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Tinnitus-Therapie per App

Von News Team -

Hören Sie etwas, obwohl Musik, Fernseher und Licht längst aus sind und weit und breit niemand ist? Piept, rauscht oder zischt es bei Ihnen und Sie können das lästige Ohrgeräusch nicht abstellen? Dann leiden Sie womöglich unter einer der deutschen Volkskrankheiten, dem Tinnitus. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts kämpfen 15% der deutschen Senioren mit dem chronischem Tinnitus-Syndrom.

Die Ursachen für Tinnitus sind vielfältig. Er kann als eigenständige Krankheit, aber auch als Symptom einer anderen Krankheit auftreten – also auch bei Menschen mit gesundem Gehör und ohne vorangegangenem Hörsturz. Das Risiko steigt, wenn Sie viel Stress haben, ohrschädliche Medikamente einnehmen oder ihre Ohren über längere Zeit einen Schallpegel von über 70 dB aussetzen.

Musik als beste Therapie

Einmal Tinnitus, bedeutet heute meist nicht mehr immer Tinnitus. Für eine wirksame Behandlung müssen Sie nicht mal autogenes Training, Akupunktur, Medikamente oder gezielte Laserstrahlen bemühen. Hilfe kommt seit 2012 mobil und digital. Alles, was Sie dank des Hamburger Startups Sonormed benötigen, sind: 1.) Zeit – 90 Minuten pro Tag, über vier Monate 2.) Ihre vom HNO-Arzt diagnostizierte Tinnitus-Frequenz und 3.) ein Smartphone – Android oder iPhone. Dort können Sie die mehrfach ausgezeichnete und auf neurowissenschaftlichen Studien der Uni Münster basierende App Tinnitracks installieren.

Die leicht bedienbare Tinnitracks-App hat Zugang zu Ihren Lieblingssongs auf Ihrem Handy. Vor dem Abspielen prüft sie, ob der jeweilige Song sich zu Ihrer individuellen Behandlung eignet. Bei einer grünen Ampel drücken Sie auf Play. Beim Abspielen filtert die App genau die Frequenzen heraus, die Sie ansonsten so nervt. Dadurch beruhigen Sie Ihre überaktiven Nervenzellen, die zum Tinnitus geführt haben. Alle geeigneten Songs können Sie mit einem roten Herz markieren und so Ihrer Favoriten-Playlist hinzufügen.

Tinnitus-App auf Rezept

Um mit der Tinnitus-Therapie von Tinnitracks zu beginnen, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Sie laden sich die App herunter und zahlen nach Registrierung 19 Euro pro Monat dafür, oder Sie testen Tinnitracks erstmal in der LITE-Version kostenlos. Zum Gebrauch müssen Sie so oder so ein Nutzerkonto anlegen. Wie es weitergeht und wie Musik ihren Tinnitus heilen kann, ist gut erklärt und leicht anzuwenden. Weitere Informationen, wie zum Beispiel die Wahl eines geeigneten Kopfhörers für die Therapie, finden Sie auf der Tinnitracks-Website.

Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Sie lassen sich die Tinnitracks-App für zwölf Monate vom Arzt verschreiben. Diese Option steht aber leider noch nicht allen Nutzern zur Verfügung. Die Bedingungen sind folgende: Sie leiden unter einem subjektivem, chronischen Tinnitus, Sie sind nicht älter als 65 Jahre, Ihre Tinnitus-Frequenz beträgt nicht mehr als 8.500 Hz, Ihr Hörverlust ist nicht höher als 65 dB HL, Sie sind bei der Techniker Krankenkasse versichert und sie leben in Hamburg.

