Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören: Zehn bis 20 Jahre nach der l ...

Gesundheitsrisiko Zigarette - Warum es sich im Alter noch lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören

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Rauchen im Alter wird zu einem immer drängenderen Problem. Denn während die Zahl jüngerer Raucher sinkt, steigt die Zahl der älteren.

So rauchen inzwischen fast ein Viertel der Männer im Alter zwischen 55 und 74 Jahren - ein Anstieg von 9 Prozent seit 2009.

Bei den Frauen liegt der Anteil der Raucherinnen in dieser Altersgruppe bei 18,3 Prozent.

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Besonders auffällig ist der mit plus 80 Prozent enorme Zuwachs der 55- bis 74-jährigen Raucherinnen. Das geht aus Daten aus der Gesundheitsberichterstattung des Bundes hervor.

Das steckt hinter der Statistik

Dafür gibt es einen Grund: die demografische Entwicklung.

"Die gestiegenen Raucheranteile in den höheren Altersgruppen sind vor allem dadurch zu erklären, dass sich die Raucher der mittleren in höhere Altersgruppen verschieben", sagt Ute Mons, Leiterin der Stabstelle Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.

Mit höherem Alter fängt demnach kaum jemand mit dem Rauchen an.

Im Video:

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Den enormen Anstieg rauchender Frauen zwischen Mitte 50 und Mitte 70 erklärt sich Mons dadurch, dass jetzt genau jene Frauen in diesem Alter sind, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren mit dem Rauchen angefangen haben.

Davor sei das für Frauen eher unüblich gewesen - daher der bisher vergleichsweise geringe Anteil älterer Raucherinnen, der jetzt so stark angestiegen ist.

Gesundheit profitiert bereits nach kurzer Zeit

Die Einstellung: Jetzt bin ich so alt, jetzt lohnt es sich für meine Gesundheit ohnehin nicht mehr, mit dem Rauchen aufzuhören, nennt die Expertin für Krebsprävention einen Irrglauben.

Denn selbst, wer im höheren Alter den Zigaretten abschwöre, profitiere davon. Kurzatmigkeit, Husten und Leistungsschwäche verbesserten sich demnach nach Tagen oder Wochen.

Selbst das Risiko für gesundheitliche Folgeschäden lässt sich demnach durch den Verzicht auf Glimmstängel deutlich reduzieren.

Verbannt ein Sechzigjähriger die Kippen aus seinem Leben, ist sein Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko schon innerhalb von fünf bis zehn Jahren deutlich geringer

sagte Mons der Nachrichtenagentur dpa.

Nach zwanzig Jahren gleiche sein Risiko, solche Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekommen, dem eines Nichtrauchers.

Lungenkrebsrisiko halbiert sich

Auch mit Blick auf Krebs lohne es sich, mit dem Rauchen aufzuhören - selbst im hohen Alter: Zehn bis 20 Jahre nach der letzten Zigarette sinke das Krebsrisiko deutlich. Und das Lungenkrebsrisiko halbiere sich innerhalb von zehn Jahren.

Kurz gesagt: Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören.

26 Kommentare

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Ich bin über 72 Jahre alt und rauche seit dem 18. Lebensjahr. Gesundheitliche Einschränkungen hatte ich noch nie. Die wenigen Versuche aufzuhören hatten nur kurzfristigen Erfolg. Mittlerweile bin ich nur bestrebt die tägliche Anzahl Zigaretten zu mindern. Grundsätzlich rauche ich eigentlich gerne, schade nur, dass es schädlich ist.
Warum ist es der Wissenschaft noch nicht gelungen Zigaretten mit keinen oder wenigeren Schadstoffen zu entwickeln. Gibt es dafür keine Lobby, oder will man auf den Profit aus der Tabaksteuer nicht verzichten?
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Es ist allen bekannt, daß Rauchen die Gefäße verengt und Krebserregend sein kann. Da Polonium ein radioaktives Elementen beim Rauchen mit frei gesetzt wird, ist auch bekannt. Ob alleine durch nichtrauchen das Lungenkrebsrisiko halbiert wird, wage ich zu bezweifeln, denn wieviel Radon, atmen wir in unseren gut gedämmten Wohnungen ein und erkranken daran .Viele Menschen sind ihr ganzes Leben Nichtraucher und erkranken trotzdem an Lungenkrebs. Alleine die Bilder und Kommentare auf den Zigarettenverpackungen reichen zwar aus um Angst zu verbreiten, aber die Palette der krebserregenden Stoffe die wir zu uns nehmen, ist weit aus größer. Keiner macht sich darüber Gedanken, was wir mit der Nahrung aufnehmen. Von chemischen bis radioaktiven Substanzen . All das wird uns verheimlicht und nicht gekennzeichnet. Warum wohl ?
Wenn auch auf Lebensmittel diese Bildchen und Warnhinweise angebracht würden, nur noch wenige hätten Appetit davon essen . Mit dem Rauchen auf zu hören ist zwar gut und ein Schritt in die richtige Richtung , aber keine Garantie alt zu werden. In einer Zelle muß erst etwas ausgelöst werden , damit es zu einer unkontrollierten Zellteilung kommen kann.
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Ich bin 69 Jahre habe am 12.11.2011 nach 40 Jahren straken Rauchen aufgehört durch eine Wette darüber bin ich sehr froh hätte niemals gedacht das das so einfach geht
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Ich rauche schon seit März 2015 keine Zigaretten mehr, bin auf Pfeife umgestiegen, weil ich dachte, dass Pfeife NICHT schädlich ist, da man ja nicht über Lunge raucht.

