Viele nehmen Aspirin täglich als Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen - do ...

Viele nehmen täglich Aspirin, um gesund zu bleiben - und begeben sich damit in große Gefahr

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Die tägliche Einnahme von Aspirin galt bislang weltweit als optimale Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach einer aktuellen Studie des Beth Israel Deaconess Medical Center raten Forscher jetzt eindringlich davon ab. Das Risiko für innere Blutungen sei größer als der gesundheitliche Nutzen des Medikaments.

Im Fachblatt "Annals of Internal Medicine" schreiben die Forscher, dass die Gefahr von Nebenwirkungen keine tägliche Einnahme rechtfertige. Das "American College of Cardiology" und die "American Heart Association" änderten daraufhin ihre Richtlinien bezüglich einer Einnahme-Empfehlung.

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Die Organisationen raten explizit davon ab, dass Menschen über 70 ohne kardiovaskuläre Krankheiten Aspirin als Vorbeugungsmaßnahme gegen Schlaganfall oder Herzinfarkt einnehmen. Selbst eine geringe Dosierung würde das Risiko innerer Blutungen enorm erhöhen.

Risikogruppen sollten ihren Arzt konsultieren

Besonders gefährdet sind Menschen mit einem erhöhten Blutungsrisiko, gastrointestinalen Blutungen und Magengeschwüren sowie Patienten, die an Thrombozytopenie (Thrombozytenmangel), Koagulopathie (Blutgerinnungsstörung) oder chronischen Nierenerkrankungen leiden. Sollten Sie dieser Risikogruppe angehören, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Patienten, die bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten bzw. einen Stent oder Bypass gesetzt bekommen haben sollten weiterhin eine tägliche niedrige Dosis schlucken.

29 Mio Amerikaner schlucken vorbeugend Aspirin

In den USA nehmen Untersuchungen zufolge 29 Millionen Menschen über 40 ohne Herz-Kreislauf-Diagnose täglich Aspirin ein, so die Forscher in einer Pressemitteilung. 6,6 Millionen sogar ohne ärztliches Rezept. Bei den über 70-Jährigen liegt die Zahl sogar noch höher. Fast die Hälfte (rund 10 Mio) schwört auf die täglich Einnahme von Acetylsalicylsäure, obwohl keinerlei kadiovaskulären Diagnosen vorliegen.

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2 Kommentare

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Grundsätzlich sollte man nie irgendetwas in isolierter Form zu sich nehmen, da es vollkommen anders wirken kann als echte Pflanzen. Es wurde festgestellt, dass gegen Krebs Beta-Carotin sehr nützlich ist. So hat die Pharma eine Tablette mit isolierten Beta-Carotin entwickelt und diese an Raucher ausgegeben. Die ATBC- und Caret-Studie haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken mit dem isolierten Wirkstoff Beta-Carotin sogar gestiegen ist. Die Tablette ist nie auf den Markt gekommen.
Es gibt so viele Superfoods wie z. B. Ingwer, Kurkuma usw. Diese sind echte Pflanzen und an Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Fette und Eiweiß gebunden und wirken so, wie die Natur es vorgesehen hat. Eine Isolation ist wenig sinnvollvoll.
Es gibt nur wenige Ausnahmen, wo dieses Risiko akzeptiert werden muss. Anführen kann man das Vitamin B12 und Vitamin D3. B12 ist wasserlöslich und kann nicht überdosiert werden. D3 ist fettlöslich, welches etwas kritischer sein kann. Praktisch alle anderen Inhaltsstoffe inkl. Omega 3 kann man besser über Pflanzen als über Tabletten zu sich nehmen.
Hätte Gott oder die Natur es für sinnvoll erachtet, dass der Mensch Aspirin isst, würde es bestimmt irgendwo am Baum wachsen. Der Mensch ist nicht schlauer als die Natur. Die meisten in Freiheit lebenden Tiere sind gesünder als der Mensch, da sie sich intuitiv und artgerecht ernähren.
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Ich selbst nehme kein Aspirin.
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