Verstopfung vorbeugen - Tipps und schnelle Hilfe

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Verstopfung vorbeugen - Tipps und schnelle Hilfe
Verstopfung vorbeugen - Tipps und schnelle HilfeFoto-Quelle: © Printemps - www.Fotolia.com
wize.life Gesundheitstipp
Aktualisiert:

Völlegefühl, ein aufgeblähter Bauch und ein unangenehmes Druckgefühl – akute Verstopfung kann Ihr Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Verstopfung zählt zu den häufigsten Magen-Darm-Problemen. Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung in den Industriestaaten leiden zumindestens zeitweise unter Verstopfung - Frauen sind etwa dreimal so häufig betroffen wie Männer¹. Im Alter und während einer Schwangerschaft tritt eine Verstopfung sogar noch häufiger auf.
Meist sind die Ursachen harmlos, wie zum Beispiel Stress, Reisen, Medikamenteneinnahme oder die Ernährung. Es können aber auch ernsthafte akute oder chronische Krankheiten dahinter stecken, die eine ärztliche Begleitung notwendig machen, wie zum Beispiel ein Darmverschluss, das Reizdarmsyndrom oder eine Schilddrüsenunterfunktion.

In vielen Fällen können Sie mit einfachen Tipps im Alltag einer Verstopfung vorbeugen.

Tipps für den Alltag

  • Bewegung: Sitzen Sie nicht zu viel, sondern bewegen Sie sich regelmäßig. Nehmen Sie die Treppen statt den Aufzug oder machen Sie einen Spaziergang zum Supermarkt anstatt ins Auto zu steigen. Bewegung kann die Verdauung anregen und hält Körper und Geist fit.
  • Ernährung: Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung ist das A und O für eine intakte Verdauung. In Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sind zum Beispiel viele Ballaststoffe enthalten. Das Gleiche gilt für Nüsse, Hülsenfrüchte, Leinsamen oder Sonnenblumenkerne. In unserem nächsten Beitrag zum Thema „Ballaststoffreiche Ernährung“ erfahren Sie mehr dazu, leckere, gesunde Rezepte und Tipps, wie Sie eine ausgewogene Ernährung einfach in Ihren Alltag integrieren können.
  • Trinken: Trinken Sie ausreichend, also mindestens 2 Liter pro Tag. Damit unterstützen Sie eine ballaststoffreiche Ernährung und der Transport des Speisebreis im Darm wird erleichtert.
  • Bewusst leben: Versuchen Sie Stress in Ihrem Alltag zu minimieren. Dazu gehört auch der Stress auf dem stillen Örtchen: Nehmen Sie sich für jeden Toilettengang Zeit. Achten Sie zudem darauf den Stuhlgang nicht zu unterdrücken – sei es aus Zeitmangel oder weil Sie fremde Toiletten lieber meiden möchten.

Natürliche Abführmittel – unsere Top 4


Manchmal lässt sich eine Verstopfung trotz aktivem Vorbeugen nicht vermeiden. Mit diesen 4 Hausmitteln können Sie einer Verstopfung entgegenwirken.

