Akuter Durchfall: Die besten Tipps zur Vorbeugung

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Akuter Durchfall: Die besten Tipps zur Vorbeugung
Akuter Durchfall: Die besten Tipps zur VorbeugungFoto-Quelle: © underdogstudios - www.Fotolia.com
wize.life Gesundheitstipp

Akuter Durchfall kann ganz plötzlich auftreten – im Meeting, bei der Arbeit, unterwegs in der U-Bahn oder im Café. Die zwei Hauptursachen¹ für akuten Durchfall können Sie mit einigen einfachen Tipps im Alltag selbst aktiv beeinflussen und im besten Fall vermeiden: Stress und Ernährung.

Stress sorgt für Chaos im Darm


Ob Angst vor einem Vorstellungsgespräch, dem Vortrag vor einem großen Publikum oder an Tagen, an denen einfach zu viel zu tun ist – etwa jeder Fünfte kennt akuten Durchfall aufgrund von Stress bei der Arbeit oder im Alltag. Wenn Sie an einem Reizdarm leiden, ist die Wahrscheinlichkeit unter stressbedingtem akutem Durchfall zu leiden sogar noch höher.

Was passiert bei Stress in unserem Verdauungssystem und warum führt er zu akutem Durchfall?


Der Darm besitzt Muskeln, die sich in rhythmischen Wellen anspannen und entspannen und dadurch den Darminhalt durchmischen und weiterschieben – es kommt also zu Darmbewegungen. Diese Bewegungen werden als "Peristaltik" bezeichnet und vom Nervensystem des Darms gesteuert, das mit dem zentralen Nervensystem verbunden ist. Wenn man nervös ist, produziert der Körper Adrenalin – ein körpereigenes Hormon, das Angst, Kampf oder Flucht auslöst. Der Blutdruck wird erhöht, der Puls steigt, das Nackenhaar sträubt sich und die Darmbewegungen werden reduziert.

Andere bei Stress vermehrt freigesetzte Hormone führen gleichzeitig zu einem vermehrten Einstrom von Flüssigkeit und Elektrolyten, sowie Schleim in den Darm. Die Aufnahme von Flüssigkeit und Elektrolyten aus dem Darm in den Körper dagegen wird vermindert. Es kommt zu wässrigem Stuhl und häufigerem Stuhldrang. Schon eine geringfügige Verminderung der vom Darm aufgenommenen Flüssigkeitsmenge kann ausreichen, um zu einer Durchfallattacke zu führen.

Stressigen Situationen können Sie mit Entspannung begegnen.

Die besten Tipps zur Entspannung:

  • Bewegen Sie sich! Ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause bei der Arbeit oder an einem stressigen Tag Zuhause bringt Ihren Körper und Geist in Schwung. Körperliche Aktivität stoppt die biochemischen und physischen Veränderungen, die Stress in Ihrem Körper hervorrufen und sorgt so dafür, dass Sie sich wieder entspannter fühlen.
  • Erlernen Sie Entspannungstechniken! Autogenes Training, Yoga oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobson helfen Ihnen, Ihren Stress besser zu bewältigen.
  • Verzichten Sie idealerweise auf Nikotin, Alkohol und Kaffee, denn langfristig verstärken Sie Ihr Stressproblem durch den Konsum. Das in Kaffee enthaltene Koffein ist beispielweise ein Stimulans, das Stress verursachen kann.
  • Setzen Sie Prioritäten für den Tag – Sie müssen nicht alles auf einmal erledigen! Am besten erledigen Sie unangenehme Dinge zuerst, so dass Sie diese abhaken können und nicht den ganzen Tag vor sich herschieben.

Erfolgreiche Stressbewältigung kann auf unterschiedliche Arten erreicht werden. Einige der Tipps werden daher besser für Ihre individuelle Entspannung geeignet sein als andere. Wichtig ist, dass Sie einen Weg finden, einen für Sie gesunden Umgang mit Stress zu finden.

