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2 Fakten erhöhen das Demenz-Risiko.

Studie beweist: Eine Personengruppe hat ein fast doppelt so hohes Risiko, an Demenz zu erkranken

News Team
Von News Team

Die Östrogenproduktion hängt offenbar mit dem Risiko, an Demenz zu erkranken, zusammen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der kalifornischen Gesundheitsorganisation Kaiser Permanente. Demnach haben Frauen, die spät ihre Periode bekamen bzw. früh in die Wechseljahre kamen ein deutlich höheres Demenz-Risiko.

Zwei Drittel der 1,7 Millionen Demenz-Patienten weltweit sind Frauen, so die Deutsche Alzheimer Gesellschaft. US-Forscher nahmen jetzt in einer Studie unter die Lupe, warum Frauen offenbar häufiger an Demenz erkranken als Männer.

Dafür wurden die Gesundheitsdaten von gut 6000 Frauen ausgewertet. Die Testpersonen waren bei ihrer ersten Periode durchschnittlich 13 Jahre alt, zum Beginn der Wechseljahre 45. 34 Prozent hatten eine Gebärmutterentfernung.

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Späte Menstruation und frühe Wechseljahre sind ein Risikofaktor

Insgesamt erkrankten 42 Prozent der Probanden später an Demenz. Frauen, die ihre Menstruation mit 16 oder später bekamen, hatten ein um 23 Prozent größeres Risiko. Frauen, die bei ihren Wechseljahren 47 oder jünger waren, ein um 19 Prozent größeres Risiko. Späte Menstruation und frühe Wechseljahre bedeuten daher: ein fast doppelt so hohes Demenz-Risiko wie Frauen, die längere Zeit ihre Periode haben. Bei Frauen, die sich die Gebärmutter entfernen ließen, lag das Risiko um 8 Prozent höher.

Ganz offensichtlich steht eine Demenzerkrankung im Zusammenhang mit der Zeitspanne zwischen der ersten Periode und den Wechseljahren. Studienleiterin Paola Gilsanz sagte:

Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine abnehmende Östrogenproduktion mit einem erhöhten Demenzrisiko verbunden ist.

Beeinflusst wird der Östrogenspiegel auch durch Schwangerschaften, die Pille oder Hormonersatztherapien. Es seien nun weitere Untersuchungen notwendig, die Aufschluss darüber geben, inwieweit sich diese Faktoren auf das Demenz-Risiko auswirken.

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