Warum haben wir vor Krebs so viel Angst?

Warum haben wir vor Krebs so viel Angst?

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Vor zwei Jahren sorgte Weltstar Angelina Jolie das erste Mal für Schlagzeilen, als sie wegen eines erhöhten Krebsrisikos eine Brustamputation vornehmen ließ. Nach einem Bluttest, der Anzeichen für möglichen Krebs im Frühstadium und damit Grund zur Sorge gab, entschied sie sich, nun auch die Eierstöcke entfernen zu lassen.

Krebs ist in ihrer Familie ein Thema: ihre Mutter, Großmutter und Tante verstarben an einem Krebsleiden. Bei Angelina Jolie wurde eine genetische Veränderung festgestellt. Danach lag das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken bei 87 Prozent, für Eierstockkrebs bei 50 Prozent.

Ihr Motiv, das den Weltstar sehr menschlich macht: sie möchte nicht, dass ihre Kinder ihre Mutter verlieren.

"Keine Anzeichen von Krebs im Gewebe."


Die weitere Auswertung des Gewebes brachte zwar ein negatives Ergebnis, d.h. es wurde im Gewebe kein Anzeichen für Krebs festgestellt. Angelina Jolie folgte gleichwohl dem Rat der Ärzte, den Eingriff vorsorglich machen zu lassen.

Zu viel, zu schnell gehandelt? Oder einfach nur konsequent und richtig?


Angelina Jolie ist sicher kein Einzelfall. Krebs ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursache. 25 % aller im Jahr 2013 in Deutschland verstorbenen Personen erlagen einem Krebsleiden. Die Statistik weist als häufigsten Tumor mit Todesfolge Lungen- und Bronchialkrebs aus, gefolgt von Brustkrebs. Über 220 000 Sterbefälle, davon 17.573 wegen Brustkrebs. Aber nicht alle handeln so konsequent wie sie. Nach ihrer Brustkrebsoperation gab es unterschiedliche Stimmen und Einschätzungen, ob ihre Entscheidung Vorbildfunktion haben solle oder die Angst vor Krebs unnötigerweise schüren würde.

Krebs macht Angst. Mehr als der Herztod.


Krebs ist die am meisten gefürchtete Krankheit in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage, in Auftrag gegeben von der DAK-Gesundheit. Die Diagnose belastet den Betroffenen nicht nur physisch, sondern auch und in besonderem Maß psychisch.

Immer mehr Menschen packt sogar die Angst einer möglichen Erkrankung bereits vor einer Erkrankung. Die Angst geht mit uns um. Früherkennungsverfahren wie Mammographie gelten als Mittel der Wahl.

Was aber macht uns Krebs so viel Angst, so viel mehr Angst? Ist es die Angst vor Leiden? Vor der Unausweichlichkeit? Vor dem Verfall? Vor den Bildern von Krebskranken, den Erfahrungen von nahen Menschen, die an Krebs verstarben?

13 Kommentare

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Ich könnte so viel dazu sagen, aber dann würde einerseits diese "Seite" nicht ausreichen, andrerseits hätte ich gar nicht so viel Zeit . . . .
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Die Schulmedizin ist keine WISSENSCHAFT. Es ist ein Skandal das unsere Gesundheits-Branche in privaten Händen ruht. Warum sollte man die Menschen heilen wenn man von den Kranken so viel Profit hat??? Schluss mit dem Gesundheits-MONOPOL der Schulmedizin.
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Die manipulierte ÖFFENTLICHE MEINUNG über KREBS

1.
AZK II – Germanische Neue Medizin –
Harald Baumann 01:41:30

3.
feature=em-hot-vrecs&hd=1
Krebs ist heilbar! Seit Jahren!!! (1:10:57)
Neue Medizin NGM

