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Meningokokken-C breiten sich in Bayern aus - Erkrankung kann binnen Stunden lebensgefährlich werden

News Team
Von News Team

In Bayern treten derzeit zunehmend Fälle von Meningokokken-C auf. Nach Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind dort bereits sechs Menschen infiziert worden. Besonders betroffen ist der Landkreis Ebersberg. Im gesamten Vorjahr waren es nur zwei Fälle gewesen.


Laut LGL können die Erreger zu Meningitis und Sepsis führen, weshalb eine Erkrankung als lebensgefährlich gilt. Zur Risikogruppe zählen vor allem Kleinkinder und Jugendliche. Die Symptome sind Kopfschmerzen, Beschwerden im Nasen-Rachen-Raum sowie Fieber und Schüttelfrost. Die Übertragung erfolgt bei engem Kontakt von Mensch zu Mensch.

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Impfung schon ab 12 Monaten möglich

Meningokokken sind weit verbreitet und kommen in zwölf Varianten vor. Im Fall des C-Stamms empfehlen Experten eine Impfung gegen den Erreger schon in jungem Alter. Diese ist laut Robert Koch-Institut bereits ab dem ersten Lebensjahr möglich. Gegen die anderen Varianten ist die Immunisierung nur für Risikogruppen empfohlen.

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Jeder siebte Schüler in Bayern nicht geimpft

Im Freistaat ist die Impfquote laut RKI zwar gestiegen, dennoch besorgniserregend. Hier sind sechs von sieben Schülern gegen Meningokokken-C geimpft. Damit liegt der Freistaat unter dem Bundesdurchschnitt. Das LGL rät, den Impfschutz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu überprüfen und gegebenenfalls nachzuholen.

Erst im Juni war eine Dreijährige in Dresden an Meningokokken erkrankt und gestorben. Nach dem Tod des Mädchens mussten 37 Kinder, die dieselbe Kita besuchten, zwei Tage lang vorsorglich mit Antibiotika behandelt werden.

(feb)

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