6-Tage Streik: Habt Ihr noch Verständnis für die Lokführer?

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6-Tage Streik: Habt Ihr noch Verständnis für die Lokführer?
6-Tage Streik: Habt Ihr noch Verständnis für die Lokführer?Foto-Quelle: © Astrid Gast - www.Fotolia.com
News Team
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Von News Team

Der Bahn-Streik geht in die nächste, in die achte Runde. Nur dieses Mal streiken die Lokführer solange wie noch nie zuvor. 6 Tage lang sollen die Züge dieses Mal still stehen. Für viele Bahnfahrer ist der Streik mittlerweile nur noch schwer nachzuvollziehen.
Auch aus der Politik wird die Kritik gegenüber der GDL und vor allem gegenüber GDL-Chef Weselsky immer lauter. Das letzte Angebot der Bahn, eine Einmalzahlung von 1000 Euro und eine Lohnanhebung in zwei Schritten um 4,7 Prozent hat die GDL abgelehnt. Sie fordert 5,0 Prozent mehr Gehalt, eine Arbeitsstunde weniger pro Woche und die finanzielle Gleichbehandlung von Rangier- und anderen Lokführern. Ausserdem geht es in dem Streik auch um einen Machtkampf zwischen GDL und der größeren Gewerkschaft EVG.


Habt Ihr noch Verständnis für die Lokführer?

Ja, ich kann den Streik der Lokführer absolut verstehen
28.8 %
Nein, der Streik wird zu lange auf dem Rücken der Bahnfahrer ausgetragen
67 %
Egal, ich nutze sowieso Bus, Auto oder Fahrrad
4.2 %
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Quelle: SPON

