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Alkoholverzicht im Januar ist ein beliebter Neujahrs-Vorsatz

Dry January: Was der beliebte Neujahrs-Vorsatz wirklich bringt - oder eben auch nicht

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Von News Team

Der Klassiker unter den Vorsätzen fürs neue Jahr: weniger Alkoholkonsum. Viele nehmen sich vor, zumindest im Januar auf Bier, Alkohol etc. zu verzichten. Doch hat ein vorübergehender Verzicht tatsächlich positive Auswirkungen auf die Gesundheit? Die Antwort ist ernüchternd.

Laut Christian Sina, Direktor des Instituts für Ernährungsmedizin am Uniklinikum Lübeck, ist ein positiver Langzeit-Effekt kaum nachweisbar. "Es gibt kaum Studien", sagte er der Münchner "Abendzeitung".

Allerdings gilt immer der wenig überraschende Grundsatz: Je weniger Alkohol, desto besser.

Im Video|Goldene Faustregeln für "gesunden" Alkoholkonsum

Vorübergehender Verzicht hilft nur bedingt


Ein vorübergehender Verzicht bedeutet jedoch nicht, dass man es danach wieder richtig krachen lassen kann.

Es macht keinen Unterschied, ob man jeden Tag ein bisschen oder die ganze Menge an einem Tag trinkt

, so Volker Ellenrieder, Direktor der Klinik für Gastroenterologie der Universitätsmedizin Göttingen.

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Immerhin können sich aber geschädigte Organe wie z. B. die Leber während einer Alkoholpause erholen.

Je mehr man vorher getrunken und die Leber geschädigt hat, desto mehr Zeit braucht das Organ, um sich zu erholen.

Vier bis acht Wochen seien ratsam. Allerdings hat auch dies keinen Langzeiteffekt, wenn man danach doch wieder regelmäßig zu tief ins Glas schaut.

Sucht erkennen durch "Dry January"


Ein "trockener Januar" sei laut Christina Rummel von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) jedoch eine Chance, eine versteckte Sucht zu erkennen.

Wenn man in diesem Dry January merkt, dass man es nicht schafft, seinen Alkoholkonsum zu reduzieren, kann dies ein Anstoß sein, sich Hilfe zu holen.

Faustregeln für "gesunden" Alkoholkonsum


Um das Krankheitsrisiko durch Alkohol nicht zu erhöhen, rät die DHS vor allem die Schwellenwerte für Alkohol pro Tag einzuhalten. Für Männer liegt dieser bei 24 g reinem Alkohol, das entspricht etwa 0,5-0,6 Liter Bier bzw. 0,25-0,3 Liter Wein. Für Frauen gilt die Hälfte.

Ein Überschreiten der Richtwerte kann nachweislich krank machen, dabei spielt die Form des Alkohols keine Rolle. Außerdem empfehlen Experten, auch bei Einhaltung der Höchstwerte, zwei alkoholfreie Tage pro Woche.

Die weit verbreitete These, Alkohol würde das Risiko einer kardiovaskulären Erkrankung reduzieren, gilt ausschließlich für Menschen, die bereits einen Herzinfarkt oder
ischämischen Hirninfarkt hatten bzw. für ältere Patienten mit einem Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen. Bluthochdruck gilt ausdrücklich nicht dazu, da Alkohol diesen erst recht in die Höhe treibt.

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7 Kommentare

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Vorsätze bringen garnichts.Die meisten Menschen kippen um
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Ich lebe schon zirka 20Jahre ohne Alcohol und binn selten Krank mit dem Rauchen gehts auch .Wen ich die 1ste nicht Probiere dann brauche ich die anderen auch nicht.
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So ein Bullshit! Die Untersuchungen fehlen nicht. Alkohol ist eindeutig ein Nerven- und Zellgift. Seit wann ist weniger Gift nicht gesund???
In jedem Hustensaft ist Alkohol versteckt und angeblich auch unerkannt in vielen industriell hergestellten Nahrungsmitteln.
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Alkohol und Nikotin,
rafft die halbe Menschheit hin.
und ohne Alkohol und Rauch,
stirbt die andere Hälfte auch.
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.......na, das haben wohl (hoffentlich) nicht alle Bürger in der Silvester-Nacht eingehalten.....
Und zum Festessen mal 2 - 3 Glas Wein schaden wohl auch nicht (und zur Heimfahrt das Taxi nimmt), wenn man sonst kaum Alkohol zu sich nimmt.
Es fehlt aber ein "Tipp" wegen alkoholfreiem Bier, Wein oder Sekt (die ja geringe Mengen von Alkohol enthalten - genau wie Schwarzwälder Kirschtorte.
Auf das Feierabend-Bier am Wochenende auch verichten......
Das norddeutsche Bier ist gehaltvoller wie z.B. das bayrische Bier......
Besonders exakt und praxisnah (um nicht zu sagen weltfremd) ist der Wize.life Beitrag aber nicht.....
Da hat wohl ein strammer Aniti-Alkoholiker geschrieben und nicht berücksichtigt, daß man z.B. beim Griechen meistens einen Ouzu angeboten bekommt,
die Kaffee-Kränzchen-Damen ihren Eier-Likor geniessen.....
der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt ja auch üblich ist.....
Also: den Beitrag mal anpassen und aktualieren.
Eine Feier, auf der man nur 1 Glas Bier trinken darf......stinklangweilig....
Ajußerdem: das Thema Sekt wurde erst garnicht erwähnt.
Dieser Beitrag hier ist auf Niveau "Kindergarten-Perspektive" formuliert.
Bin gespannt, was die Winzer zu diesem Beitrag sagen......
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...schätze mal, dass ist genau so sinnvoll wie einen Monat lang nicht rauchen
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