Coronavirus breitet sich weiter aus - Top-Mediziner warnt vor Panik

Atemschutzmasken vielerorts ausverkauft - Angst vor Coronavirus
Atemschutzmasken vielerorts ausverkauft - Angst vor CoronavirusFoto-Quelle: imago images/photothek
News Team
Von News Team

Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Personen in Deutschland steigt weiter. Nun melden auch Hamburg und Hessen erste bestätigte Fälle. In der norddeutschen Großstadt hat sich ein Mitarbeiter einer Kinderklinik offenbar im Trentino-Urlaub infiziert.

Es ist die erste nachgewiesene Infektion mit Sars-CoV-2 in Hamburg, wie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), wo der Mann arbeitet, und die Behörde für Gesundheit am späten Donnerstagabend mitteilten. Alle Kinder und Eltern, die mit ihm in engem Kontakt standen, müssen nun in 14-tägige Quarantäne - je nach ihrem Gesundheitszustand entweder im UKE oder zu Hause. Auch Kollegen gehen in eine häusliche Isolation und auf der betroffenen Station sollen vorerst keine neuen Patienten mehr aufgenommen werden.

Der Klinik-Mitarbeiter war bis vergangenen Sonntag im Urlaub im Trentino gewesen und hatte am Dienstag bei der Arbeit Krankheitssymptome entwickelt. Er ist in stabilem Zustand und befindet sich in Quarantäne zuhause. Seine Kontaktpersonen werden informiert und getestet, hieß es.

Hinweise bei Atemwegsinfekten - Das rät das UKE

  • Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand von anderen und drehen Sie sich weg
  • Benutzen Sie ein Taschentuch oder halten die Armbeuge vor Mund und Nase
  • Kurieren Sie sich zu Hause aus
  • Verzichten Sie auf enge Körperkontakte
  • Halten Sie sich, wenn möglich, allein oder in einem separaten Raum auf
  • Benutzen Sie Essgeschirr oder Handtücher nicht mit anderen gemeinsam

Coronavirus: Über 30 Infizierte in Deutschland

Zuvor waren neue Coronavirus-Fälle in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern (Mittelfranken), Hessen und Rheinland-Pfalz bekanntgeworden. In NRW wurden am Donnerstagabend 14 neue Infektionen bekannt.

Laut Kreisverwaltung sind im Kreis Heinsberg mittlerweile rund 1000 Menschen in häuslicher Quarantäne. Darunter sind 300 Menschen, die in Gangelt eine Karnevalssitzung besucht hatten.

Deutschlandweit gibt es nun mehr als 30 Infizierte.

Medizin-Professor aus Bayern bei Kongress angesteckt

Ein Mediziner aus Mittelfranken wurde am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet. Wie diverse Medien berichten, hatte der Mann zuvor Kontakt mit einem Italiener, bei dem das Virus in Italien nachgewiesen wurde. Bei dem Infizierten soll es sich um einen Professor an der Erlanger Hautklinik handeln. Den Coronofall hat das bayerische Gesundheitsministerium am späten Donnerstagabend bestätigt.

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Der Mediziner soll sich bei einem Kongress in München bei seinem italienischen Kollegen angesteckt haben. Zahlreiche Menschen, die seitdem mit ihm in Kontakt standen, stehen unter Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit alle Kontaktpersonen des Mannes. Diese könnten sich ebenfalls mit dem Virus infiziert haben.

Das bayerische Kabinett kommt wegen des Coronavirus um 11 Uhr zu einer Sondersitzung zusammen.

Weltärztebund-Präsident Montgomery warnt vor Panik

Unterdessen meldete sich der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, in der "Passauer Neuen Presse" zu Wort. Der Ärztepräsident rechnet demnach frühestens im kommenden Jahr mit einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus - warnt aber vor Panik. "In ein paar Jahren werden wir mit einer weiteren grippeartigen Erkrankung leben, die Covid-19 heißt und gegen die wir impfen können. Jetzt gilt es den Übergang zu managen", sagte Montgomery der "PNP".

Forschungsergebnisse aus Hamburg deuteten aber darauf hin, dass sich das Virus gerade abschwäche, so Montgomery weiter. Abgeriegelte Ortschaften machten nur Sinn, "wenn in Dörfern oder Kleinstädten Verkehrsverbindungen leicht abgegrenzt werden können", so der Chef des Weltärztebundes. "Vor allem müssen wir aber aufhören, Panik zu machen. Das Virus kann bei manchen Menschen zu schweren Erkrankungen führen. Bei über 80 Prozent führt es aber nur zu erkältungsähnlichen Symptomen. Dies ist nicht der Weltuntergang."

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autoren wize.life

4 Kommentare

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lach den Viren ins Gesicht - dauerhaft gesund - warum stecken wir uns an - die Behörden müssten den Planeten in Quarantäne stellen, damit es nicht passieren kann - und unsere moderne Welt mit Klimaanlagen selbst in -autos in Kliniken Krankenhäusern Behören Ämtern Bahn Bus Flugzeug etc. - ich bin gewappnet - ich bin Immun ich habe ein starkes Immunsystem trotz meines an Jahren gewachsenen alters - achte auf Dich deine Familie dein Leben alles Gute und beste Gesundheit Cerule Europe OBI 2682621
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du kannst helfen diesen Virus einzudämmen und zu Vernichten in ganz Europa - ,mach einfach mit - du mußt dich hier anmelden und es dann deinen Nachbarn bekannten Verwandten kranken - interessierte VIP - Very hinteresstet Personen weiter sagen - sei von <3 zen willkommen darethedream.cerule.com Cerule Europe OBI 2682621 ☂️☂️☂️👍👍👍👍🤝🤝🍀🍀😘😘
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