Schweres Schiffsunglück: Mindestens 7 Touristen sterben in Budapest - Etliche vermisst

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Schiffsunglück in Budapest auf der Donau
Schiffsunglück in Budapest auf der Donau
News Team
Von News Team

Tragisches Schiffsunglück in Budapest: Bei der Kollision von zwei Touristenschiffen auf der Donau sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Mehr als ein Dutzend Passagiere werden noch vermisst.

Das Ausflugsschiff „Hableany“ (Nixe) war am Mittwochabend mit 33 südkoreanischen Touristen und zwei Besatzungsmitgliedern an Bord auf der Höhe des Parlamentsgebäudes in Ungarns Hauptstadt mit einem anderen Schiff zusammengestoßen. Danach kenterte es und sank.

Sechsjähriges Kind an Bord

Nach Informationen der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap hatten die Südkoreaner eine Sechs-Länder-Reise nach Osteuropa gebucht. Die meisten Reisenden seien 40 bis 50 Jahre alt, dazu sei ein sechsjähriges Kind an Bord gewesen.

Ein Mensch wiederbelebt

Bisher konnten 15 Menschen gerettet werden. Eine Person wurde erfolgreich wiederbelebt, wie n-tv.de berichtet.

Reißende Strömung erschwert Rettungseinsatz

Ein Großaufgebot von Rettungskräften machte sich auf die Suche nach den Vermissten. Die Niederschläge der vergangenen Tage haben die Donaupegel allerdings steigen lassen. Die starke Strömung sowie teils heftiger Regen erschwerte die Rettungsversuche. Die Wassertemperatur beträgt den Angaben zufolge nur etwa 15 Grad.

Die südkoreanische Regierung schickte eine „schnelle Einsatzgruppe“ mit 18 Beamten und Rettungskräften an den Unglücksort nach Budapest.

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