Panne bei der Bundeswehr: 6 Millionen Corona-Schutzmasken verschwunden

Panne bei der Bundeswehr: 6 Millionen Corona-Schutzmasken verschwunden
Panne bei der Bundeswehr: 6 Millionen Corona-Schutzmasken verschwundenFoto-Quelle: Pixabay
News Team
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Von News Team

Sechs Millionen von der Bundeswehr bestellten Corona-Schutzmasken sind an einem Flughafen in Kenia spurlos verschwunden. Die Masken vom Typ FFP2, die für Krankenhäuser und Kliniken hierzulande bestimmt waren, sollten am 20. März eintreffen. Nun warten die Behörden auf eine Antwort des Herstellers. Ein finanzieller Schaden ist offenbar nicht entstanden.

Wie der "Spiegel" berichtet, war das Beschaffungsamt der Bundeswehr mit Sitz in Koblenz für den Kauf zuständig. In einem internen Bericht soll es nun heißen, die Bestellung sei nicht geliefert worden, "da die Ware am Flughafen in Kenia verschwand". Offiziell wollte sich die Behörde nicht dazu äußern - intern spricht man aber laut "Spiegel" von einem gravierenden Vorfall".

Wie die dringend benötigten Masken verschwanden, ist nach wie vor unklar. Der Hersteller sei bereits aufgefordert worden, "die Umstände und Vorkommnisse darzulegen". Ein finanzieller Schaden sei nach Angaben einer Sprecherin aber nicht entstanden, da die Lieferung erst bei Ankunft in Deutschland hätte bezahlt werden müssen. Was die Masken kosteten, ist unklar.

Das Beschaffungsamt der Bundeswehr soll nach einem Beschluss des Krisenstabs der Bundesregierung das Gesundheitsministerium während der Corona-Krise beim Einkauf von Schutzmaterial logistisch unterstützen. Mehrere Verträge mit Herstellern von Sanitätsmaterial mit einem Gesamtwert von über 240 Millionen Euro sind bereits geschlossen worden.

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Quellen:
Der Spiegel
autoren wize.life

4 Kommentare

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Da hat wohl einer mehr bezahlt.
Ob das,auch funktionieren würde in umgekehrter Richtung,der gesamte BT fliegt auf nimmer Wiedersehen nach Kenia,das wäre sicher von einem Großteil der Bundesbürger kein Verlust,wer sollte da nachforschen🤣🤣
helmut was meinst du mit bt?
er meint den Bundestag
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