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Kinofilm: MISS SIXTY - oder wann ist eine Frau zu alt für ein Baby?

Kinofilm: MISS SIXTY - oder wann ist eine Frau zu alt für ein Baby?

Von wize.life-Nutzer -

Ulrich Wickert, Ex-Mister-Tagesschau, wurde mit Ende 60 Vater von Zwillingen, seine Frau ist knapp 30 Jahre jünger. Iris Berben ist 60, auch wenn man ihr die Jahre nicht ansieht, und will noch Mutter werden. Zumindest in ihrer neuesten Komödie, die am 24. April in die Kinos kommt. MISS SIXTY heißt das Movie um eine Frau, die mit 60 ihren Job verliert, sprich: vorzeitig in Rente geschickt wird und für sich entdeckt, dass sie noch ein eigenes Kind in ihren Armen halten möchte.

Ihre Umwelt reagiert so unterschiedlich, wie Menschen nun einmal sind. Und Iris Berben stellt eine Frage in den Raum, der alle Frauen letztlich bewegt:

'Ich bin zu alt?'

Man hört der Frage die Antwort an, die sie selbst darauf gibt. Nein, ich bin nicht zu alt. Was Männer können, kann ich auch. Wozu gibt es schließlich Samenbanken und Samenspender und wozu habe ich mein Leben gemeistert, wenn ich jetzt nicht auch noch das anpacken soll?

Ich liebe Iris Berben seit ihren 'Himmlischen Töchtern' mit Ingrid Steegers oder 'Frau Rettich, die Czerny und ich'. Ich mag sie für ihr Aussehen und ihr Engagement. Und ich schätze sie, weil sie ihren Sohn Oliver Berben allein bekommen und groß gezogen hat und aus ihm einen erfolgreichen und keinen Mama-verwöhnten Kerl gemacht hat. Ein Freund von mir hat sie vor zwei Jahren persönlich kennen gelernt, ganz kurz nur. Sie sagte: 'Ich bin die Iris'.

Man hätte die Rolle also nicht besser besetzen können. Man glaubt ihr MISS SIXTY und könnte fast meinen, die Rolle ist gar keine Rolle.


Wie der Film ausgeht? Ob MISS SIXTY ihr Baby bekommt und wie? Und ob Iris Berben für sich persönlich eine ähnliche Frage erwägt? Am Ende des Films weiß man jedenfalls bis auf die letzte Frage mehr. Auf jeden Fall geht man um viele Lächeln und ein paar herrliche Lebensweisheiten bereichert aus dem Kino. Und bei aller Komik, bei allem Humor und obwohl man weiß, es ist ja nur ein Movie, steht am Ende noch eine weitere Frage im Raum:

Warum soll eigentlich eine Frau nicht auch noch mit 60 Mutter werden wollen? Werden können? Werden dürfen?


Können tun Frauen es heute. Wollen mitunter auch. Und das Dürfen - nun, das sollten wir uns erlauben. Wenn das Herz groß genug ist für die Liebe zu einem kleinen Menschen. Und wenn es nicht einfach nur aus Lust und Tollerei geschieht. Es gibt schließlich in keinem Alter die Gewähr, dass was auch immer passiert. Aber es gibt in jedem Alter die Chance, sein Leben noch einmal neu zu beginnen. Das hat Iris Berben übrigens auch in ihrem eigenen richtigen Leben oft getan. Steve Jobs hat in einer seiner letzten Reden gesagt: "Stay hungry, stay foolish".


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Der Hinhalt
Luise (Iris Berben) ist beruflich ein Ass, aber menschlich eine Katastrophe. Keiner mag sie, kein Mann will sie, nur ihre Mutter freut sich über die langen Fernsehabende mit der Tochter. Luises Alltag gerät aus den Fugen, als sie gegen ihren Willen vorzeitig in Rente geschickt wird. Auf dem Weg durch den Stadtpark muss sie einem Jogger erste Hilfe leisten: Der Galerist Frans (Edgar Selge), auch nicht mehr der Jüngste und offensichtlich dem Jugendwahn verfallen, hat einen Hexenschuss - als Folge einer lädierten Bandscheibe durch wilden Sex mit seiner blutjungen Assistentin Romy (Jördis Richter). Luise schleppt Frans zur Notaufnahme, doch schnell stellt sich heraus: Beide finden sich auf Anhieb - komplett unsympathisch. Luise hat für Männerbekanntschaften sowieso keine Zeit. Eine existenzielle Entscheidung, die ihren Alltag komplett verändern soll, führt sie ausgerechnet mit dem Sohn von Frans zusammen. Journalist Max (Björn von der Wellen) ist anonymer Samenspender - und wird unfreiwillig zum Auslöser größtmöglicher Turbulenzen …

