber habe ich meine Mutter mit Alzheimer Demenz jahrelang betreut und diese Arbeit hat mir Spaß und Freude bereitet. Daraus ist mein neuer Beruf gewachsen und so habe ich mich bis jetzt mit an demenzerkrankten Menschen beschäftigt.
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Ich wünsche mir eine Gemeinschaft, in der die Werte Liebe, Verbundenheit, Kunst, Musik, Lyrik und Tanz (Bewegung) gelebt werden.
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