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Alpakas können bei der Krebsforschung helfen.

Wie Alpakas bei der Krebsforschung helfen

News Team
Von News Team

Alpakas kennen die meisten wegen ihres flauschigen Fells. Die Kamelart aus Peru soll nun auch bei der Krebsforschung helfen, indem sie Antikörper bilden. Die Forscher können bereits erste Erfolge verbuchen.

Alpakas besitzen besondere Antikörper. Die Proteine ihres Immunsystems sind einfacher aufgebaut, als menschliche Antikörper. Daher lassen sie sich im Labor besser anpassen. „Nanobodies“ nenne die Forscher die Alpaka-Antikörper. Sie werden bereits verwendet, um Infektionskrankheiten zu stoppen. Dafür werden Alpakas mit Eiweißstoffen geimpft, die sich auf das Immunsystem der Tiere auswirken. Die Tiere bilden daraufhin Antikörper, die sich gegen diese Stoffe richten.

Im Video: So sollen Alpakas in Zukunft in der Krebsforschung helfen

Ein Forscherteam aus Bosten will die Nanobodies nun gegen Hauttumore und Darmkrebs einsetzen. Bei einem Versuch mit Mäusen zeigten sich erste Erfolge. Die Wissenschaftler impften zwei Alpakas mit Eiweißstoffen aus Krebsblutgefäßen. Die Kamele bildeten Antikörper, die auf die Krebseiweise reagierten. Mit den Alpaka-Antikörper wurden im Anschluss die Immunzellen der Mäuse modifiziert. Diese attackierten die Krebsgeschwüre, das Geschwulst wuchs langsamer.

Ob diese Methode auch beim Menschen funktioniert, ist jedoch noch offen. Im Vergleich zur bisherigen Antikörperproduktion, wird bei der Extraktion der Nanobodies nur circa 100 Milliliter Alpakablut benötigt. Die Tiere können bereits wenige Minuten später auf die Weide zurückkehren.

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