  • Rizinusöl: Rizinusöl ist ein natürliches Abführmittel, welches bei der richtigen Dosierung kaum Nebenwirkungen hat und relativ schnell wirkt. Die Rizinolsäure des Rizinusöls hemmt die Aufnahme von Natrium und Wasser aus dem Darm, was dazu führt, dass mehr Elektrolyte und Wasser im Darm verbleiben. Die Stuhlmenge vergrößert sich und wird weicher. Zusätzlich reizt die aus dem Rizinusöl entstehende Seife die Darmschleimhaut, was ebenfalls abführend wirkt. Als reines Öl werden ein bis zwei Esslöffel (10 bis 30 ml) auf nüchternen Magen eingenommen, was häufig als etwas unangenehm empfunden wird. Halten Sie sich an die Dosierung, um Nebenwirkungen wie Blähungen, Krämpfe und Durchfälle zu vermeiden. Rizinusöl sollte zudem nur für kurze Zeit eingenommen werden, da es langfristig zu Wasser- und Elektrolytverlusten führen kann. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Einnahme von Rizinusöl in der Schwangerschaft und Stillzeit und auch für Kinder unter zehn Jahren nicht empfohlen wird.
  • Trockenfrüchte/ Obstsäfte: Trockenfrüchte und Säfte sind aufgrund ihres angenehmen Geschmacks und ihrer milden Wirkung sehr beliebt. Die besondere Zusammensetzung aus Fruchtsäuren, Pektinen und Ballaststoffen regt die Verdauung an. Sie können die Früchte entweder pur essen oder in Wasser einweichen, um sie dann zusammen mit dem Einweichwasser zu verzehren. Verschiedene Säfte, wie Pflaumensaft, Birnensaft oder Ananassaft, eignen sich ebenfalls für sanftes Abführen. Dieses natürliche Abführmittel wirkt nach ein bis drei Tagen.
  • Sauerkraut: Sauerkraut hilft als natürliches Abführmittel gegen leichte Darmträgheit. Die enthaltenen Milchsäurebakterien wirken wie ein probiotisches Getränk und die enthaltenen Ballaststoffe regen zusätzlich die Verdauung an. Kleiner Nebeneffekt: mit leichten Blähungen muss gerechnet werden. Rohes Sauerkraut hilft vor allem auf nüchternen Magen. Alternativ können Sie auch den etwas milderen Sauerkrautsaft aus dem Reformhaus trinken. Die Wirkung setzt nach bis zu sechs Stunden ein.
  • Leinsamen: Leinsamen gehören, wie auch Weizenkleie oder Flohsamen, zu den Quell- und Füllstoffen und eignen sich dazu, die Verdauung sanft anzuregen. Durch den Quellvorgang erhöhen die pflanzlichen Stoffe das Stuhlvolumen. Die Erhöhung des Stuhlvolumens führt zur Dehnung der Darmwand und regt die Verdauung an. Achten Sie jedoch darauf ausreichend zu trinken - mindestens zwei Liter gleichmäßig auf den Tag verteilt. Leinsamen sollten geschrotet und mit ausreichend Flüssigkeit verzehrt werden, damit sie im Darm aufquellen können. Die Leinsamen können Sie zum Beispiel mit Ihrem morgendlichen Müsli verzehren. Die Wirkung entfaltet sich nach ein bis drei Tagen.

Sanft und schnell erleichtern mit Microlax®


Hausmittel sind natürliche Abführhelfer mit einem Nachteil: Bis die Wirkung eintritt, vergehen oft mehrere Tage. Eine schnelle und sanfte Alternative zu natürlichen Abführmitteln stellen leicht anzuwendende Mini-Klistiere mit nur 5ml wie Microlax® dar.

Microlax® ist die schnelle Lösung bei Verstopfung, die mit gutem Gewissen in meist 5-20 Minuten erleichtert. Durch die lokale Anwendung und die rein physikalische Wirkweise seiner Inhaltsstoffe beeinflusst Microlax® nur den verhärteten Stuhl und nicht den gesamten Darm. Es besteht damit kein Risiko der Darmabhängigkeit oder der Wechselwirkung mit anderen Medikamenten*. Durch die sehr gute Verträglichkeit und einfache Anwendung, wird Microlax® schon seit Jahren sogar bei Babys erfolgreich angewandt und von Ärzten empfohlen.

*außer mit Austauscherharzen

Pflichttext

Microlax® Rektallösung

Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation) sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung (Defäkation) erfordern. Zur Darmentleerung bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen im Enddarmbereich.

Warnhinweis: Enthält Sorbinsäure.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Johnson & Johnson GmbH, 41470 Neuss. Stand: 12/2014



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1) Everhart JE, Go VLW, Johannes RS, Fitzsimmons SC, Roth HP, White LR: A longitudinal study of self-reported bowel-habits in the United States. Dig Dis Sci 1989:34; 1153-1162



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2 Kommentare

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irgendwie funktioniert es gerade hier nicht............
also auf die Kürze
http://www.heftig.co/wunder-mit-wassertherapie/
Jeden Morgen vor aller anderen Nahrungsaufnahme die berühmten Wassermengen trinken, das hilft (bitte lauwarm, nicht kalt, ist auch angenehmer)
Und, befaßt Euch bitte mal mit dem Thema Enzyme.
Ich persönlich nehme regelmäßig Wobenzym, schon seit 20 Jahren und hab mit dem Stuhlgang keinerlei Probleme. Soll aber keine Werbung sein.
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reine Werbung für ein Produkt, ich bin ehrlich gesagt entsetzt, wie tief SB inzwischen gesunken ist. Und ich hab einen Tipp für Menschen mit Verdauungsproblemen. Entweder morgens auf nüchternen Magen etwa 0,3 Liter lauwarmes Wasser trinken (bei uns hier in Oberösterreich gibt es, Gott sei Dank, wunderbares Wasser) oder sich mal mit dem Thema Enzyme befassen. Ich selbst nehme seit etwa 20 Jahren regelmäßig Enzyme (konkret Wobenzym, soll aber keine Werbung sein) und wache in der Regel morgens von alleine auf, weil der Darm entleert werden möchte.
Und, hier noch ein Link, der möglicherweise auch helfen könnte
http://www.heftig.co/wunder-mit-wassertherapie/
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