Fettleber loswerden mit der 30-Minuten-Regel - ganz ohne Medizin

Fettleber bleibt oft erst unerkannt
Fettleber bleibt oft erst unerkanntFoto-Quelle: Pixabay
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Rund ein Drittel aller Deutschen haben eine Fettleber - oft ohne davon zu wissen. Besonders die "Generation Pommes" ist durch falsche Ernährung betroffen. Ein Wissenschaftler erklärt, wie man die Störung ganz ohne Medikamente wieder loswerden kann.

Wie das Magazin "Diabetes Ratgeber" berichtet, hat etwa ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland eine Fettleber. Oft seien Übergewicht und Typ-2-Diabetes Begleiterscheinungen. Obwohl eine Behandlung mit Medikamenten nicht möglich ist, kann man eine Fettleber mit der 30-Minuten-Regel loswerden, wie Professorin Dr. Elke Roeb, Gastroentologin und Hepatologin am Universitätsklinikum Gießen erklärt:

"Nach gut 30 Minuten Sport werden die Fettspeicher in der Leber angezapft. Deshalb ist es wichtig, dass man auch mindestens so lange am Stück Sport macht."

Die 30-Minuten-Regel gilt auf für Abnehmen
PixabayDie 30-Minuten-Regel gilt auf für Abnehmen

Ideal gegen das Leberfett sind Ausdauer-Sportarten wie Walken, Schwimmen oder Radfahren. Dass man so das Problem in den Griff bekommen kann bestätigt auch Dr. Ali Canbay, Direktor der Uni-Klinik Magdeburg (Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie):

"Die Leber verzeiht uns viel. Sie ist das Organ in unserem Körper, das sich am besten regenerieren kann."

Auch die richtige Ernährung ist wichtig

Neben Sport ist auch die Ernährung ausschlaggebend
PixabayNeben Sport ist auch die Ernährung ausschlaggebend

Begleitend zur sportlichen Aktivität ist es auch wichtig, die Ernährung auf eine Bekämpfung der Fettleber auszurichten:

1. Raffinierte Kohlenhydrate wie Weißmehl oder Nudeln durch die Vollkorn-Produkte ersetzen.
2. Zurückhaltend mit Fruchtzuckern sein.
3. Auf Softdrinks, Fruchtsäfte und Süßigkeiten besser verzichten.

Während früher vor allem Alkoholiker unter einer Fettleber litten, greift das Übel mittlerweile auch auf Kinder über. Von der "Generation Pommes" ist deshalb bereits die Rede. Damit geht die Gefahr von Leberzellkrebs einher.

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6 Kommentare

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Interessant, dass vor Obst gewarnt wird. Im Mittelalter waren Adlige und Geistliche fett, da sie den ganzen Tag Tierprodukte gegessen haben. Für die armen Bauern blieben vor allen tierleidfreie, pflanzliche Produkte wie Kartoffeln, Steckrüben und im Herbst viel Obst. Wenn damals jemand gesagt hätte man soll weniger Obst essen, hätte man die Leute wahrscheinlich ausgelacht. Heute ist Low Carb sehr verbreitet. Aber irgendwie muss man sich seinen Fettkonsum ja schön reden können.
Herr "Jo Vegan" nun diese neue "Strategie" mag stimmen oder auch nicht ? Es ist für mich jedoch erstaunlich das Gemüse in großen Mengen dito den selbigen Effekt haben soll. Andere Begründungen in selbiger Nachricht sind eher nach vollziehbar, wobei ich "Ihre" Comments auf dieser Website eher als "Sektenhaft" betrachte !

Ihr Auftreten erinnert mich eher an einen "Oberlehrer" oder dergleichen, wobei hier alle anderen User gelinde gesagt "Idioten" sind und unbedingt ihre Ratschläge benötigen um zu "Überleben"

Ich habe letzte Woche einen wissenschaftlichen Bericht gelesen wonach ich mich bestätigt fühlte, dass rein Veganer Nahrungskonsum auf Dauer, sorry,
"Teile des frontalen Kortex absterben lässt"
oder zu mindestens in Mitleidenschaft zieht.

Diesbezüglich frage ich mich schon ob dies alles gesund sein mag oder sich jeder seine Eigenen Gedanken zu einer gesunden Ernährung bilden darf ohne von sehr "bildungsreichen" Personen wie belehrt werden zu müssen.

In diesem Sinne verbleibe ich herzlichst auf meiner Ernährungsweise ohne
einem Herrn "Jo Vegan"
Jo wize.life-Nutzer, da Du ja hier immer einen auf Schlau machst solltest Du eigentlich wissen, das viele Obstsorten über Fruchtzucker verfügen. Dem Körper ist es egal woher der Zucker kommt. Über viele Jahre Zuckergenuss, egal ob aus Obst oder anderen Nahrungsmitteln, führt zwangsläufig zu einer Fettleber und zu Diabetes.
Und Deine Aussage, die Bauern hätten über viel Obst verfügen können, ist so nicht richtig. Im Gegenteil, sie verfügten oft nicht einmal über die Mindestmenge an Nahrungsmitteln.
Und der Vergleich zwischen Adligen und Geistlichen sowie Bauern hinkt gewaltig, denn die Lebens-und Arbeitsbedingungen waren vollkommen unterschiedlich.
wize.life-Nutzer Das sehe ich alles anders. Als ob man Obst inkl. Ballaststoffe mit HFCS, Isoglycose, Fructose-Glycose-Sirup oder Haushaltszucker direkt vergleichen könnte.
Folgendes Video zeigt, dass man den Ausstoß von Zucker ins Blut (Peak) bei Süßgetränken (z. B. Cola) dadurch abbremsen kann, dass man in die Cola noch zusätzlich süße Heidelbeeren gibt. Obst ist wirklich das geringste Problem in der heutigen, modernen Gesellschaft. Angst vor Obst ist einfach absurd und eine Erfindung der Low Carber. Ich kenne niemanden mit Fettleber, der viel Obst gegessen hätte. Sei froh, dass du nicht weißt wie viel Obst ich esse. Lecker.

Irgendwie hast Du etwas nicht verstanden.
wize.life-Nutzer Was habe ich nicht verstanden? Fettleber durch zu viel Obst? Das glaubst du doch wohl wirklich nicht.
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