Brustkrebs: Tumor dank Kamera in Museum entdeckt - Frau (41) war völlig ahnungslos

Durch Wärmebildkamera im Museum: Touristin entdeckt Tumor bei sich
Durch Wärmebildkamera im Museum: Touristin entdeckt Tumor bei sichFoto-Quelle: Glomex
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Von News Team

Für eine Touristin wurde ein Ausflug in ein Museum im schottischen Edinburgh zu einem lebensverändernden Ereignis: Die 41-jährige Engländerin Bal Gill war mit ihrer Familie zum Urlaub in der Stadt.

Nach der Besichtigung der örtlichen Burg, entschlossen sie sich zu einem spontanen Besuch der Ausstellung "Camera Obscura & World of Illusions", wo Gill sich mit einer Wärmekamera ablichten ließ. Auf den so entstandenen Bildern entdeckte sie einen ominösen Fleck auf ihrer Brust.

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Bei ihrem Besuch der Ausstellung Camera Obscura & World of Illusions im Mai 2019 betrat Gill einen Raum in der eine Wärmebildkamera installiert ist. "Genau wie es alle Familien tun, traten wir ein und begannen, die Armen zu schwenken und uns die entstandenen Bilder anzusehen", erzählt sie später. Doch auf den Aufnahmen habe sie dann einen Wärmefleck gleich über ihrer Brust bemerkt. Ihr sei das komisch vorgekommen, da sonst kein Besucher diesen Fleck aufwies. "Ich machte ein Foto und wir gingen weiter und genossen den Rest des Museums."

Camera Obscura: Dieses Wärmebild rette einer Frau (41) das Leben
GlomexCamera Obscura: Dieses Wärmebild rette einer Frau (41) das Leben

Wieder Zuhause im englischen Berkshire angekommen, erwähnte sie das Bild schließlich in einem Gespräch mit ihrem Hausarzt. Dieser wollte es genau wissen und konnte schon bald Brustkrebs bei der 41-Jährigen diagnostizieren. Zum Glück befand sich die Krankheit jedoch noch in einem frühen und behandelbaren Stadium.

Ich wollte nur Danke sagen

Gill richtet sich später mit einem Brief an das Museum, welches das Schreiben dann im Internet veröffentlichte: "Ich wollte nur Danke sagen. Ohne diese Kamera hätte ich es nie erfahren. Das war zwar nicht der Zweck der Kamera, aber für mich war es wirklich ein lebensverändernder Besuch. Ich kann wirklich nicht ausdrücken, wie sehr das mein Leben verändert hat."

Wie verschiedene britische Medien berichten, ließ sich Gill bereits zwei Operationen unterziehen - eine weitere sei geplant - um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Durch puren Zufall, so scheint es, hatte Gill das Museum betreten und wurde auf fast unfassbare Weise auf ihren Brustkrebs aufmerksam. Auch die Museumsmitarbeiter zeigten sich erstaunt. Ihnen sei nicht bewusst gewesen, dass ihre Kamera auch Krebs diagnostizieren konnte. In einem Statement wünschte das Management des Museums Gill alles Gute und eine baldige Genesung.

In der Tat ähnelt die thermografische Technik der Kamera Diagnosemethoden in der Brustkrebs-Früherkennung. Experten mahnen jedoch, sich nicht auf die Bilder einer herkömmlichen Wärmekamera zu verlassen. Eine wirkliche Diagnose könne letzten Endes nur ein Arzt abgeben.

autoren wize.life

2 Kommentare

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Was lernt man daraus? Immer schön regelmäßig zur Vorsorge gehen. Im übrigen gibt es einige Studien die zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs bei Fauen und Prostatakrebs bei Männern durch Kuhmilch erhöht wird. Natürlich gibt es genauso viele Studien, die das versuchen zu widerlegen. Muss somit jeder selbst für sich entscheiden ob er oder sie in 2019 immer noch nicht abgestillt ist und die Säuglingsnahrung von Kälbern benötigt.
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Krass 😲
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