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81 Kommentare

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Nein Nein Nein, ich bin auch Mutter und war alleinerziehend, da wurde auch schon gestreikt..Streß pur ohne Großeltern oder sonstige Hilfe..KIndergartenstreik, Bahnstreik, die Schiersteiner Brücke stockt immer noch, rundum Stau, zwischendrin wird die vollkommen überflüssige Mainzelbahn gebaut...Tja, Mainz wie es singt und lacht..mehr kann man dazu nicht sagen..
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Ulrich Von Spannenberg
Hier zeigt sich einmal mehr, dass Solidarität nur solange ein Wert an sich darstellt, wie man selber nicht solidarisch sein muss. Die Rechte der Arbeitnehmer insgesamt werden ohnehin immer weiter ausgehöhlt. Befristete Arbeitsplätze und immer mehr prekäre Arbeitsplätze mit Mindestlohn usw. zeichnen ein entsprechendes Bild. Die Löhne in Deutschland sind schon lange von den Produktivitätssteigerungen abgekoppelt. Konzerne und Großunternehmen machen Milliardengewinne, Konzernchefs bekommen Millionengagen, Kapitalgeber werden immer reicher, die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. In diesem Land wird aus lauter Bequemlichkeit viel zu wenig gestreikt!
..... völlig richtig!!!!
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100% no,4,35 abgeleht und 1000 Euronen einmalzahlung abgeleht det geht hier nur um Macht,mehr nich ,die werden sich wundern ,viele gehen uffen Fernbus und die Spediteure ziehn ihre Lkw von de Schiene,Bhancard hab abgegeben kannste ja kaum nutzen und wenn denn hasse Verspätung bis 144 min
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Es handelt sich nicht um einen Streik der Lokführer, sondern um einen Angriff der Bundesregierung - ausgerechnet initiiert von der Partei mit dem "sozial" im Namen - auf die Grundrechte von Arbeitnehmern. Diese Lokführer mit ihrer komfortablen Absicherung tun im Streik einen deinst an unsrer Gesellschaft für mehr Demokratie.
Das ist nicht nachzuvollziehen. Eindeutig will die GDL vor dem Tarifeinheitsgesetz Fakten schaffen und wedelt dabei mit dem Grundgesetz, wobei sie dieses wohl nicht ganz gelesen hat, sonst würde sie anders reagieren
Hier zeigt sich einmal mehr, dass Solidarität nur solange ein Wert an sich darstellt, wie man selber nicht solidarisch sein muss. Die Rechte der Arbeitnehmer insgesamt werden ohnehin immer weiter ausgehöhlt. Befristete Arbeitsplätze und immer mehr prekäre Arbeitsplätze mit Mindestlohn usw. zeichnen ein entsprechendes Bild. Die Löhne in Deutschland sind schon lange von den Produktivitätssteigerungen abgekoppelt. Konzerne und Großunternehmen machen Milliardengewinne, Konzernchefs bekommen Millionengagen, Kapitalgeber werden immer reicher, die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. In diesem Land wird aus lauter Bequemlichkeit viel zu wenig gestreikt!
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Nein, ich habe kein Verständnis,obwohl ich nicht betroffen bin. Meine Meinung-der "Herr" Weselsky will sich profilieren u. unsterblich machen, aber er macht sich sehr unbeliebt, für mich ist er, auf schwäbisch gesagt, ein Kotzbrocken!
.....dumm Tüch, junger Mann!
Angelika, das habe ich sehr gern gelesen.
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ich hoffe dass sich viele Menschen zu Fahrgemeinschaften zusammenschließen und keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Es kann nicht sein dass solche Streiks immer auf dem Rücken der Leute die auf die öffentlichen angewiesen sind ausgetragen wird.
Jeder Berufstätige der nicht zur Arbeit kommt bekommt kein Geld. Ich weiß nicht wie das ausgeglichen werden kann. Entweder müssen sie ihren Urlaub für solche Situationen verbraten oder sie bekommen am Monatsende weniger Geld. Es gibt ja auch Arbeitszeiten die eingehalten werden müssen.
Weder die Gewerkschaften (auch gleich wenn Erzieherinnen zum Streik aufgerufen werden) noch die Arbeitgeber interessiert welche Auswirkungen das für die berufstätigen Mütter bzw. Väter hat. Da wird halt gestreikt. Die Auswirkungen sind vollkommen egal.
Wie lange geht das noch so weiter?
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Weil ich mich nicht auf die Bahn verlassen kann,fahre ich nicht mehr damit.Langfristig schadet die GDL sich selber,Arbeitsplätze gehen sicherlich verloren,es gibt kein Vertrauen mehr.
Ich stimm zu, das der Schaden im ÖPNV groß ist. Aber: Nicht die GDL schadet der Bahn, sondern die Bahn selbst - und die Bundesregierung.
Das ist eine langfristige Strategie des Umstiegs vom ökologischen ÖPNV auf privaten Busverkehr - vermutet verschwörungstheoretisch der Intrigant...
Schon mal daran gedacht, das der Staat Streiktreiber ist und nicht die streikenden Arbeitnehmer?!
Die bestreikten Unternehmen sind Staatsunternehmen!
Die Steuern erarbeiten die Arbeitnehmer. Ein richtiges zielführendes Ausgabesystem ist durch Streiks einzufordern!
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Benutze die Bahn nicht mehr,obwohl sie einmal mein Arbeitgeber war.Meine Tochter muß jeden Tag nach Potsdam fahren und ist eine der Betroffenen.Herrn Weselsky geht es doch nur um sein Machtspiel.Wenn er so weitermacht wird er bald der Verlierer sein!
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Für den Streik der Bahn da habe ich kein Verständes mehr.Das wird alles auf denn Kunden ausgetragen.Die Fahrpreise werden bestimmt bald wieder erhöhrt.Wieviel sollen wir denn noch bezahlen wenn wir von A nach B wollen.
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Ich habe verständnis für Bahner. Die Vorstände schieben sich die Taschen voll und die Ameisen sollen rennen damit der Berg noch größer wird. Ein Pilot bekommt das doppelte wie ein Lokführer. Er hat ca.300 Passagiere hinter sich, ein Lockführer 1000 und mehr. Die Tantimen der Vorstände um 2drittel kürzen, damit können die Bahner über Jahre bezahlt werden.
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