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Viele Menschen wissen nicht, dass sie am metabolischen Syndrom leiden.

Tickende Zeitbombe im Körper - So entwickelt sich das metabolische Syndrom fast unbemerkt

News Team
Aktualisiert:
Von News Team

Deutsche Apotheker warnen vor einer tickenden Zeitbombe, die rund jeder dritte Deutsche in sich trägt: Das "metabolische Syndrom" oder "Insulinresistenz-Syndrom" ist dem Laien eine nahezu unbekannte Erkrankung, die "gleichermaßen bedrohlich wie verbreitet" ist, so die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA).


Das Metabolische Syndrom ist laut ABDA eine Kombination aus fünf kardiovaskulären Risikofaktoren, welche die Entstehung von Herzerkrankungen, Diabetes und auch Schlaganfällen stark erhöhen. Viele Menschen in Deutschland sind von dieser Wohlstandserkrankung betroffen - meistens vermutlich ohne es selbst zu wissen.

Zu den fünf Risikofaktoren zählen:

- Ein erhöhter Blutdruck (über 130/85 mmHg)

- Übergewicht und eine Anhäufung an überschüssigem "Hüftgold"

- hoher Blutzuckerspiegel durch beispielsweise Insulinresistenz

- hohe Triglyceridwerte (Blutfette)

- ein niedriges Level an "gutem" Cholesterin oder HDL

Von einem "metabolischen Syndrom" sprechen Mediziner, wenn auf einen Patienten mindestens drei dieser Faktoren zutreffen. Das erhöhe das Risiko von Gesundheitskomplikationen, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen enorm. Dabei begünstigt auch ein hohes Alter die Entstehung des Syndroms.

Unbehandelt ist es auch heute noch eine Zeitbombe

Eric Martin, Apotheker und Dozent für klinische Pharmazie an der Universität Würzburg, warnt laut einem Bericht der ABDA vor den Gefahren, die mit einer Erkankung an diesem Syndrom einhergehen. Beim pharmacon, einem internationalen Apotheker-Kongress, sagt Martin das metabolische Syndrom sei "unbehandelt auch heute noch eine Zeitbombe."

Apotheker warnen vor chronischen und schwerwiegenden Folgen
Die Erkankung sei mehr als nur eine Vorstufe von Diabetes, mahnen die Apotheker. Die Folgen seien häufig schwerwiegende und chronische Gesundheitsbeeinträchtigungen, wie etwa der Atherosklerose (einer gefährlichen Verhärtung der Arterien), Diabetes, Herzinfarkte, Nierenerkrankungen, Schlaganfälle, eine Nichtalkoholische Fettlebererkrankung, Arterien- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Sollte der Patient zusätzlich noch Diabetes entwickeln, bestehe das Risiko zusätzliche Komplikationen, wie Augen- und Nervenschäden. Auch Gliedmaßen müssten Diabetikern häufig amputiert werden.

Übergewicht ist nicht nur ein kosmetisches Problem.

Martin warnt Übergewicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Es handele sich dabei "nicht nur ein kosmetisches Problem".

"Besonders bei einer Fettverteilung vom ‚Apfel-Typ‘ handelt es sich um eine lokale Entzündung. Das Fettgewebe bildet Entzündungsbotenstoffe, die sich negativ auf den ganzen Körper auswirken", so Martin. Die ABDA erklärt die Insulinresistenz zur wichtigsten Folge einer entzündlichen Fettleibigkeit und damit Auslöser des metabolischen Syndroms. Durch sie würden "wesentliche Wirkungen des körpereigenen Hormons Insulin an Muskel- und Leberzellen sowie an anderen Organen gestört". Der Körper könne dies kurzfristig durch überhöhte Insulinproduktion selbst korrigieren, doch laut Martin fördere dies längerfristig die Entstehung von Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Arteriosklerose. Eine Diabetes-Erkrankung würde dadurch lediglich "vertagt".

Je früher dieser Kreislauf unterbrochen wird, desto mehr lassen sich die schädlichen Folgen für die Gesundheit vermeiden.

Lösung des Problems ist vielen Patienten "zu lästig"

Auslöser für das "metabolische Syndrom sei ein schlechter Lebensstil. Eine Änderung der Lebensumstände sei somit eine "unverzichtbare Grundlage" der Behandlung. Dies bedeutet eine gesündere Ernährung, Gewichtsreduktion und viel Bewegung, doch genau da sieht Martin ein Problem: „Das ist vielen Patienten zu lästig, insbesondere dann, wenn die Zusammenhänge nicht verstanden werden und der Leidensdruck fehlt. Der Griff zum Medikament ist oft bequemer – wirkt aber nur gegen einzelne Aspekte des Syndroms. Hier müssen Ärzte und Apotheker noch viel Aufklärungsarbeit leisten.“