Ernährung als Durchfallauslöser


Nicht nur Stress, sondern auch eine falsche oder unausgewogene Ernährung kann zu akutem Durchfall führen. Eine Lebensmittelvergiftung oder Nahrungsmittelallergien oder –unverträglichkeiten können – neben Übelkeit und Erbrechen – zusätzlich akuten Durchfall auslösen.

Experten schätzen die Anzahl der therapiebedürftigen Nahrungsmittelallergiker auf fünf bis sieben Prozent der Bevölkerung².
Bei einer Nahrungsmittelallergie sieht Ihr Immunsystem bestimmte Nahrungsmittel als Bedrohung für Ihren Körper an. Allergische Reaktionen wie Niesen, Hautausschläge und Schwellungen treten in der Regel innerhalb von Minuten nach dem Kontakt mit dem allergieauslösenden Nahrungsmittel auf.

Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist das Immunsystem nicht beteiligt und es dauert daher meist länger, bis die Reaktionen sich entwickeln – Stunden oder sogar Tage nach dem Verzehr des Nahrungsmittels. Symptome für eine Unverträglichkeit stehen normalerweise in Zusammenhang mit dem Magen-/Darmtrakt: Durchfall, Übelkeit, aufgeblähter Bauch und Magenschmerzen.

Die häufigsten Auslöser von Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind Gluten und Laktose. Gluten ist ein Protein, das in vielen Arten von Getreide zu finden ist, zum Beispiel in Weizen, Gerste und Hafer. Laktose ist ein in Milch enthaltener Zucker.

Tipp: Wenn Sie hinter Ihrem akut aufretenden Durchfall als Ursache eine Nahrungsmittelallergie oder –unverträglichkeit vermuten, versuchen Sie ein Ernährungstagebuch zu führen. Bei akutem Durchfall können die Aufzeichnungen über die verzehrten Lebensmittel Ihnen und Ihrem Arzt dabei helfen, die Ursache des Problems zu identifizieren.

Tipps, wenn der Durchfall Sie doch erwischt


Wenn der akute Durchfall bereits eingesetzt hat und Sie schnell reagieren müssen, hilft Imodium® akut lingual. Für unterwegs und im Alltag ist die Schmelztablette ideal, denn sie befreit schnell und effektiv von Durchfall. Besonders praktisch: Für die Einnahme ist kein Wasser nötig. Einfach als Erstdosis zwei Schmelztabletten auf die Zunge legen. Die Tablette schmilzt in Sekunden, hat einen angenehmen Minzgeschmack und ist auch bei Übelkeit angenehm einzunehmen.

Pflichttext

Imodium® akut lingual, 2 mg Schmelztabletten

Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid.

Anwendungsgebiet: Symptomatische Behandlung von akuten Durchfällen für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, sofern keine ursächliche Therapie zur Verfügung steht. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandlung nur unter ärztlicher Verordnung u. Verlaufsbeobachtung.

Warnhinweis: Enthält Aspartam und Levomenthol.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

McNeil GmbH & Co. oHG, 41430 Neuss. Stand der Information: 02/2012

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1) Incite Marketing Planning. Imodium U&A: Strategic Growth Opportunities, July 2009

2) Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB), Abruf: 29.3.2015

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2 Kommentare

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Ach nööö...liebes SB-Team! Ich kann diese "analen" Artikel bald nicht mehr lesen! Habt ihr nicht auch mal andere Gesundheitstipps für uns, außer gebtsmühlenmäßig immer über Durchfall oder Verstopfung zu berichten??
Dies hier ist doch nur wieder Werbung für Imodium!
Ja es ist auch Werbung aber der Beitrag ist auch hilfreich für die vielen die an Verdauungsproblemen leiden...man muß es ja nicht lesen, ist ja deutlich in der Überschrift gekennzeichnet
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