Höflichkeit? Nein, danke!

Umfrage
Höflichkeit? Nein, danke!
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Von News Team

Laut einer aktuellen, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sind 75 Prozent der Bevölkerung der Meinung, dass man früher höflicher miteinander umgegangen ist als heute. Diese Ansicht teilen sowohl die jüngere als auch die ältere Generation.
Die gute alte Kinderstube scheint laut dieser Umfrage wohl an Bedeutung zu verlieren. Inwiefern sich der Umgangston in der Gesellschaft tatsächlich verändert hat, kann gleichwohl objektiv nicht wirklich festgestellt werden. Aber die subjektive Wahrnehmung, sowohl der Jüngeren als auch der Älteren spricht die selbe Sprache.

Traditionelle Höflichkeitsformen nach wie vor gefragt

Dinge, wie seinen Sitzplatz in der Bahn einem Älteren oder einer Schwangeren anzubieten, gelten nach wie vor zum guten Ton. Auch einer Frau die Tür aufhalten oder ihr in den Mantel zu helfen, wird laut der Umfrage immer noch gerne gesehen. Ebenso wird der permanente Blick auf das Handy während einer Konversation als unhöflich empfunden, von Jung genauso wie von Alt.

Mangelnder Respekt und mangelhafte Erziehung

Die Gründe für den vermeintlich unhöflicheren Umgang sehen die meisten bei den Eltern, da diese ihren Kindern die Höflichkeits-Konventionen vermitteln müssten. Auch mangelnder Respekt, vor allem auch gegenüber dem Alter, wird als Hauptgrund genannt. Interessant ist hierbei, dass dies wiederum sowohl die jüngere als auch die ältere Generation so bewertet hat.
Aber stimmt das wirklich: waren wir früher höflicher oder ist das nur subjektive Verklärung?

Ist man früher höflicher miteinander umgegangen?

Ja, Höflichkeit war früher die Basis im Umgang miteinander
78.6 %
Nein, heute ist man genauso höflich bzw. unhöflich wie früher
21.4 %
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Warum gehen wir heute nicht mehr so höflich miteinander um wie früher?

Quelle: YouGov, rp-online

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231 Kommentare

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Das liegt an jedem selbst, wenn er ein gutes Vorbild sein möchte.
Leider fehlen diese Vorbilder oft in Elternhaus und Familie. Bitte, Danke und guten Tag muss nicht aus der Mode kommen. Auf dieses dämliche "Hallo" kann ich gern verzichten
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Es bricht sich niemand einen Zacken aus der Krone Bitte und Danke zu sagen. Ich bin noch aufgewachsen als es ein Muß war sich zu bedanken und einen Knicks oder Diener zu machen. War das schlimm, ich denke nicht. Freundlichkeit bringt einen weiter im Leben als muffelig und schlecht gelaunt zu sein.
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Es gab früher muffelige Menschen u. vielleicht gibt es heute mehr
von dieser Sorte.
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Weil keiner mehr Zeit für den Andern hat. Jeder will den andern bevormunden.
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Weil heute sich selbst jeder der nächste ist und sich für den allerbesten hält.........................und genau das auch seinen Kindern weiter gibt,denn "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm"
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Ich finde die Höflichkeit müsste den Kindern von klein an von den Eltern beigebracht und vorgelebt werden
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Nach einem Seminar unterhielt ich mich mit einer Frau Anfang 20 und ihrem Begleiter. Anschließend half ich ihr in den Mantel, was die Frau sehr genoss. Meinen Hinweis an den Freund beantwortete dieser mit "wie käme ich dazu, mir hilft auch niemand in den Mantel, die Frauen sind schließlich gleichberechtigt". - Der Verlust früher selbstverständlicher Höflichkeiten ist der Preis der Emanzipation.
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Die Höflichkeit zwischen den Mitmenschen leidet sicher an der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit und an den "Handys". Jeder möchte immer sofort erreichbar sein und achtet deshalb weniger auf seine Mitmenschen, egal wo man gerade ist. SCHADE
wobei ich persönlich schon einen Unterschied mache, zwischen höflichem Benehmen und steifer Etikette, auf letztere lege ich keinen besonderen Wert, auf Höflichkeit die mit Aufrichtigkeit gepaart ist, dagegen schon !
Das mindeste ist doch, auf der Straße zu grüßen. Aber in der Stadt ist das nicht zu erwarten.
Bei uns im Ort grüßen auch viele nicht
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Jede Generation nimmt sich die vorherige als Vorbild, aber wie ist es. Es gibt keinen Job und was folgt daraus, man resigniert und rutsch in . . . ab. Wer herauskommt hat eine Erfahrung gemacht, wie er es nicht mehr erleben möchte, aber bei uns wird es nicht besser.
Früher hatte man keinen "Job" sondern man übte einen Beruf aus, den man zuvor erlernt hatte !
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Er wird oft von den Eltern auch nicht mehr vorgelebt !
Wenn jetzt die Eltern der jungen Generation die Kinder unserer Generation sind, Peter, dann müssen viel Eltern unserer Generation etwas falsch gemacht haben.
Ja der Mensch ist ein Herdentier was der andere sagt, macht, für richtig hält tut jeder ohne "Bedenken auch. Bestreitet später und steht leider auch nicht mehr dazu.
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