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34 Kommentare

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Ich Esse nur wenn ich wirklich Hunger habe und ich Frühstücke später so ab 10:30 Uhr das wahr bei mir schon immer so das ich Morgens keinen Hunger habe und Abends esse ich die Letzte Mahlzeit um 18 Uhr manchmal auch schon Früher weil wenn ich mit vollem Magen ins Bett gehe kann ich auch nicht so gut schlafen. Aber mein Arzt sagt auch so wie ich mich ernähren tue ist es sehr gut ich esse wie in meiner Kindheit Porridge ohne Zucker nur mit Obst ich wahr schon immer nicht so ein Brot Esser und ich ernähre mich Mediterranen viel Fisch und Fleisch und Gemüse und Salate und ab und zu ein paa Volkornnudeln oder Kartoffeln und wenn ich mal Brot essen will dann Backe ich Dinkelbrot mit viel Körnern und Gemüsechips schmecken hervorragend wenn man sie selber herstellen tut. Ich mag dieses Fastfood Essen überhaupt nicht mir schmeckt das Künstliche Essen nicht. Und mein Arzt ist sehr zufrieden mit meinen Blutwerten. 🤗
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Wofür gibt es die Fastenzeit????? Also - jeden Tag gibt es neue Horrormeldungen, was man alles nicht essen darf pp. Ich sage nur dazu, alles in Maßen - nicht in Massen! - genießen
Das ist auch die Bequemlichkeit der Menschen es wird Heute zu Tage nicht mehr richtig gekocht ich koche und Backe alles selber so wie ich es mag und ich weiß dann was drinnen ist. Mit meiner Ernährung ist auch seit Neustem meine Krebserkrankung etwas Rückläufig und das ist gut so man soll auch nicht viel Kohlenhydrate zu sich nehmen ich esse kaum Brot und wenn man mal Brot essen will nur Dinkelbrot essen das ist am bekömmlichsten ansonsten Haferflocken mit Obst aber ganz ohne Zucker und hauptsächlich Fisch Fleisch und viel Gemüse und Salate und Meeresfrüchte. Und ich kann es auch Beeinflussen und mitarbeiten das zusätzliche zur Schulmedizin auch ich dazu beitragen kann das meine Krebserkrankung Rückläufig ist. Ich finde man soll auch Eigenverantwortung übernehmen und sich nicht nur auf die Ärzte verlassen. 👳🤗
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Es liegt mal wieder an d. Bequemlichkeit d. Menschen. Und an der Werbg.die schlechte Nahrungsmittel tgl.bewirbt!!!!!
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Hat ein Bekannter mich auch davor gewarnt, Krankenpfleger war er..
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Ja ja Zeitbombe ⛪️🤪🧹
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Genau das ist es Conny. Wir haben kein Gesundheitswesen, sondern eine Krankheitsindustrie.Die Ärzte leben von unserer Krankheit,wir von unserer Gesundheit.
Wenn alle Menschen nur gesund essen, trinken, leben, nicht rauchen, kein Alkohol, kein Stress - dann wären die Wartezimmer der Ärzte leer, die Pharmaindustrie kurz vor der Pleite.
Es kommt immer darauf an, welche Mengen man und wie häufig konsumiert.
Keine Schokolade, keine Weihnachtskekse und Gebäck, kein Glas Wein beim Essen oder TV etc.....
Ich nehme mir am Beispiel meines Arztes ein Vorbild.
Fährt mit dem Auto, treibt kein Sport, hat Übergewicht und raucht......
Hi Rolf, ich verzichte auf einiges aber ohne meine Schokolade, Kekse, Wein und Bier ist das Leben nicht mehr Lebenswert.
Zum Wohle der LVA sollten wir möglichst bald sterben . Zu Wohl der Pharmaindustrie möglichst lange leben . Zum Wohle der Krankenkasse , die übrigens sehr gesund sind , dürften wir nie krank werden . Was also tun ? Ich möchte nach einem Langen Leben mit überwiegend schwerer Arbeit in einem Maß , das die Schreiber solcher Artikel nicht machen möchten , so schön wie möglich leben , auch wenn es dadurch etwas kürzer ist .
Meine ehem. Frau hat einmal gesagt, "Ich möchte lieber in die Breite als in die Länge leben". Da ist vielleicht was dran. Was ist schon 20 Jahre? Meine ehem. Frau hat ihren Wunsch gehabt. Die ist nach heutigem Ermessen jung gestorben aber gut situiert.
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Was soll man dazu noch sagen.! Schuld daran sind die Hersteller von der Lebensmittel Industrie.!!! Und die Leute die es überwachen und es an uns weiterhin Verkaufen.!!! 🙋‍♂️🍔🍟🍕
....und wir,die konsumieren .
..als ob Schuldzuweisungen irgendwas an besagter Problematik ändern würden...
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Wann soll man denn bitte seine Erkrankungen bekommen dürfen - wenn nicht im Alter? Dauernd und ständig wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. Das Metabolische Syndrom gibt es schon Jahrzehnte, seitdem sich Menschen diese Bezeichnung ausgedacht haben! Gehen wir mit Gelassenheit damit um!
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Dies alles muss man wohl den "Wohlstandskrankheiten" zuordnen.
Nö,den Krankheiten, die uns wohl die Industrie , als auch die Pharmaindustrie zugedacht hat !
Man muss ja nicht darauf eingehen.
Tja , das würde voraussetzen, daß man weiß welche !
Ja, leider!
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