Durch meine diverse Krankheiten, die sich plötzlich vor einem Jahr einstellten bzw. diagnostiziert wurden (im Alter von 66 Jahren), begann ich mich erst da mit dem Thema "Gesundheit" bzw. "Krankheit" zu beschäftigen und stellte fest, dass ja auch beim Pfeifenrauchen (wenn auch abgemildert) Gesundheitsschäden entstehen.

Ich habe also recherchiert, einen Blogartikel darüber geschrieben und bin jetzt dabei, mit etwa 10 Zügen pro Tag an der Pfeife, ganz davon wegzukommen. Wer Interesse hat, hier der Blog-Artikel -->> https://dauerblog.de/2019/08/22/der-...der-pfeife/
Herzprobleme wie z. B. Arteriosklerose entstehen durch Cholesterin und gesättigte Fette. Am besten du versucht überwiegend pflanzlich zu leben und minimierst alle Tierprodukte und Pflanzenöle.
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Ich hatte eine schwere Erkältung mit starker Halsentzündung. Man kann sich vor stellen, dass jeder Zug geschmerzt hat, da stellt man das Rauchen besser "vorübergehend" ein. Das ist inzwischen 28 Jahre her!
17 Jahre
Auch 17 Jahre
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Ich habe vor 28 Jahren es nach dem 100 Versuch endlich geschafft mit dem Rauchen aufzuhören und bin seit dem Nichtraucherin.
Ab und an ertappe ich mich jedoch heute noch dabei dass ich mir denke ich hätte jetzt gerne eine Zigarette, einfach so zum entspannen. Aber ich lasse es sein, denn ich weiß ganz genau dass es dann nicht bei einer bleibt und ich eventuell rückfällig werde und das möchte ich auf keinem Fall. Es lebt sich doch viel angenehmer und gesünder ohne Rauch.
So war es auch ein mal bei mir. Ich hatte schon 5 Jahre nicht mehr geraucht, dann eine Zigi und ich war wieder voll im Programm.
Das war eine Warnung und dann 2006 endgültig Ende.
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Habe es mal probiert hat mir nix gebracht ,esse lieber Schockolade.
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ich habe 50 jahre geraucht. Bin seit 5 Jahren rauchfrei. Es war nicht einfach mit dem Aufhören, doch nun habe ich es geschafft. Die elende Husterei ist weg. COPD habe ich mir angeraucht und diese zum Stillstand gebracht. Dafür bin ich selbst verantwortlich. An der Sauerstoffflasche wollte ich nicht landen.
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Glück 🍀 gehabt, habe nie mit dem rauchen 🚬 etwas anfangen können.

Aber ich wünsche allen die angefangen haben auch damit wieder aufzuhören, die es wirklich wollen, natürlich!
Es liegt an jedem selbst mit Willenskraft geht so ziemlich alles!
Viel Glück!
Ja, mit Willenskraft geht alles. Mein Mann war Kettenraucher. Als er Lungenkrebs hatte, konnte er schlagartig mit dem Rauchen aufhören und
von Entzugserscheinungen war nichts zu merken. Stolz berichtete er einem
Arzt im Krebscenter- Essen, ich habe aufgehört zu rauchen. Der Arzt...., das
hätten sie vorher tun müssen. Nach dem Gespräch auf dem Weg zum Auto,
sagte mein Mann zu mir, der hat ja eben mein Todesurteil gesprochen. Und
so war es dann auch. Ein gutes halbes Jahr danach ist er in einem Alter von
49 Jahren gestorben. Da war ich 43 Jahre und meine Kinder 19 und 16 Jahre.
Die waren total geschockt. Das Leben lag vor ihnen und sie hätten den Vater
noch dringend gebraucht.Darüber kann man ja mal nachdenken!!!"
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Auch ich fing in den 70ger an zu rauchen.
Als ich 1975 in die USA ging, wurde dort kaum geraucht und ich hörte auf. Nach Ablauf des Arbeitsvisa, kam ich nach D zurück und prompt rauchte ich wieder.
Nach einem Jahr, hatte ich wieder das Visa für USA und dort rauchte ich wieder nicht. Diese Zapperei hat mir bewiesen, dort wo man als Raucher ein Unikat ist, braucht man plötzlich diesen Glimmstengel nicht mehr. Durch meinen jahrelangen Auslandsaufenthalt, hatte ich die Chance Nichtraucherin zu sein.
Es war immer nur in D. wo ich wieder geraucht habe. Nach und nach reduzierte ich die Zigaretten. Am 18.09.2006 hörte ich damit von jetzt auf gleich auf und habe heute auch nicht mehr das Verlangen wieder damit anzufangen. Geschafft.!
Ich rauche jetzt schon seit 35 Jahren und habe mir eine COPD zugezogen. Dumm 😝 gelaufen
Genauso habe ich das auch getan - so ziemlich genau 35 Jahre. Dann wurde COPD Stufe II und Asthma diagnostiziert. Nach zig Erstickungsanfällen fiel es mir leicht, mittels Nikotinkaugummis, das Rauchen aufzugeben. Das ist jetzt 12 Jahre her.
Ich habe ca. 30 Jahre lang geraucht und bis seit 17 Jahren völlig nikotin- und rauchfrei. Für eine COPD hat es trotzdem gereicht.
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