Pressefreiheit

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Da hat sich ja ein Verlag wieder etwas geleistet. Einfach ein Bild auf die Titelseite zu setzen, ohne den rechten Mob zu fragen. Und damit nicht genug. Gruner & Jahr ist böse genug, sogar einige Schlagzeilen auf die Titelseite zu packen, die natürlich nur ganz zufällig genau so platziert wurden, dass man die Botschaft durchaus negativ auslegen kann - je nachdem, auf welcher Seite man steht. Wahrscheinlich wurde es im Vorfeld sogar erwartet, denn wie sich wieder einmal gezeigt hat: Provokationen verkaufen sich gut.

Die ersten Reaktionen: Beleidigungen am Telefon der Redaktion, laute arabische Musik im Hintergrund der Anrufer, Pöbeleien und Sprüche wie "Ihr gehört vergast" oder "Man sollte Euch mit der Kalifa Merkel nach Syrien ausfliegen". Dazu Aufrufe zum Boykott der "Eltern" Zeitschrift und des Verlages. Was so ein Bild doch alles bewirken kann. http://p5.focus.de/img/fotos/origs53.../eltern.png

Ich frage mich, was man denn im Zuge der Pressefreiheit noch schreiben darf, damit es von Denjenigen, die immer wieder den ersten Absatz des Art 5. GG ins Spiel bringen wenn es um ihre eigenen Hetzereien geht, auch genehmigt wird. Und bei wem müsste man sich diese Genehmigung holen? Was machen nur die armen Redaktionen, die nicht in derselben glücklichen Verfassung sind wie ich und einen "Josef G." kennen, den sie im Zweifelsfall fragen können.

Jedenfalls wurde gut abgewogen, denn die aktuelle Ausgabe verkauft sich bereits 10% besser, als andere Ausgaben dieser Zeitschrift.. Tatsache ist nun einmal, dass Muslime auch vor dem Flüchtlingschaos bereits ein Teil der Gesellschaft waren, der mehr als ein neues Döner-Rezept am Tag gelesen hat und damit muss auch dieser kleine Teil der Gesellschaft leben, der den rechten Arm nur zum Grüßen hebt, weil offenbar die Verbindung Desselben zum Gehirn unterbrochen wurde.

Meinungsfreiheit darf also nur für den braunen Sumpf gelten, der einen völlig unpolitischen Artikel einer seit Jahren etablierten Zeitschrift zu überschwemmen versucht. Besonders helle ist das nicht. Aber so kennt man sie ja...unsere "besorgten Mitbürger", die in einer harmlosen Zeitschrift für Eltern bereits eine staatsgefährdende Propaganda sehen, die "den Deutschen" nur auslöschen will. Nebenbei bemerkt: "Mein Josef" findet diesen Beitrag gut!

6 Kommentare

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Für manche ist das ja auch noch relativ neu, denn in der DDR gab es faktisch keine Pressefreiheit. Zeitungen und dergleichen bedurften einer Lizenz vom Staat und die Diktatur bestimmte, was gedruckt werden durfte.

Wahrscheinlich sind hier einige noch vertreten und trauern über diese Allmacht vergangener Zeiten noch nach..
Ohhjaa und das sind nicht einmal so Wenige
Auch in Deutschland mußte man lernen, mit der Pressefreiheit umzugehen. Stichwort: Franz-Josef Strauß Spiegelaffäre.
Auch Kohl stand auf Kriegsfuss mit der Presse,

Aber nur eine freie Presse kann die Finger in die Wunden legen...
Oooch...das gewisse leute mit der Presse auf Kriegsfuß stehen, kann ich schon nachvollziehen. Könne ja noch mehr aufgedeckt werden
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Früher im Stall oder auch beim Frühjahrsputz trugen Frauen auch Kopftücher. Hoffentlich sind die nicht jetzt auch schon gefährdet.Es ist so lächrlich, einen Menschen nach seinem Koptuch, seiner Kleidung oder Religion zu beurteilen. Und ja, es stimmt: JEDE Mama liebt ihr Kind. Punkt.
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