57 Kommentare

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Auch Ich habe seid vielen Jahren schon Tinnitus erst auf dem Rechten und dann auch noch auf dem Linken Ohr,Übertag wärend der Arbeit nehme ich Ihn komischerweise nicht war,erst wenn ich zu Hause zur Ruhe komme dann gehts los wie bei einem Lichtschalter den man anmacht manchmal erschrecke ich mich dabei,meine HNO Ärztin meinte zu mir,solange ich damit noch einschlafen kann,wäre es noch nicht so schlimm,inzwischen habe ich mich damit abgefunden
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Tinnitus kann man auch in jungen Jahren bekommen.
Tinnitus kann man auch in jungen Jahren bekommen
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Wer Tinnitus nicht kennt möchte doch nicht blöde schreiben.
Geräusche im Ohr sind Tag und Nacht dein Begleiter
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Es gehört zu den Bedürfnissen des Alltags dazu, Tinnitus auf den Augen zu haben, um all die Pfeiffen auch sehenzu können
Und es gehört scheinbar auch zu den Bedürfnissen, Texte zu posten, die niemanden interessieren, da Thema verfehlt. Aber dafür kannst du wahrscheinlich gar nichts - sorry, aber mir gehen langsam diese Zwischenbemerkungen auf den Tinnitus, der die alten Witze nicht mehr hören und sehen will. Alles Gute für dich, Hans-daniel Obby
Du hast ja so recht,doch die mengenmäßig sich umgreifende Humorlosigkeit, versuche ich durch das Umschreiben uralter Witze vielleicht etwas umgänglicher zu machen, es war keine Beleidigung, die mir dort in dae Sinn gekommen wäre
Alles gut Hans-daniel Ich habe Humor, aber manchmal... du weißt schon wird`s zuviel..... danke für deine aufklärenden Zeilen und alles Gute fürs Neue Jahr!
danke Dir, und das Gleiche zurück, Du hast ja offensichtlich den Humor , den ich schätze
Ja, den habe ich
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Ich habe seit vielen Jahren Tinnitus. Wenn ich ihn mal lauter "höre", konzentriere ich mich ´ganz stark darauf und siehe da - er verschwindet. Ist natürlich nur Einbildung, aber es hilft
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Wer Tinitus mit doppel "n" schreibt, KANN nicht seriös sein !!!
Also, wenn du mal googeln möchtest.... da steht Tinnitus mit doppel "n"
In der Tat - ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil ......... danke Mona !!!

Da ich selbst betroffen bin und mich vor Jahren mal mit dem Thema (medizinisch - mögl. Heilung) auseinandergesetzt habe (ich tippe mal VOR der Rechtschreibreform) ist mir nur die Schreibweise mit einfachem "n" bekannt / bewußt !!!

Sorry Leute, soll nicht wieder vorkommen (mein ernsthafter Vorsatz für 2016 ) !!!
Wahrlich ein starker Charakter! Ulrich, ist schon gut Für dich alles Gute
Danke Mona - für Dich auch !!!

Interessant ist übrigens, was bei Wiki steht - "objektiver und subjektiver Tinnitus" und die mögl. Ursachen !!!

Kann somit hier auch nicht mit ein paar Sätzen erklärt und abgehandelt werden - viel zu kompliziert !!!
stimmt.... jeder hat seine Wahrnehmung. Aber man kann sich vernünftig austauschen. Vielleicht ist das schon ein Ansatz für Besserung - Ich melde mich später noch mal. Muss weg
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Ich lese hier Kommentare und mein Tinnitus plappert mir die ganze Zeit dazwischen
das ist eine Pilotstudie

So. Jetzt ist es aufgeschrieben und ich werde Ruhe haben.

Mit komischen Geräuschen im Ohr gehe ich vergleichbar um. Dann ist entsprechend auch Ruhe. - Sehr verkürzt ausgedrückt.
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Habe seit 10 Jahren Tinnitus. Ist aufgetreten durch plötzliches lautes Klatschen im Auto. 10 tägige Spritzenserie beim HNO hat nicht geholfen. Ich achte möglichst nicht darauf und nehme Gingko, das fördert die Feindurchblutung und tatsächlich, es ist zuweilen besser.
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Die Kommentare sagen doch alles (außer die dummen)....jeder Verlauf ist anders, kein Fall ist vergleichbar....der andere kommt klar, der andere nicht. Ich habe Glück, das es bei mir fast ganz weg ist, tritt nur noch ganz sporadisch in Erscheinung. Warum das so ist....oder warum er überhaupt gekommen ist, keine Ahnung. Man sollte nicht an Wundermittel glauben, aber auch nicht die Hoffnung verlieren. Solange im Ohr nichts beschädigt ist, kann eine Heilung immer möglich sein.
also bin sicher nicht dumm ,denn ich habe gelernt damit umzugehen. Dumm sind die die es nicht lernen
Du bist ganz sicher nicht damit gemeint.....
gut so kenne die therapie von Tinnitus
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der Tinnitus begleitet mich schon seit Jahren, sämtlich Versuche um dem etwas zu lindern, fehlgeschlagen und in Streßsituation ist es immer schlimmer
ich kenne das, inzwischen sind es 35 Jahre dass mich mein Tinnitus begleitet. Ich habe ihn zwischenzeitlich akzeptiert, nach einer schlimmen Phase in der ich auch alles versucht habe um ihn loszuwerden. Er ist mir Treu geblieben. Vermutlich würde mir was fehlen ohne ihn. Bei Stess muckt er auf und sagt mir "langsam" ...
Udo, und wenn der Tinitus mal nicht da ist, ist es ganz komisch
ja, friedlich ruhig - oh, wie wunderbar
ne,weil man gelernt hat damit umzugehen
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