Luis Enrique: Trainer-Star trauert um Tochter (†9) - So aggressiv ist Knochenkrebs

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Luis Enrique trauert um seine Tochter. Die 9-Jährige hat den Kampf gegen Kno ...
Luis Enrique trauert um seine Tochter. Die 9-Jährige hat den Kampf gegen Knochenkrebs verloren.
News Team
Von News Team

Spaniens Ex-Nationaltrainer Luis Enrique (49) trauert um seine verstorbene Tochter. Die 9-jährige Xana war an Knochenkrebs erkrankt. Der frühere Mittelfeldspieler des FC Barcelona und von Real Madrid verkündete die schreckliche Nachricht am Donnerstagabend über Twitter.

Hier erfahren Sie, welche Symptome mit Knochenkrebs einhergehen und welche Therapiemöglichkeiten und Überlebenschancen Betroffene haben.

Mit emotionalen Worten verabschiedet sich Luis Enrique auf dem Kurznachrichtendienst von seiner Tochter. Enrique schreibt: „Wir werden dich sehr vermissen, aber wir werden auch jeden Tag in unserem Leben an dich denken. Du wirst der Stern sein, der unsere Familie leitet.“

Fans wollen ihm Kraft geben

Die schreckliche Diagnose hatte die Familie vor etwa fünf Monaten erhalten. Bereits Mitte Juni verkündete Enrique seinen Rücktritt als Nationaltrainer. Grund dafür waren „dringende private Gründe“, wie es hieß. Damals waren keine genaueren Details bekannt. Nun starb das kleine Mädchen an den Folgen der Krebserkrankung. Bei Twitter trauern Tausende Fans. Sie wünschen Luis Enrique und seiner Familie viel Kraft in dieser unglaublich schweren Zeit.

Im Video: Spaniens Ex-Nationaltrainer Enrique trauert um Tochter (†9)

Tennis-Star Rafael Nadal bekundet sein Beileid

Auch der spanische Tennis-Star Rafael Nadal äußert sich öffentlich. Er schreibt: „Ich bin sehr traurig und kann mir den Schmerz der Familie nicht vorstellen. Eine große Umarmung an Luis Enrique und die ganze Familie aus der Ferne. Viel Kraft in diesen schweren Zeiten."



Symptome bei Knochenkrebs

Unter Knochenkrebs versteht man grundsätzlich alle bösartigen Erkrankungen, die im Skelett ihren Ursprung haben. Die ersten Symptome hängen von der Lokalisation der Erkrankung ab, wie die deutsche Krebsgesellschaft schreibt.

Meistens zählen Schwellungen und Rötungen in den langen Röhrenknochen, sowie ein dumpfer aber intensiver Schmerz zu den ersten Warnsignalen. Dies sind oft mit einer eingeschränkten Beweglichkeit verbunden. Schon kleine Krafteinwirkungen können zu Knochenbrüchen führen.

Unterschiedliche Therapiemöglichkeiten

Eine einheitliche Therapieform gibt es nicht, es kommt immer auf die Art des Knochenkrebs an. Beim Osteosarkom richtet sich die Behandlung nach der Tumorausdehnung und Ausbreitung. In den meisten Fällen müssen die Patienten operiert werden und sich danach einer Chemotherapie unterziehen.

Handelt es sich bei dem Knochenkrebs um einen Ewing-Sarkom wird eine Kombination aus einer Operation und/oder einer Strahlentherapie mit nachfolgender Chemotherapie empfohlen.

Beim Chondrosarkom handelt es sich um einen langsam wachsenden Tumor. Bei der Behandlung stehen lokale Operationen im Vordergrund, da er auf Strahlen- und Chemotherapien nur in wenigen Fällen anspringt.

Überlebenschancen bei Knochenkrebs

Die Überlebenschance bei Knochenkrebs ist Abhängig vom Verlauf der Krankheit, der Tumorart-, größe und -ausbreitung. Auch der Diagnosezeitraum spielt eine wichtige Rolle. Je früher der Tumor erkannt wird, umso höher sind die Erfolgschancen.

Die 5-Jahres-Überlebensrate beträgt beim Osteosarkom etwa 70 Prozent, so die Krebsgesellschaft. Die Chance vor der systemischen Chemotherapie lag bei unter 15 Prozent.

Auch die Aussichten für die Erkrankten der Ewing-Sarkome hat sich durch die Strahlenbehandlung deutlich verbessert. Zuvor lag die Chance bei 5-10 Prozent, mittlerweile liegt sie bei circa 60.

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