40 Kommentare

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Wir sollten abgetrieben werden. meine Mutter war 42 und schwer Nierenkrank.
Der Arzt hatte es ihr empfohlen. Aber sie sagte: NEIN
So wurden wir geboren.
Unser Vater starb mit 64, da war ich 16
Unsere Mutter mit 76, da war ich (wir) 34
Heute haben Freunde von mir mit sich zu tun und mit den altgewordenen Eltern
Bei uns wurde getanzt, Hausmusik gemacht gefeiert. Wir hatten alle Freiheit.
Ich hätte mir keine besseren Eltern vorstellen können. Geistig waren sie bis zum Ende kluge Gesprächspartner.
ES gibt keine Richtlinie. Wichtig ist, dass die Kinder gewollt sind
Ich vermisse sie noch immer!
Liebe Margarethe, das sehe ich genau so. Wenn Kinder gewollt und geliebt werden, dann sind die äußeren Bedingungen nicht wichtig. Fehlt die Liebe, kann alles andere stimmen und es stimmt doch nichts.
Danke Sonja,
dir ein schönes Osterfest
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Und wen die Oma (Mutter) vor der Schule steht ?
Jau.
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Meine Mutter war bei meiner Geburt 4o Jahre alt. In der damaligen Zeit waren die Frauen aus vielen Gründen auch nicht so jugendlich wie heute. Ich kann mich gut erinnern, dass es mir in einem bestimmten Alter peinlich war, was mir heute natürlich auch leid tut.
Gudrun,mir erging es auch so! 5.Kind Mutter 40,Vater 45.In der Schule konnten sie mir nicht mehr viel helfen.und in späteren Leben viel zu altbacken
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in meinem bekanntenkreis wurde gerade ein 64 jähriger mann vater.
ich habe fast den eindruck, er ist zum ersten mal glücklich. seine partnerin
ist mitte zwanzig.
ich kenne niemand, der ihm das glück nicht gönnt.

meine gedanken sind allerdings, uihh.....rechnen wir mal 20 jahre weiter, dann ist das kind aus dem gröbsten raus, ob der papa dann noch lebt?
und auch, wie geht es der jungen frau, die in zwanzig jahren einen sehr alten mann an der seite hat?
aber sonst......wenn die beiden glücklich miteinander sind, ist doch alles prima.

umgekehrt, sieht es ein wenig schwieriger aus.
eine frau im alter von sechzig kann meines wissens keine kinder mehr bekommen, die biologische uhr ist abgelaufen, leider.
kürzlich las ich frauen lassen ihre eizellen einfrieren, um dann wenn sie schon älter sind noch ein kind haben zu können.
nun, die medizin schafft ja inzwischen allerlei wunder.
bleibt aber auch hier für mich die frage, wann wird ein kind seine mutter verlieren, wenn sie schon so alt ist?
ansonsten, wissen wir ja, dass die omas mitunter die besseren mamas sind, vielfach ziehen sie ja auch die kinder ihrer kinder noch auf, da regt sich kein mensch auf, das ist selbstverständlich.
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Geht`s noch? Der Film mag ja ganz lustig sein, aber es ist ein F i l m.
Natürlich ist es nur ein Film, aber er pointiert ein Thema, das in unserer Gesellschaft immer noch - leider - ein Thema ist: Was für Männer selbstverständlich ist, ist es nicht für Frauen. Und dies gilt - leider - nicht nur auf (spätes) Kinderbekommen. Frauen gelten aus biologischen Gründen als zu alt. Wieso nicht auch Männer? Es ist nachgewiesen, dass ältere Väter häufiger Spermiendefekte haben und somit die Gesundheit ihrer Kinder gefährdet ist.
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Mit 60 noch Mutter zu werden ist eine Vergewaltigung der Natur und für mich purer Egosmus! Man tut keinem Kind etwas Gutes damit - ganz im Gegenteil!
Ich habe 3 Kinder, zwei habe ich mit 23 /24 bekommen und die Jüngste mit
33! Und das war schon ein großer Unterschied - zu den anderen. Nein, mit 60 sollte man Großmutter werden (oder sein) und sich mit dieser Aufgabe beschäftigen. Und sollte die Natur das nicht ermöglicht haben - es gibt ganz viele Aufgaben mit Kindern, die man ehrenamtlich unterstützen kann.
meiner Meinung nach sollte man der Natur nicht in's Handwerk pfuschen !
Ingrid,du sprichst mir voll aus dem Herzen!!! Die armen Kinder!!
Ich hatte alte Eltern und weißvon was ich spreche.Man hat nicht mehr die Kraft und Nerven
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Die Natur hat das schon richtig eingerichtet. Schließlich möchte man als Eltern auch noch fit genug für den Nachwuchs sein und die Kinder auch aufwachsen sehen.

