wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
► Video
Nach Merkels Zitter-Anfall: Was ist Dehydrierung, und wann kann sie gefährli ...

Nach Merkels Zitter-Anfall: Was ist Dehydrierung, und wann kann sie gefährlich werden?

News Team
Von News Team

Bei einem Empfang am Dienstagmittag in Berlin fängt Kanzlerin Merkel plötzlich an zu zittern. Während die Anwesenden alle still der deutschen und ukrainischen Nationalhymne zuhören, geht es der Kanzlerin zunehmend schlechter. Doch schon wenige Minuten später wirkt sie wieder ganz stabil: Ihr Zustand sei auf einen Wassermangel zurückzuführen, erklärt sie.

IM VIDEO | Sorge um Merkel: Die Kanzlerin zittert bei Staatsempfang heftig


Unmittelbar nach dem Vorfall spekulierten Medien, ob die Kanzlerin schwer krank sein könnte - schließlich war dies nicht das erste Mal, dass Merkel einen Zitter-Anfall bekommen hat. Dass die 64 Jahre alte Politikerin an einer ernsthaften Krankheit wie etwa Parkinson leidet, schließen Ärzte aber zunächst aus. „Dafür war das Zittern zu kurz“, erklärte ein Mediziner gegenüber „Focus Online“.

In Berlin ist es im Moment sehr heiß. Mittags werden Temperaturen über 30 Grad erreicht, seit einigen Tagen hat es nicht mehr geregnet. In der prallen Mittagssonne kann es unter Umständen sehr unangenehm werden. Also deutet vieles daraufhin, dass Kanzlerin Merkel tatsächlich an einer kurzzeitigen Dehydrierung gelitten haben könnte. Doch was ist das - und was sollte man im Ernstfall tun?

Wenn der Körper austrocknet

Ein akuter Wassermangel nennen Ärzte Dehydration beziehungsweise Dehydrierung. Das geschieht laut „NetDoktor“, wenn man zum Beispiel bei starker Hitze oder einer Erkrankung wie Durchfall oder Erbrechen zu viel Flüssigkeit verliert und nicht genug trinkt. Ausgelöst kann diese Austrocknung des Körpers auch durch einen gestörten Salzhaushalt - also zu wenig oder zu viel Natrium im Körperwasser.

Zu den Symptomen gehören je nach Ausmaß der Dehydrierung in der Regel Durst, trockene Haut und Schleimhäute, niedriger Blutdruck, Herzrasen, eingesunkene Augen sowie manchmal dunkelgelber Urin. Im Fall einer akuten Dehydrierung kann der Betroffene neben einer Kreislaufschwäche auch Bewusstseinsstörungen wie Lethargie, Verwirrtheit und Delirium erleiden - im Extremfall sogar bis zum Koma.

Was man dagegen tun kann

Liegt ein schwerer Flüssigkeitsmangel vor, sind in der Regel Infusionen notwendig. In diesem Fall wählt der Arzt je nach Art und Ausmaß der Austrocknung eine geeignete Flüssigkeit aus. Diese sollte dann langsam zugeführt werden, um beispielsweise eine Flüssigkeitsansammlung im Gehirn und in den Lungen zu vermeiden. Besteht lediglich eine leichte Dehydrierung, reicht es, wenn der Betroffene viel trinkt.

Nach ihrem Zitter-Anfall gab Merkel an, sie habe inzwischen drei Gläser Wasser getrunken - das habe ihr gefehlt. Wie man sehe, gehe es ihr wieder gut. Auch der ukrainische Präsident beruhigte die Anwesenden: Er habe bei dem Vorfall neben der Kanzlerin gestanden: „Sie war in voller Sicherheit“. Einen ähnlichen Anfall hatte Merkel während eines Besuchs in Mexiko im Jahr 2014 gehabt.

(feb)

1 Kommentar

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
War von einer Ohnmacht offenbar bedroht.. In Indien und England bekommen die Politiker einen Schirmhalter..
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren