Lungenkrebs durch Radon im Erdboden - Viele unterschätzen die unsichtbare Gefahr

Lungenkrebs durch Radon: Viele unterschätzen die unsichtbare Gefahr in ihrer ...
Lungenkrebs durch Radon: Viele unterschätzen die unsichtbare Gefahr in ihrer WohnungFoto-Quelle: Pixabay / wl
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Von News Team

Bei dem Wort "Radioaktivität" denken die meisten Menschen an Atomkraftwerke, Nuklearwaffen oder Reaktorkatastrophen wie in Tschernobyl und Fukushima. Doch auch während unseres Alltags sind wir radioaktiver Strahlung wie durch das Edelgas Radon ausgesetzt. Die damit verbundenen Gefahren werden von vielen unterschätzt, warnt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

Radon entsteht auf natürliche Weise im Erdboden und steigt von dort an die Oberfläche auf. Im Freien ist die Strahlung meist unbedenklich, da das Gas hier durch die Luft "verdünnt" wird. Jedoch kann das durchsichtige, geruchlose und geschmacklose Radon auch unbemerkt in Innenräume gelangen. Durch schlecht isolierte Böden oder Risse im Baumaterial, findet das radioaktive Edelgas seinen Weg durch Keller und Tiefgaragen bis in die Wohnräume höhergelegener Stockwerke. Dort kann die Konzentration dem Menschen durchaus gefährlich werden - besonders dann, wenn nicht regelmäßig gelüftet wird.

Radon wird als Gesundheitsrisiko oft unterschätzt. Nach dem Rauchen ist es der größte Risikofaktor für Lungenkrebs

Viele Menschen sind sich dessen gar nicht bewusst. Doch weil Radon das Lungenkrebsrisiko erhöht, kann dies zum Problem werden, schreibt das BfS auf seiner Webseite.

"Radon wird als Gesundheitsrisiko oft unterschätzt. Nach dem Rauchen ist es der größte Risikofaktor für Lungenkrebs", erklärt die Präsidentin des BfS, Inge Paulini. Bis zu fünf Prozent aller Todesfälle durch Lungenkrebs seien laut BfS dem Radon geschuldet.

Die Behörde ist nun darum bemüht, die Radon-Konzentrationen in Wohnhäusern zu längerfristig senken und über die gesundheitsschädigenden Folgen aufzuklären. Im Mai 2019 startete das BfS eine Studie, um die Radon-Konzentrationen in deutschen Haushalten zu messen zu lassen. Dafür sollten in 6.000 zufällig ausgewählten Wohnungen zeitgleich Radon-Messgeräte aufgestellt werden.

Video: Wir sind alle radioaktiv - So werden Sie tagtäglich verstrahlt, ohne es zu merken!

Ist auch meine Wohnung betroffen?

Laut BfS ist ein Gebäude besonders anfällig für hohe Radon-Konzentrationen in Innenräumen, wenn es folgende Kriterien erfüllt:

  • Das Haus liegt in einem Gebiet, in denen ohnehin in vielen Gebäuden eine hohe Radon-Konzentration zu erwarten ist.
  • Es keine durchgehende Grundplatte aus Beton aufweist.
  • Es vor 1960 errichtet wurde und keine moderne Feuchteisolation besitzt.
  • Es nicht unterkellert ist oder sich Aufenthaltsräume im Keller befinden.
  • Dort sind offensichtliche Eintrittswege für Bodenluft (Spalten, Risse, Natursteingewölbe, offene Kellerböden, nicht abgedichtete Leitungsdurchführungen, Verbindungen zu unterirdischen Hohlräumen) vorhanden.
autoren wize.life

19 Kommentare

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Was kommt noch?
Abwarten, die überlegen sich tagtäglich was Neues..
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Über diesen Beitrag bin ich jetzt wirklich verwundert. Endlich mal etwas in die richtige Richtung.
Viele Menschen haben ja ihre Häuser gedämmt und die Fenster so luftdicht und schalldicht eingebaut, alles auf das irrsinnige Anraten von Grünen und anderen Ökospinnern. Ja sogar Fördergelder wurden und werden für diesen Schwachsinn bereit gestellt. Schlagwort Wärmedämmung.!!! Energie sparen auf kosten der Gesundheit.
Das durch radioaktiven Zerfall in der Erde Radon ein Alpha Strahler frei gesetzt wird, passt nicht ins Konzept. Dämmen und wird im wahrsten Sinne tot geschwiegen. Der Grund, es läßt sich kein Geschäft daraus machen und an krebserkrankte Menschen klagen nicht an. Wie schnell ist doch Rauchen , Alkohol Bewegungsmangel Ernährung und vieles andere für Krebsursache als Buh mann ausgemacht. Trifft davon nichts zu, so ist der Ursprung genetisch.
Aber auf keinen Fall, schlafende Hunde wecken !!!
.In DL ist die Radonbelastung unterschiedlich und es gibt darüber Karten. Nur durchlüften der Räume bringr etwas.
Des weiteren ist der Mensch aber auch ständig der Kosmischen und Menschengemachten
Strahlenbelastung ausgesetzt. .
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Hatte 2006 wie angeflogen den verfluchten Brustkrebs ! Habe ihn besiegt - das einzige, was geblieben ist, ist die "Verdünnung" meiner Kopfhaare ! Aber da gibt es Schlimmeres - ist meine Meinung ! Man kann sich auch nicht immer alles so zu Herzen nehmen, was gesagt/geschrieben wird zum Thema "So mußt Du leben" etc. Foto links ist ca. 6 Wo alt - und mit fast 73 J. geht es doch - oder ???? Immer fröhlich sein ! Schönen Tag noch !
Hatte auch Brustkrebs, vor 8 Jahren. Re. Ist sie weg. Die Angst dass es wieder !osgehen kann steckt aber noch tief in den Knochen. Trotzdem: Immer positiv
bleiben!!! 😁
Die Angst wird auch nie verschwinden - aber ich denke immer weniger daran ! Bei mir war es übrigens auch die re Seite - halb ist sie noch da ! Deine Einstellung ist aber sehr gut !
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Angst ist der größte Energieräuber und macht anfällig, schwächt das Immunsystem!
und von allen Seiten versucht man, uns Angst einzujagen.
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und zuviel wl-lesen macht noch oft viel kränker,jeden tag was neues
Ja, das stimmt, sehe das genauso!!!
stimmt
Ich hatte 2005 einen bösartigen Tumor der Thymusdrüse. OP,Strahlentherapie. Überstanden...Man weiß nie....Positiv denken was ich auch mache
das nimmt leider sehr stark zu
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Leben kann krank machen.....
Ja wize.life-Nutzer ...
das Leben ist absolut lebensgefährlich ...

und

Rentner/in bzw. Pensionär/in (w/d/m) ist der gefährlichste Beruf ...
es hat ihn noch niemand überlebt!
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