Wie man das Gehirn fit und gesund hält

Service Tipp

Das Älterwerden lässt sich bekanntermaßen nicht vermeiden, aber deutlich verbessern. Dass man sich körperlich fit halten sollte, wissen die meisten, aber wie sieht es mit dem Gehirn aus? Auch das darf man bildlich als Muskel betrachten, den man trainieren kann. Daher kommt auch der Ausdruck Gehirnjogging. Zu diesem Thema gibt es viele Studien und man ist sich weitgehendst einig, dass der plötzliche Ruhestand aus einem oft hektischen und anspruchsvollen Berufsleben eine Rolle spielt. Vergleicht man das Gehirn mit einem Muskel, macht das auf jeden Fall Sinn. Ein Sportler, der plötzlich aufhört, erfährt auch Muskelschwund, Gewichtsveränderungen, allgemeines Unwohlsein, Stress-Symptome und ähnliches. Im Hinblick auf Demenz oder Alzheimer können sich präventive Maßnahmen lohnen.

Regelmäßige Gesundheits-Checks. Auch wenn so mancher nicht gerne zum Arzt geht, sollte man doch das Angebot wahrnehmen, denn Vorsorge ist besser als Nachsorge. Falls ein Problem vorhanden sein sollte, muss man natürlich unbedingt den Anweisungen des Arztes folgen. Wenn man jedoch weiß, dass alles in Ordnung ist, kann man sich beruhigt aufs Fithalten konzentrieren.

Gesunde Ernährung. Hier scheiden sich oft die Geister. Im Allgemeinen hört man den Ausdruck „ausgewogene Ernährung“ mit viel Obst, Gemüse, Fisch und Vollkornprodukten. Fett, wie in Butter, Käse und Milchprodukte sollte man in Maßen zu sich nehmen, genauso wie viel Zucker, Salz oder Alkohol. Je weniger Kalorien man verbraucht, desto weniger Fett und Kohlehydrate benötigt der Körper.

Bewegung: Fördert den Kalorienverbrauch, hält fit, steigert das Selbstbewusstsein und löst die Ausschüttung von Endorphinen aus, die das Wohlbefinden und Glücksgefühle deutlich steigern. Auch auf das Gehirn haben Sport und Bewegung direkte Auswirkungen, wie Studien belegen. Die Leistungs- und Lernfähigkeit wird durch Sport verbessert, was genauso wichtig zur Vorbeugung von Demenz ist. Aktive Menschen schlafen auch meistens deutlich besser. Es gilt das Prinzip der Ausgewogenheit und der Regelmäßigkeit. Team-Sportarten verlangen zudem die Kommunikation und Interaktion mit anderen.

Soziale Kontakte und eine Aufgabe. Es ist wichtig Kontakte zu halten und zu pflegen. Das stimuliert den Geist und die kognitiven Fähigkeiten. Zudem macht es die meisten glücklich, wenn sie ein angenehmes soziales Umfeld haben und verhindert, dass man sich alt und alleine fühlt. Einsamkeit im Alter ist ein zunehmendes Problem, da Familien oft anderweitig beschäftigt sind. Ein Haustier kann eine wunderschöne Aufgabe sein und ein Hund bringt Bewegung und frische Luft mit sich. Für alle die gerne verreisen, gibt es umfangreiche Angebote, egal ob Senioren-, Bildungs- oder Single-Reisen. Darüber hinaus gibt es in Deutschland unzählige Vereine, die fast alle Interessen und Altersgruppen abdecken.

Gehirnjogging. Zusätzlich kann man gezielt Denksportaufgaben, Puzzle, Spiele und ähnliches nutzen, um das Gehirn fit zu halten.

Deshalb sollte man also aktiv bleiben, Spaß haben, Freude an Dingen finden, die einen körperlich und geistig fordern und eine Aufgabe bieten.

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