1.
Dr. Rath – Krebs – Das Ende einer
Volkskrankheit (1:45:06)
Wenn man auf der GEHALTSLISTE DER PHARMA steht, so kannman wie Richard M. argumentieren.
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Natürlich ist jeder Mensch verantwortlich für sein Leben und damit auch für seinen Körper. Es ist bequem geworden, die Verantwortung für die Gesundheit beim Arzt abzugeben.
Früher nahm ich alle Medikamente ein, die mir verordnet wurden und hielt mich genau an die Anweisungen meines Behandlers. Das hat sich grundlegend verändert.
Im Jahr 2000 erhielt ich eine Diagnose, die nach Aussagen der Ärzte eine lebenslange Einnahme von starken Medikamenten mit heftigen Nebenwirkungen verlangte. 4 Jahre habe ich die Tabletten eingenommen, dann wagte ich, sie langsam abzusetzen. Ich hatte die Zeit genutzt, im alternativen Bereich Erfahrungen zu sammeln und bin durch diese Erkrankung auf den spirituellen Weg gekommen. Sei dem 12. Mai 2004 lebe ich beschwerdefrei ohne Medikamente.
Derzeit habe ich einen Tumor in einer Niere. Der Schulmediziner wollte die Niere entfernen und eine Chemotherapie anschließen. Bestärkt durch meine früheren Erfahrungen habe ich das abgelehnt und mich einer naturheilkundlichen Behandlung unterzogen. Meine Beschwerden sind deutlich verringert. Ende April gehe ich ins MRT. Dann werde ich auch bildlich sehen, wohin die Entwicklung in den letzten Monaten ging.
Wirklich schlimm fand ich das Spiel mit der Angst. "Wenn Sie sich nicht operieren lassen, werden sie sterben." Gott sei dank habe ich mich davon nicht einschüchtern lassen. Ich gehe davon aus, dass ich noch ein langes Leben mit zwei Nieren vor mir habe. Wir Patienten müssen immer mal wieder daran denken, dass die Behandlung von Erkrankungen inzwischen oft big business geworden ist. Oft kommt es nicht so sehr auf den Menschen an, sondern auf den Umsatz. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, und es gibt viele Menschen, die in Gesundheitsberufen tätig sind und liebevoll und engagiert ihrer Arbeit nachgehen. Wir Patienten haben die Aufgabe, sie zu finden.
Was Sie beschreiben, hat eine Freundin mit einer lebensbedrohenden Diagnose erlebt: Angstmacherei und Heilung auf anderem, auch spirituellen Weg. Ich selbst habe eine ähnliche Erfahrung Anfang 2000 gemacht: schlechte Prognose, starke Medikamente, restriktive Diät und dann Besserung bzw. Heilung auf ganzheitlichem Weg. Ich möchte mich insbesondere Ihrem letzten Satz anschließen und ihn ergänzen: wir haben die Aufgabe, unseren eigenen Weg zu finden.
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Man kann doch nicht so wie die Angelina Organe raus operien lassen,damit es nicht krebsig wird! Dann müsste sie auch ihr Hirn rausnehmen lassen, damit sie kein Hirntumor bekommt. Was meint ihr dazu?
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Man kann auf alles hysterisch reagieren...kein Mann würde sich Körperteile oder Organe vorsorglich entfernen lassen, es werden auch nur Teile entfernt die Männer nicht haben.... man kann auch Krebs vorbeugen, durch entsprechende Lebensweise, gute Ernährung, gemässigten Sport, wenig Stress, liebvollen Umgang mit sich selber und seinen Mitmenschen, Achtsamkeit usw...
vor allem sollte man nicht alles glauben was in den Medien verbreitet wird....und Krebs ist heilbar in den meisten Fällen, natürlich muß der Patient das auch wollen und mitarbeiten...wenn jemand nur daran denkt das der und der und der gestorben sind wirkt sich das negativ aus, wenn er aber überzeugt ist das er es schaft, dann schafft er es auch, es gibt div. Leistungssportler die den Krebs überwunden haben und noch tolle Siege errungen haben..."Jeder ist seines Glückes Schmied"....
genau Waltraud da gebe ich dir recht!
Jede Krankheit ist eine Sprache der Seele! Aus dem Buch des Rüdiger Dalke
Vegetarisch essen muß nicht unbedingt gesund sein....z.b wenn ich als Vegetarier viel Zucker und weißes Mehl esse und womöglich noch Alkohol trinke...
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ich habe auch angst davor weil alle in meiner familie daran gestorben sind ( 6 ) an der zahl vielleicht werde ich verschont..ich sage immer Krebs darf nur ein Sternzeichen sein..vielleicht habe ich 1 mal noch glück im leben
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Die Angst vor Krebs war bei mir nie so direkt vorhanden. Im Okt. 2014 wurde bei mir eine unheilbare Knochenmarkserkrankung diagnostiziert ........ Seitdem ist alles anders. Ich sehe die Dinge trotzdem positiv und erfreue mich an den "wichtigen" Sachen im Leben. Für mich ist aber meine Krankheit die Summe aller schlimmen seelischen Erfahrungen, Verletzungen und Demütigungen der vergangenen Jahre ...............
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