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QVC gibt zehn Tipps für ein besseres  Erinnerungsvermögen.

Vergesslichkeit: 10 einfache Tipps, mit denen ihr euer Erinnerungsvermögen stärkt

News Team
Von News Team

Ihr wollt nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit bleiben? Wir verraten euch, wie ihr ganz leicht im Alltag euer Gedächtnis zu Höchstleistungen trainiert und garantiert nichts mehr vergesst.

Menschen werden immer vergesslicher

Telefonnummern, Geburtstage, wichtige Termine: Was mussten wir uns früher alles merken! Heute erledigen das zahlreiche Apps und das Smartphone. Mit erschreckenden Folgen. Die aktuelle Zukunftsstudie "Living 2038 - Wie lebt Deutschland übermorgen?" des digitalen Handelsunternehmens QVC fand heraus: Wenn wir uns zu sehr auf die technischen Begleiter verlassen, fordern wir unser Hirn nicht genügend. Wir werden vergesslicher und können uns schlechter fokussieren.

Im Video: 10 einfache Tipps, mit denen ihr euer Erinnerungsvermögen stärkt


1. Handynummer(n) auswendig lernen

Die meisten erinnern sich an die Festnetznummer ihres Elternhauses - doch könnt ihr aus dem Stehgreif die Handynummer eures Kindes oder des Arbeitgebers nennen? Findet heraus, welche Nummer ihr mit eurem Smartphone am häufigsten wählt und lernt diese auswendig. Habt ihr diese drauf, nehmt euch den zweithäufigsten Gesprächspartner vor. Dann den dritten und so weiter.

2. Überschriften merken

Werft die Zeitung vom Frühstück nicht gleich weg. Merkt euch die fünf größten Headlines der Titelseite und sagt sie euch vor dem Zubettgehen auf. Anschließend könnt ihr sie anhand der Zeitung kontrollieren. Oder lest die neuesten Nachrichten auf dem Tablett oder Smartphone, macht euch einen Screenshot und prüft diese Überschriften ebenfalls abends.

Es hilft sich Überschriften aus Zeitungen zu merken.
PixabayEs hilft sich Überschriften aus Zeitungen zu merken.

3. Macht es mit links

Ein besonders einfacher Trick: Führt routinierte Arbeiten mit der anderen Hand aus. Seid ihr Rechtshänder, solltet ihr die Zähne in Zukunft öfter mal mit links putzen. Genauso natürlich umgekehrt. Funktioniert auch mit anderen Aufgaben wie Haare bürsten oder mit einer Gabel essen.

4. Wartezeiten nutzen

Gerade Situationen, in denen wir unfreiwillig nichts zu tun haben, bieten sich hervorragend zum Gedächtnistraining an. An der Bushaltestelle zum Beispiel: Versucht euch die Farbe der Kleidung eurer Mitwartenden zu merken. Dreht euch kurz weg oder schließt die Augen, um euch dann im Kopf an die blaue Mütze oder den roten Mantel zu erinnern. Klappt überall - zum Beispiel auch beim Arzt im Wartezimmer oder an der langen Schlange im Supermarkt.

5. Weckt das innere Kind in euch

Die Fünfjährige schlägt euch regelmäßig im Memory? Das liegt auch daran, dass Kinder sich (zumindest in einem kurzen Zeitraum) extrem stark fokussieren können, während sich Erwachsene leichter ablenken lassen. Doch zum Glück kann man das trainieren - indem wir wieder Memory spielen! Hier kann auch das Smartphone nützlich sein: Das Spiel gibt es in zahlreichen App-Varianten, bei denen ihr gegen einen virtuellen Gegner spielen können.

Memory-Spielen stärkt das Gehirn.
PixabayMemory-Spielen stärkt das Gehirn.

6. Unterwegs zählen

Achtsamkeit ist zu einem regelrechten Modebegriff geworden. Tatsächlich können wir aber auch unser Gehirn fordern, indem wir aufmerksamer durchs Leben gehen. Macht das Zählen dabei zu eurem täglichen Begleiter: Auf dem Weg zur Arbeit zählt zum Beispiel, wie viele Hunde euch über den Weg laufen oder rote Autos oder Menschen mit Brille. So aktiviert ihr euer Gehirn bereits durch Kleinigkeiten.

7. Fit futtern

Viele Lebensmittel werden nicht umsonst als Futter fürs Gehirn bezeichnet. Neben Nüssen, Trockenfrüchten und Lachs tut ihr auch mit Blaubeeren, Avocados oder Hülsenfrüchten eurem Kopf was Gutes. Mit diesem Alltagstipp könnt ihr nicht nur eure geistige Fitness steigern, sondern auch eurer Linie etwas Gutes tun!

8. Tschüss, Navi!

Wie haben wir früher nur ohne GPS den Weg von A nach B gefunden? Indem wir Karten gelesen haben! Versucht, kleinere Strecken - sei es zu Fuß oder mit dem Auto - ohne angeschaltetes Navigationssystem zu überwinden. Prägt euch den Weg und die Straßen vorab ein und wagt dann das Abenteuer, ohne technisches Hilfsmittel ans Ziel zu gelangen. So seht ihr auch viel mehr von eurer Umgebung.

9. Tanzen fürs Gehirn

Eins, zwei, Cha-Cha-Cha - das bekommen die meisten vielleicht noch hin. Komplizierter wird es da schon, eine ganze Abfolge von Tanzschritten zu lernen, egal ob Paartanz, Hip-Hop-Kurs oder Ballett. In einem Tanzkurs werden nicht nur eure Beine, sondern es wird auch eure Merkfähigkeit trainiert. Und so ein kleines Tänzchen zwischendurch sorgt für gute Laune.

Beim Tanzen trainieren wir unser Gehirn.
PixabayBeim Tanzen trainieren wir unser Gehirn.

10. Macht Musik

Zum Schluss ein etwas anspruchsvollerer, aber absolut empfehlenswerter Tipp für eine gesteigerte Denkleistung: das Erlernen eines Musikinstruments. Diese Tätigkeit kann sogar nachweislich unser Gehirn stärken und unseren IQ erhöhen. Denn durch das Spielen und Noten lesen müssen sich unsere beiden Gehirnhälften besser vernetzen. Dadurch fördert das Musizieren auch die Konzentration und Koordination. Im Alltag hilft es dann, bestimmte Notenreihen oder auch Songtexte im Kopf zu wiederholen. Das steigert nicht nur eure musikalische, sondern zudem eure geistige Leistung.

1 Kommentar

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Und der einfachste Trick gegen Vegesslichkeit ist der, dass man Handlungen, die man gerade erledigt laut kommentiert.

Während man den Stecker des Bügeleisens zieht sagt man: "Der Stecker vom Bügeleisen ist gezogen".
Während man die Brille außerhalb des üblichen Platzes ablegt sagt man laut "Die Brille liegt am Waschbecken " usw.

Durch das laute Aussprechen verbleibt die Handlung im Kurzzeitgedächtnis.

Wenn man sich dazu zwingt, das konsequent einzuhalten, dann geht man völlig beruhigt aus dem Haus und braucht nicht darüber nachzudenken "Habe ich auch wirklich das Bügeleisen ausgesteckt oder den Hed abgeschaltet?"

Die konsequente Vorgehensweise in der Form hat zur Folge, dass man generell Vieles bewusster wahrnimmt, was sonst an einem eher vorbeigeht.

Auf diese Art lernen beispielsweise Schlaganfallpatienten ihr Gedächtnis wieder zu aktivieren.
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