Leider sind heute die gesellschaftlichen Umstände bedingt durch die lange Ausbildung und den Kampf um die besten Arbeitsplätze nicht gerade förderlich in jungen Jahren Kinder in die Welt zu setzen. Mittlerweile gibt es ein kommerzielles Angebot, wonach sich Frauen im besten Alter (bis Anfang 30 J.) Eizellen entnehmen lassen, um sei sich später, wenn der reale Kinderwunsch da ist, einsetzen zu lassen - das genannte Social Freezing.

Leider ist es immer noch so, dass sich Frauen häufig zwischen Kind und Karriere entscheiden müssen. Solange das noch so bleibt, gibt es keine wirkliche Gleichberechtigung.
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60 - ist einfach zu alt, um nochmal Mutter zu werden,
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ich amüsiere mich grade köstlich..tolles thema..ich bin mama von 6 kindern(von EINEM mann,falls jetzt einige denken sollten..wo hat die olle sich denn rumgetrieben..)..die erste hab ich im alter von knapp 20 bekommen und die letzte mit 35....eine turbulente,oft problembehaftete aber auch supertolle zeit...ich persönlich hatte garkeine zeit zum altwerden......meine große,27,geht heute noch gern mit mir aus...ich liebte damals die bombenteppiche aus playmobilfiguren,die angeflogen kamen auf meine frage warum sie denn so wütend sind(die kleinen händchen bekamen das zusammengebaue nicht so hin..)..ach ich könnte bücher schreiben.heute habe ich einen enkel mit dem ich genauso einen blödsinn mache wie damals mit meinen mäusen...aber mit 60...nein,das würde ich einem kind nicht antun...ich denke da aus kindersicht...das ist nicht schön für ein kind...mir würde sich der magen umdrehen wenn ich nach einem herzinfarkt,krebs,schlaganfall usw. ein zb.5jähriges kind hinterlasse.
lach...jaaa...ich liebe meine brut ...über alles und es ist eine supertolle mit beiden beinen im leben stehende truppe geworden....aber zwei hätten auch gereicht...da hast du recht...
ja das ist komplett bescheuert...einem kind tut man da beileibe keinen gefallen mit.
oh vielen lieben dank petra.....das geht schon........ich liebe kinder und fand das immer toll.....sie beschäftigen sich auch viel untereinander.....eine tolle zeit die ich nicht missen möchte...zumal sie ein tolles verhältnis zueinander haben
ich hatte mit 26 drei Kinder ...und jetzt vier Enkelkinder ..ich bin auch heute noch eine " junge" Mutter und für meine Enkelkinder eine aktive , coole Oma , die noch mit ihnen auf die Bäume klettert.. ..wir profitieren alle davon
klasse elke...genauso mach ich das auch.....
Kerstin, ich finde es auch toll, dass du dich für deine Kinder bewusst entschieden hast ! (und der Herr Papa ja auch, gell ?)
aber:
wir waren 9 Kinder (eine Mutter, ein Vater ) , der Unterschied von mir zu meiner ältesten Schwester betrug 23 Jahre !
und nicht alle waren "gewollt", meine Mutter, Jahrgang 1907 (Gott hab sie selig) musste mit sieben Kindern aus Schlesien flüchten, (die beiden "letzten" kamen kurz nach dem Krieg) unser Vater war in Gefangenschaft,... ich glaube nicht, dass sie es als Gottesgabe angesehen hat, soviel Kinder zu haben,-
natürlich hat sie uns ALLE geliebt, aber sie war doch sehr überfordert, pysisch und psychisch !
bei mir wr sie auch schon über 40, heute kein "Alter", aber damals ????
Verhütung ? klappte einfach nicht ! (gottseidank sagte mein verstorbener Mann und mein Ulli heute, denn dann gäbe es mich nicht ! )
.......ich habe nur eine Tochter, war 19 als ich sie bekam, leider blieb sie aus gesundheitlichen Gründen die Einzige !
Kerstin, Hut ab vor Dir und Deinem Mann und Deinen Kindern !
(meine Tochter heisst auch Kerstin !! )
heeey...welch eine ehre....suuuperklasse......vielen dank....ich find meinen namen soooooooo doof...
Kerstin, Du hast mit mir zusammen Geburtstag !
und bist einen Tag älter als MEINE Kerstin !!!!
jaaa...wie klasse ist das denn?das hab ich ja noch nie gehabt sowas....
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Mit Mitte 60, never ever! Ich war 23 und 24 bei meinen Kindern, und das war gut so!
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