Täglich spazieren erhöht die Lebenserwartung - denn Sitzen ist das neue Rauc ...

Regelmäßiges Spazierengehen erhöht Lebenserwartung - auf keinen Fall zu lange sitzen

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Es ist allgemein bekannt, dass körperliche Aktivität gut für Ihre Gesundheit ist. Doch wie viel Sitzen ist ungesund und wie viel Bewegung vorteilhaft? Dieser Frage sind norwegische und britische Forscher nachgegangen. Es hat festgestellt, dass auch moderate Bewegung die Lebenserwartung verlängert.

Sitzen gilt als das neue Rauchen – und das mit Grund. Wer über 9,5 Stunden pro Tag sitzt, hat ein erhöhtes Sterberisiko, wie Ulf Ekelund, Professor an der Norwegian School of Sport Sciences sowie Thomas Yates von der University of Leicester in eine Metastudie feststellten. Unter dieser Schwelle gibt es demnach keine großen Unterschiede in puncto Risiko.

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Wer sich dagegen regelmäßig bewegt, kann auch schon mit geringer körperlicher Anstrengung seine Lebenserwartung steigern, wie die Untersuchungen weiter erbrachten, über die sie in einem Blog berichten: Schon ein täglicher Spaziergang zeigt Wirkung.

Daten von 36.000 Menschen ausgewertet

Die Forscher analysierten acht Studien aus den USA, Großbritannien und Skandinavien, in denen mehr als 36.000 Teilnehmer zwischen vier und sieben Tagen einen Bewegungssensor an einem Gürtel um die Taille trugen. Ihre Daten wurden etwa sechs Jahre lang verfolgt. Während des Zeitraums starben mehr als 2500 Probanden. Weitere fielen aufgrund von Datenschutz aus der Untersuchung.

Jede körperliche Aktivität ist sinnvoll

Die Autoren kamen zu dem Ergebnis, dass es starke Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und dem Sterberisiko gibt – und zwar unabhängig von der Aktivitätsintensität. Das Motto laute deshalb:

Weniger zu sitzen – und immer mehr bewegen

Mehr Aktivität hilft mehr - bis zu einem bestimmten Level

Bis zu einem gewissen Level steigt die Lebenserwartung mit mehr Aktivität: Die Sterberate unter dem Viertel der Probanden, das am aktivsten waren, lag um etwa 60 Prozent niedriger als bei dem Viertel, die am wenigsten aktiv waren.

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In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass in der aktivsten Gruppe pro 1000 Teilnehmer 23 Menschen starben, in der am wenigsten aktiven Gruppe starben 130 pro 1000 Teilnehmer – und damit mehr als fünfmal so viele.

24 Minuten pro Tag Optimum

Die größte Risikominderung erfolgte bei 24 Minuten Bewegung pro Tag (168 Minuten pro Woche) mit mäßiger bis kräftiger Intensität. Darüber hinaus mehr Sport zu treiben, schien das Risiko nicht weiter zu senken.

Elektronische Aktivitätsmessung bringt andere Ergebnisse

Die Forscher wiesen ferner darauf hin, dass bei elektronischer Aktivitätsmessung die Zusammenhänge zwischen Bewegung und Sterberisiko „bemerkenswert höher“ seien als zuvor beobachtete Ergebnisse, bei denen die Teilnehmer ihre körperliche Aktivität selbst bewerten.
Die Ergebnisse beziehen sich auf Daten von Menschen im mittleren und höheren Alter aus Ländern mit hohem Einkommen. Daher plädieren die Autoren dafür, künftig auch jüngere Menschen und solche aus Mittel- und Niedriglohnländern einzubeziehen.

7 Kommentare

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Ich würde gerne tun, hab aber keine Zeit dafür,
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Stimmt. Meine Vorfahren sind durch diese Praxis fast 100 Jahre alt geworden. Ich beabsichtige, dies zu toppen - mi 103 Jahren...
ich möchte niemals so alt werden. es ist eine Strafe . Mit 82 reicht mir vollkommen.
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Was nutzen all die tollen Tips u. Ratschläge --- wenn DU körperlich nicht mehr kannst ???
d.h. zu schwach bist ???
Man könnte zu hause ein paar Übungen machen. Einige dieser Übungen kann man bestimmt auch im Sitzen machen und was nicht geht lässt man weg.

Vielen Dank ...für das Video
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Ich bin aus krankheitsgründen frühpensionärin, zur Bewegungstherapie habe ich 2 Hunde , die tgl 2x gassirunde ein MUSS, auch für die Gesundheit!... kann mich vor keinem „Wetter“ drücken!bin Nichtraucherin u trinke sehr selten Alkohol.tue also einiges für meine Gesundheit u genieße auch die Stunden im Wald, von dem ich umgeben bin.es gibt nix besseres als die waldluft
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