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Wer zu häufig zu Schmerzmitteln der Gruppe NSAR greift, sollte mit der Dosie ...

Nierenkrank nach gelegentlicher Einnahme von Ibuprofen und ASS? Studie verstärkt Bedenken

Von News Team -

Achtung bei der Einnahme von ASS, Ibuprofen und Naproxen. Hohe Dosierungen von Schmerzmitteln der Gruppe NSAR erhöhen bei gelegentlicher Einnahme das Risiko für Nierenerkrankungen - und zwar auch bei jungen Menschen, wie eine neue Studie zeigt.

Bei so genannten nicht-steroidalen Antirheumatika, kurz NSAR, handelt es sich um schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente ohne Kortison. Zu der Gruppe gehören die populären Wirkstoffe ASS, Ibuprofen und Naproxen. Dass diese bei regelmäßiger Einnahme die Nierenfunktionen beeinträchtigen können, ist schon lange bekannt. Besonders gefährdet sind Menschen mit vorgeschädigter Niere.

Studie untersucht Wirkung auf Jüngere

Während sich die Studien bisher vor allem auf ältere Menschen konzentrierten, untersuchten Forscher der kalifornischen Stanford University in Kanada nun die Wirkung auf junge Menschen. Sie stellten fest, dass selbst die gelegentliche Einnahme Folgen für die Niere haben kann. Ihre Erkenntnisse veröffentlichten die Wissenschaftler um Alan Nelson im Fachblatt „JAMA Network“.

Im Video: Die Ergebnisse der Schmerzmittel-Studie


Mehr als 750.000 US-Soldaten beteiligten sich an Studie

An der Studie nahmen 762.228 US-Soldaten teil, die im Schnitt 27 Jahre alt waren und keine Vorerkrankung der Niere hatten. 65,8 Prozent der Soldaten (zu 85,8 Prozent Männer) bekamen in einem Zeitraum von sechs Monaten keine Schmerzmittel verordnet. 17,9 Prozent nahmen eine bis sieben Tagesdosen pro Monat zu sich, 16,3 Prozent mehr als sieben Tagesdosen pro Monat.

4000 Soldaten erlitten Nierenerkrankungen

In einem Beobachtungszeitraum von drei Jahren wurde bei 2356 oder 0,3 Prozent der Studienteilnehmer eine akute Nierenerkrankung festgestellt und 1634 Soldaten oder 0,2 Prozent erkrankten chronisch an den Nieren.

Gruppe mit hoher Dosierung besonders betroffen

Die Gruppe, die die höchsten NSAR-Dosen eingenommen hatte, wies ein signifikant höheres Risiko für eine akute oder chronische Nierenerkrankung auf. Das relative Risiko stieg um 20 Prozent im Vergleich zu der Vergleichsgruppe, der keine Schmerzmittel verabreicht worden waren.

Am häufigsten hatten die Forscher Ibuprofen (meist 800-mg-Tabletten bei drei Tagesdosen und mehr pro Monat) und Naproxen (550 mg oder mehr, mindestens zwei Tagesdosen pro Monat) verabreicht.

Rat: Möglichst niedrige Dosen verordnen

Die Autoren der Studie empfehlen Ärzten, auch jungen Menschen möglichst niedrige Dosen an NSAR zu verordnen.

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6 Kommentare

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Ein Vorschlag für die Ärzte: Hört auf, bereits bei Kindern bei jeder Lappalie (z. B. eine Erkältung mit Halsschmerzen, ein aufgeschlagenes Knie oder eine Prellung) Schmerzmittel zu verschreiben! Ich denke, ein Mensch sollte etwas Schmerz verarbeiten lernen, und nicht auf jede Unannehmlichkeit mit Medikamenten reagieren.
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Tabletten einnehemn ist sehr einfach - aber die möglichen Folgen!
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Jedes Medikament hat Nebenwirkungen, wenn zu viel davon genommen wird bzw. muss.
Den Teufel muss man mit dem Belzebub austreiben.....
Krebskranke mit entsprechender Strahlen-Behandlung müssen das auch durchstehen - und mit Nebenwirkungen - weiter - leben......und uns noch erhalten bleiben.
Jede OP ist ein Risiko - deswegen wird man ja auch vorher informiert....
Das ganze Leben ist ein Risiko.....ab Geburt bis zum letzten Tag.....von der Leiter beim Fensterputzen gefallen, zuviel Alkohol, Stress und weitere 11111111 Dinge....
Nur keine Panik....
Wer will kann ja auf die Naturheilkunde ausweichen......und hoffen.
In einem Fall meiner Umgebung ist das aber sehr negativ geworden......für OP zu spät....
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Als ob das was Neues wäre! (Aufwachen wize.life-Nutzer!) Was wirkt, hat auch Nebenwirkungen.
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Erzählt das mal den Ärzten die ASS 100 verschreiben bei Arteriosklerose. 😠😤Hat schon seinen Grund warum immer mehr Menschen die in so einer Situation sind und von der Pharma abstand nehmen .Stattdessen lieber zu Nattokinase und Serrapeptase. ...greifen.
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