Coronavirus-Patient in NRW schwebt in Lebensgefahr

In Nordrhein-Westfalen ist ein Mann schwer an Covid-19 erkrankt
In Nordrhein-Westfalen ist ein Mann schwer an Covid-19 erkranktFoto-Quelle: dpa/Glomex/TNN
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Von News Team

In Deutschland gibt es neue Coronavirus-Fälle. In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen wurden erstmals Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Der Zustand des Patienten in NRW ist laut Behörden kritisch.

Hier geht es zu den jüngsten Entwicklungen zu den Corona-Virus-Erkrankten: Der Patient in Düsseldorf hatte vor Krankheitsausbruch noch Karneval gefeiert.

Der Patient in NRW ist Mitte 40. Nach Medienberichten leidet an einer Vorerkrankung und wird im Uni-Klinikum Düsseldorf in Erkelenz behandelt. Seine Ehefrau werde ebenfalls mit Symptomen einer Viruserkrankung stationär behandelt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" mit Verweis auf örtliche Behörden. Ihr Zustand sei aktuell stabil. Ob auch sie mit dem Erreger Sars CoV-2 infiziert ist, steht noch nicht fest.

In Ba-Wü 25-Jähriger erkrankt

Bei dem Patienten in Baden-Württemberg handelt es sich um einen 25-Jährigen aus dem Landkreis Göppingen, der mit grippeähnlichen Symptomen erkrankt war. Nähere Informationen zu den jeweiligen Fällen wurden für Mittwoch angekündigt.
Damit gibt es in Deutschland 18 bestätigte Fälle des Coronavirus, 14 davon wurden als geheilt entlassen, zwei Patienten sind noch in Quarantäne in München. Ihnen soll es aber gut gehen.

Kontakt mit China-Reisendem

Der Mann aus NRW hatte nach Angaben der "Aachener Zeitung" Kontakt mit einem Bekannten, der sich geschäftlich in letzter Zeit in China aufgehalten habe. Die Zeitung beruft sich auf den dortigen Landrat Stephan Pusch. Ob sich dieser Mann auch in Behandlung begeben habe, konnte Pusch zunächst nicht sagen.

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Ba-Wü-Erkrankter war in Italien

Der Erkrankte in Baden-Württemberg hat sich laut Behörden vermutlich in Mailand bei einer Italienreise angesteckt. In der Lombardei waren zuletzt zahlreiche Covid-19-Fälle bemerkt worden, Italien gilt aktuell als das Land mit den meisten nachgewiesenen Fällen in Europa.

Schulen, Kitas und Behörden bleiben geschlossen

Im Kreis Heinsberg bleiben am Mittwoch Schulen, Kitas und die Kreisverwaltung geschlossen, wie ein Sprecher des Landkreises am Dienstagabend ankündigte. Zurzeit werde auch noch überlegt, den öffentlichen Personennahverkehr auszusetzen. Ein Krisenstab wurde im Landkreis eingerichtet. Man sei in engem Kontakt mit dem Gesundheitsministerium in Düsseldorf. Das Gesundheitsamt ermittele derzeit intensiv alle möglichen Kontaktpersonen.

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autoren wize.life

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